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Barrierefreier Umbau von Bushaltestellen

Vorlagentyp: NRAfD
18 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
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Begründung

Bushaltestellen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den geplanten barrierefreien Umbau von Bushaltestellen einzustellen und die Arbeiten erst nach Anhörung und in Abstimmung mit den jeweiligen zuständigen Ortsbeiräten fortzuführen. Begründung: Die Medien berichteten in den vergangenen Wochen immer wieder über die Probleme bei dem barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. Dabei werden die Haltestellen auf 18 Zentimeter angehoben, damit Rollstuhlfahrern der Einstieg in die Linienbusse ohne Hilfe des Fahrers ermöglicht wird. Da im Zuge dieser Umbauten die bislang vorhandenen Haltebuchten wegfallen, halten die Busse künftig auf der rechten Fahrspur, sodass bei einspurigen Straßen ein Überholen durch Fahrzeuge nicht mehr möglich ist. Die Folge ist ein Stau der nachfolgenden Fahrzeuge. Ein weiteres - und schwerwiegenderes - Problem besteht darin, dass Rettungsfahrzeuge nicht mehr die Haltestelle passieren können. Betroffen sind verschiedene Haltestellen, u. a. Hügelstraße (im Bereich Theodor-Storm-Straße, Kurhessenstraße und Schönbornstraße). Der zuständige Ortsbeirat bemängelt vor allem, dass er bei der Planung nicht angehört worden sei und den Baumaßnahmen daher die rechtliche Basis fehle. Der barrierefreie Umbau der Haltestellen ist grundsätzlich zu begrüßen und sollte auch bei den dafür vorgesehenen Haltestellen durchgeführt werden. Bei der konkreten Planung ist jedoch darauf zu achten, dass beim Betrieb eine Behinderung des fließenden Verkehrs nach Möglichkeit vermieden wird - vor allem auch im Hinblick auf Rettungsfahrzeuge. Die Reaktion der betroffenen Ortsbeiräte zeigt, dass dies offensichtlich nicht überall erfolgt ist und daher eine Umplanung im Einzelfall sinnvoll erscheint. Der Magistrat soll daher beauftragt werden, den geplanten barrierefreien Umbau von Bushaltestellen einzustellen und die Arbeiten erst nach Anhörung und in Abstimmung mit den jeweiligen zuständigen Ortsbeiräten fortzuführen.

Inhalt

Antrag vom 14.10.2016, NR 130

Betreff: Barrierefreier Umbau von Bushaltestellen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den geplanten barrierefreien Umbau von Bushaltestellen einzustellen und die Arbeiten erst nach Anhörung und in Abstimmung mit den jeweiligen zuständigen Ortsbeiräten fortzuführen.

Begründung: Die Medien berichteten in den vergangenen Wochen immer wieder über die Probleme bei dem barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. Dabei werden die Haltestellen auf 18 Zentimeter angehoben, damit Rollstuhlfahrern der Einstieg in die Linienbusse ohne Hilfe des Fahrers ermöglicht wird. Da im Zuge dieser Umbauten die bislang vorhandenen Haltebuchten wegfallen, halten die Busse künftig auf der rechten Fahrspur, sodass bei einspurigen Straßen ein Überholen durch Fahrzeuge nicht mehr möglich ist. Die Folge ist ein Stau der nachfolgenden Fahrzeuge. Ein weiteres - und schwerwiegenderes - Problem besteht darin, dass Rettungsfahrzeuge nicht mehr die Haltestelle passieren können. Betroffen sind verschiedene Haltestellen, u. a. Hügelstraße (im Bereich Theodor-Storm-Straße, Kurhessenstraße und Schönbornstraße). Der zuständige Ortsbeirat bemängelt vor allem, dass er bei der Planung nicht angehört worden sei und den Baumaßnahmen daher die rechtliche Basis fehle. Der barrierefreie Umbau der Haltestellen ist grundsätzlich zu begrüßen und sollte auch bei den dafür vorgesehenen Haltestellen durchgeführt werden. Bei der konkreten Planung ist jedoch darauf zu achten, dass beim Betrieb eine Behinderung des fließenden Verkehrs nach Möglichkeit vermieden wird - vor allem auch im Hinblick auf Rettungsfahrzeuge. Die Reaktion der betroffenen Ortsbeiräte zeigt, dass dies offensichtlich nicht überall erfolgt ist und daher eine Umplanung im Einzelfall sinnvoll erscheint. Der Magistrat soll daher beauftragt werden, den geplanten barrierefreien Umbau von Bushaltestellen einzustellen und die Arbeiten erst nach Anhörung und in Abstimmung mit den jeweiligen zuständigen Ortsbeiräten fortzuführen.Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Beratung im Ortsbeirat: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 Versandpaket: 19.10.2016

