Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Weihnachtsmärkte in Traditionsmärkte umbenennen

Vorlagentyp: NRFRAKTION
2 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag schlägt vor, Weihnachtsmärkte in Frankfurt abzuschaffen und stattdessen ganzjährige Traditionsmärkte zu fördern. Dies soll den Schausteller*innen in der Corona-Krise wirtschaftlich helfen und die kulturelle Vielfalt der Stadt betonen. Das erwartete Ergebnis ist eine multikulturelle Zusammenkunft der Bürger*innen auf einem ganzjährigen Traditionsmarkt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Kultur verfolgen

Antrag

Der Magistrat wird beauftragt, eine Verordnung zu erlassen, nach der in Frankfurt künftig keine "Weihnachtsmärkte" mehr stattfinden dürfen. Darüber hinaus wird der Magistrat aufgefordert, die Durchführung von ganzjährigen "Traditionsmärkten" zu fördern.

Begründung

In Zeiten von Corona ist es wichtig unseren Schausteller*innen wirtschaftlich unter die Arme und nicht in die Tasche zu greifen. Dippemess, Wäldchestages, Mainuferfest, Elsässer Woche - alles fiel dem Virus zu Opfer. Weihnachten, traditionell das Fest der Liebe, ist ein christlicher Begriff. Doch die Christenheit alleine wird uns dieses Mal nicht durch den Winter und die Krise bringen. Denn Weihnachten findet auch dieses Jahr traditionell nur bis einschließlich 26. Dezember statt. Das ist zu wenig, auch wenn wir in Frankfurt für Christen andere Feste, wie beispielsweise den Ökumenische Kirchentag, der vom 12. bis 16 Mai 2021 in Frankfurt stattfinden soll, veranstalten. Frankfurt nicht nur eine christliche Stadt. Dies betonen Uwe Becker - Antisemitismusbeauftragter des Landes Hessen - und Oberbürgermeister Peter Feldmann - Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt - immer wieder in ihren Reden. So unterstreicht Feldmann bei seinen Vorträgen traditionell, dass "Frankfurt eine Stadt ist, in der Menschen aus fast 180 Nationen leben, die 200 Sprachen sprechen und in der über die Hälfe einen internationalen Hintergrund hat". Dies gilt es zu beachten, wenn man mit dem wirtschaftlichen Kollaps der Stadt nicht auch der kulturelle einhergehen soll. Denn in Zeiten von Corona vereinsamt die Gesellschaft zusehends, zersplittert wie eine vom Weihnachtsbaum gefallene Kugel. Traditionell kommen Menschen aus allen Ortsteilen der Stadt Frankfurt zusammen. Menschen aus fast 180 Nationen, die 200 Sprachen sprechen und von denen über die Hälfte einen internationalen Hintergrund hat. Diese beiden Faktoren - Menschen und Schaustellende - gilt es nun zu einem neuen, multikulturellen Ganzen zu vereinen. Heißer Apfelwein und Aperol Spritz. Olivenholzobjekte und Eiswaffeln. Nierenspieß und Frozen Yoghurt. Bommelmütze und Sonnenhut. Auf einem ganzjährigen wie ganzheitlichen Traditionsmarkt würde zusammenfinden, was zusammengehört. Eine Transformation der Innenstadt in einen Traditionsmarkt würde ganzjährig zu einem traditionellen Markt der Möglichkeiten, ein Zusammenkommen der Menschen aller vier Jahreszeiten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 6. Oktober 2020 brachte FRAKTION diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 05.11.2020 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 42 · 27.10.2020
TO I, TOP 11
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1293 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Ablehnung:
FRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 49 · 05.11.2020
TO II, TOP 22
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1293 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Ablehnung:
FRAKTIONÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER gegen FRAKTION und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung