Barrierefreier Umbau von Bushaltestellen
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Thema Fußverkehr verfolgenBegründung
Bushaltestellen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den geplanten barrierefreien Umbau von Bushaltestellen einzustellen und die Arbeiten erst nach Anhörung und in Abstimmung mit den jeweiligen zuständigen Ortsbeiräten fortzuführen. Begründung: Die Medien berichteten in den vergangenen Wochen immer wieder über die Probleme bei dem barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. Dabei werden die Haltestellen auf 18 Zentimeter angehoben, damit Rollstuhlfahrern der Einstieg in die Linienbusse ohne Hilfe des Fahrers ermöglicht wird. Da im Zuge dieser Umbauten die bislang vorhandenen Haltebuchten wegfallen, halten die Busse künftig auf der rechten Fahrspur, sodass bei einspurigen Straßen ein Überholen durch Fahrzeuge nicht mehr möglich ist. Die Folge ist ein Stau der nachfolgenden Fahrzeuge. Ein weiteres - und schwerwiegenderes - Problem besteht darin, dass Rettungsfahrzeuge nicht mehr die Haltestelle passieren können. Betroffen sind verschiedene Haltestellen, u. a. Hügelstraße (im Bereich Theodor-Storm-Straße, Kurhessenstraße und Schönbornstraße). Der zuständige Ortsbeirat bemängelt vor allem, dass er bei der Planung nicht angehört worden sei und den Baumaßnahmen daher die rechtliche Basis fehle. Der barrierefreie Umbau der Haltestellen ist grundsätzlich zu begrüßen und sollte auch bei den dafür vorgesehenen Haltestellen durchgeführt werden. Bei der konkreten Planung ist jedoch darauf zu achten, dass beim Betrieb eine Behinderung des fließenden Verkehrs nach Möglichkeit vermieden wird - vor allem auch im Hinblick auf Rettungsfahrzeuge. Die Reaktion der betroffenen Ortsbeiräte zeigt, dass dies offensichtlich nicht überall erfolgt ist und daher eine Umplanung im Einzelfall sinnvoll erscheint. Der Magistrat soll daher beauftragt werden, den geplanten barrierefreien Umbau von Bushaltestellen einzustellen und die Arbeiten erst nach Anhörung und in Abstimmung mit den jeweiligen zuständigen Ortsbeiräten fortzuführen.
Inhalt
Antrag vom 14.10.2016, NR 130
Betreff: Barrierefreier Umbau von Bushaltestellen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den geplanten barrierefreien Umbau von Bushaltestellen einzustellen und die Arbeiten erst nach Anhörung und in Abstimmung mit den jeweiligen zuständigen Ortsbeiräten fortzuführen.
Begründung: Die Medien berichteten in den vergangenen Wochen immer wieder über die Probleme bei dem barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen. Dabei werden die Haltestellen auf 18 Zentimeter angehoben, damit Rollstuhlfahrern der Einstieg in die Linienbusse ohne Hilfe des Fahrers ermöglicht wird. Da im Zuge dieser Umbauten die bislang vorhandenen Haltebuchten wegfallen, halten die Busse künftig auf der rechten Fahrspur, sodass bei einspurigen Straßen ein Überholen durch Fahrzeuge nicht mehr möglich ist. Die Folge ist ein Stau der nachfolgenden Fahrzeuge. Ein weiteres - und schwerwiegenderes - Problem besteht darin, dass Rettungsfahrzeuge nicht mehr die Haltestelle passieren können. Betroffen sind verschiedene Haltestellen, u. a. Hügelstraße (im Bereich Theodor-Storm-Straße, Kurhessenstraße und Schönbornstraße). Der zuständige Ortsbeirat bemängelt vor allem, dass er bei der Planung nicht angehört worden sei und den Baumaßnahmen daher die rechtliche Basis fehle. Der barrierefreie Umbau der Haltestellen ist grundsätzlich zu begrüßen und sollte auch bei den dafür vorgesehenen Haltestellen durchgeführt werden. Bei der konkreten Planung ist jedoch darauf zu achten, dass beim Betrieb eine Behinderung des fließenden Verkehrs nach Möglichkeit vermieden wird - vor allem auch im Hinblick auf Rettungsfahrzeuge. Die Reaktion der betroffenen Ortsbeiräte zeigt, dass dies offensichtlich nicht überall erfolgt ist und daher eine Umplanung im Einzelfall sinnvoll erscheint. Der Magistrat soll daher beauftragt werden, den geplanten barrierefreien Umbau von Bushaltestellen einzustellen und die Arbeiten erst nach Anhörung und in Abstimmung mit den jeweiligen zuständigen Ortsbeiräten fortzuführen.Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Beratung im Ortsbeirat: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 Versandpaket: 19.10.2016
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. Oktober 2016 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 18 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 17.11.2016 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf18 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, CDU, SPD und GRÜNE gegen BFF, LINKE. und FDP (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 1 CDU und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU (= Zustimmung); BFF (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen CDU und BFF (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, FARBECHTE, GRÜNE und FDP gegen REP (= Annahme) bei Enthaltung CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen BFF, FDP, REP und FREIE WÄHLER (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE und LINKE. gegen CDU, FDP und BFF (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP und BFF (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE und SPD; CDU und BFF (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FRANKFURTER gegen AfD und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen FDP und BFF (= Kenntnis) bei Enthaltung CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL; FRAKTION (= Enthaltung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen AfD und BFF (= Annahme)