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. Oktober 2016 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 18 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 17.11.2016 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf18 Beratungen
OBR 2
Sitzung 6 · 31.10.2016
TO II, TOP 25
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 130 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 16
Sitzung 6 · 01.11.2016
TO I, TOP 36
Beraten
Die Vorlage NR 130 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
WBECDUSPDGrüne
Ablehnung:
BFFLinkeFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: WBE, CDU, SPD und GRÜNE gegen BFF, LINKE. und FDP (= Kenntnis)

OBR 1
Sitzung 6 · 01.11.2016
TO I, TOP 40
Beraten
Die Vorlage NR 130 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 13
Sitzung 6 · 01.11.2016
TO I, TOP 14
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
1 CDUBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 1 CDU und BFF

OBR 4
Sitzung 6 · 01.11.2016
TO II, TOP 12
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneLinkeÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDU
Enthaltung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU (= Zustimmung); BFF (= Enthaltung)

OBR 10
Sitzung 6 · 01.11.2016
TO I, TOP 40
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneLinkeFDP
Ablehnung:
CDUBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen CDU und BFF (= Kenntnis)

OBR 7
Sitzung 6 · 01.11.2016
TO I, TOP 24
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDFarbechteGrüneFDP
Ablehnung:
REP
Enthaltung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, FARBECHTE, GRÜNE und FDP gegen REP (= Annahme) bei Enthaltung CDU

OBR 6
Sitzung 6 · 01.11.2016
TO I, TOP 39
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke
Ablehnung:
BFFFDPREPFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen BFF, FDP, REP und FREIE WÄHLER (= Kenntnis)

OBR 8
Sitzung 6 · 03.11.2016
TO I, TOP 24
Beraten
Es werden keine Beschlüsse gefasst.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 9
Sitzung 6 · 03.11.2016
TO II, TOP 6
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird bei Stimmengleichheit abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneLinke
Ablehnung:
CDUFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE und LINKE. gegen CDU, FDP und BFF (= Kenntnis)

OBR 15
Sitzung 6 · 04.11.2016
TO I, TOP 10
Angenommen
Dem Antrag, sich mit der Vorlage NR 130 nicht zu befassen, wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 6 · 04.11.2016
TO I, TOP 69
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke
Ablehnung:
FDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP und BFF (= Annahme)

OBR 12
Sitzung 6 · 04.11.2016
TO I, TOP 21
Angenommen
Dem Antrag, sich mit der Vorlage NR 130 nicht zu befassen, wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 11
Sitzung 6 · 07.11.2016
TO I, TOP 16
Beraten
Die Vorlage NR 130 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 14
Sitzung 6 · 07.11.2016
TO I, TOP 11
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPD
Enthaltung:
CDUBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE und SPD; CDU und BFF (= Enthaltung)

Verkehrsausschusses
Sitzung 5 · 08.11.2016
TO I, TOP 7
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFrankfurterFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FRANKFURTER gegen AfD und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

OBR 3
Sitzung 6 · 10.11.2016
TO II, TOP 34
Abgelehnt
Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDPBFF
Enthaltung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen FDP und BFF (= Kenntnis) bei Enthaltung CDU

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 8 · 17.11.2016
TO II, TOP 11
Abgelehnt
1. Der Vorlage NR 109 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 130 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurterÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
FRAKTION
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL; FRAKTION (= Enthaltung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen AfD und BFF (= Annahme)

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Ortsbeiratssitzung