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Transparenz bei der Leistungserfüllung - jährlichen Investitionsbericht der einzelnen Dezernate einführen

Vorlagentyp: NRLINKE
3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag schlägt vor, dass jedes Dezernat jährlich über die Höhe der Investitionsquote berichtet, um mehr Transparenz in der Mittelverwendung zu schaffen. Dies soll helfen, erhebliche Verzögerungen bei den beschlossen Maßnahmen zu beseitigen und das Vertrauen der Bürger in die Politik zu stärken.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Jedes Dezernat berichtet jährlich über die Höhe der Investitionsquote, d.h. über die tatsächlich verausgabten städtischen Mittel im Verhältnis zu den im Haushalt bewilligten Geldern für Investitionen. Die Rangfolge der Investitionstätigkeit pro Dezernat ist öffentlich zugänglich.

Begründung

Laut den Berichten des Revisionsamts stehen die verausgabten Mittel im Vergleich zu den im Haushalt bewilligten Geldern für Investitionen in einem deutlichen Missverhältnis, da erheblich weniger ausgegeben wird als möglich wäre. Die Investitionsquote ist entsprechend niedrig. Das ist ein Problem mit weitreichenden Folgen, denn die beschlossenen Maßnahmen werden nicht zeitnah umgesetzt. Diese enormen Verzögerungen haben viele negative Konsequenzen bis hin zur Förderung von Politikverdrossenheit in der Bevölkerung und einem steigenden Vertrauensverlust in die Politik. Um die Ausgaben der Gelder für die wichtigen Investitionen zu beschleunigen, ist es in einem ersten Schritt notwendig, Transparenz zu schaffen. Jedes Dezernat soll deshalb jährlich über seine Investitionsquote berichten. So kann die Arbeit der Dezernate besser kontrolliert und derartiges Missmanagement zur öffentlichen Debatte gestellt werden. Die Rangfolge der Investitionstätigkeit pro Dezernate soll dazu dienen, den Frankfurter*innen zu zeigen, in welchem politischen Fachbereich wie gearbeitet wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 18. August 2025 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 18.09.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Sonderausschusses für Controlling und Revision
Sitzung 37 · 01.09.2025
TO I, TOP 6
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1314 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDAfDVoltFRAKTIONBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFDPÖkoLinX-ELFGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, AfD, Volt und FRAKTION gegen Linke und FDP (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Ablehnung) ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 41 · 16.09.2025
TO II, TOP 5
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1314 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
LinkeFDPÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION gegen Linke, FDP und ÖkoLinX-ELF (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 43 · 18.09.2025
TO II, TOP 22
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1314 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDBFF-BIGAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
LinkeFDPÖkoLinX-ELFGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION gegen Linke, FDP, ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme)

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