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Mehr Gemeinschaftsgärten in Frankfurt

Vorlagentyp: NRLINKE
17 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, ein Gemeinschaftsgarten-Programm in Frankfurt, ähnlich dem Berliner Vorbild, zu initiieren. Es wird die Schaffung von Gemeinschaftsgärten vorgeschlagen, um durch die aktive Beteiligung der Bürger*innen urbane Flächen zu beleben und zu pflegen. Erwartetes Ergebnis ist eine positive Entwicklung der Stadtteile in den Bereichen Luftqualität, Mikroklima und soziale Interaktion.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die Stadt Frankfurt bringt ein Gemeinschaftsgarten-Programm nach Berliner Vorbild auf den Weg.

Begründung

Der Berliner Senat hat in enger Zusammenarbeit mit bereits bestehenden Projekten und der Hilfe von Anwohner*innen ein Konzept für die Entwicklung von Gemeinschaftsgärten entwickelt und hilft aktiv bei der Bereitstellung von Flächen, Werkzeugen und anderen Ressourcen, unter anderem auch finanziell. Gemeinschaftsgärten sind Projekte, bei denen Menschen gemeinsam gärtnern. Mitmachen darf jede*r, es sind Projekte für Austausch zwischen Nachbar*innen, erste Erfahrungen mit Gärten und gärtnern und für eine bessere Pflege von brachliegenden oder ungenutzten Grünflächen in der Stadt. Die Bereicherung der Stadtteile durch die Beteiligung der Bevölkerung wirkt sich auch in anderer Hinsicht positiv auf die Stadt aus, z.B. durch die Verbesserung der Luftqualität, des Mikroklimas und die Begrünung der Stadt. Bereits bestehende Gemeinschaftsgärten wie der Schulgarten im Ostend oder die GemüseheldInnen führen zu einer Steigerung der nachhaltig erzeugten Lebensmittel in der Region und schaffen einen Dialog zwischen Stadt und Bürger*innen. Die Stadt sollte aktiv auf diese Projekte zugehen, um ein Programm nach Berliner Vorbild zu erarbeiten. Außerdem sollte die Möglichkeit bestehen als aktive Gruppe, Einzelperson, Verein oder Projekt das Programm mitzugestalten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. Juni 2025Sie sind hier
    NRNR 1262Mehr Gemeinschaftsgärten in Frankfurt
    STVV-Antrag · Linke
  2. 26. September 2025Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 361Mehr Gemeinschaftsgärten in FrankfurtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 37 · 16.06.2025
TO I, TOP 10
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1262 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPBFF-BIGVolt
Ablehnung:
CDUAfDLinkeÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
Gartenpartei (Annahme mit der Maßgabe, dass auch Klein- und Freizeitgärten mit der Bevölkerung wachsen)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, BFF-BIG und Volt gegen CDU und AfD (= Ablehnung) sowie Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme mit der Maßgabe, dass auch Klein- und Freizeitgärten mit der Bevölkerung wachsen)

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