Zukunft der Sportvereine sichern und dringend benötigten Wohnraum schaffen: Pragmatischer Flächentausch im Frankfurter Nordwesten macht es möglich!
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Zukunft der Sportvereine in Frankfurt zu sichern und dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Durch einen pragmatischen Flächentausch im Frankfurter Nordwesten sollen neue Sportanlagen und ein Stadtquartier mit 800 bis 900 Wohneinheiten entstehen. Dies wird als Lösung für die aktuellen Probleme der Sportvereine und zur Verbesserung der Wohnsituation in der Stadt angesehen.
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Thema Wohnen verfolgenAntrag
- Der Magistrat wird beauftragt, den geplanten Neubau der Sportanlage für den TuS Makkabi Frankfurt 1965 e. V. in das Grüne Ypsilon (siehe Anlage) zu verschieben und diesbezüglich umgehend Gespräche mit den Vereinsvertretern aufzunehmen.
- Für den Kinder- und Jugendzirkus Zarakali sowie die ehemalige BMX-Anlage, die sich bislang an diesem Standort befinden, werden gebietsnahe Ersatzflächen ausgewiesen. Diesbezüglich wird der Magistrat aufgefordert, sich insbesondere um den Erwerb des brachliegenden Flurstücks 41/96, Flur 12 an der Platenstraße, das im Bebauungsplan NW 42b Nr. 2 als Grünfläche ausgewiesen ist, zu bemühen oder mit dem Eigentümer einen Pachtvertrag zu vereinbaren. Alternativ hierzu sind ebenfalls andere Standorte zu prüfen.
- Die bisherige Bezirksportanlage Dornbusch wird aufgelöst. Für die Vereine Griechische Sportunion Frankfurt 1967 e. V., FC Maroc 74 Frankfurt am Main e. V. und FC Kosova Frankfurt, die diese Sportstätte ebenfalls bislang nutzten, werden an anderer Stelle im Frankfurter Nordwesten moderne Sportanlagen auf dem aktuellen Stand der Technik errichtet. Hierzu bietet sich zunächst die Errichtung eines "Sportparks Nordwest" im Bereich des seit 1973 rechtskräftigen Bebauungsplans B199 "Bezirkssportanlage Nordwest" im Stadtteil Niederursel an. Alternativ hierzu sind ebenfalls andere Standorte zu prüfen.
- Der Magistrat wird beauftragt, für das Areal der damit freiwerdenden vier Sportfelder der bisherigen Bezirkssportanlage Dornbusch einen Bebauungsplan für Wohnen, lokalen Einzelhandel und Wohnfolgeeinrichtungen aufzustellen und damit die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers an der Bundesbank für ca. 800 - 900 Wohneinheiten einzuleiten.
Begründung
Aufgrund der Planungen zum Lückenschluss der Stadtbahnlinie U4 und den verschiedenen Varianten zur Streckenführung, über die von Seiten des Magistrats noch nicht abschließend entschieden ist, sind die Sportvereine, die die derzeitige Bezirkssportanlage Dornbusch nutzen, in ihren Entwicklungsmöglichkeiten stark beeinträchtigt. So kann der TuS Makkabi Frankfurt 1965 e. V. derzeit nicht mit dem Bau seiner neuen Sportanlage an diesem Standort beginnen, obwohl alle baurechtlichen und auch finanziellen Voraussetzungen hierfür vorliegen. Die Vereine Griechische Sportunion Frankfurt 1967 e. V., FC Maroc 74 Frankfurt am Main e. V. und FC Kosova Frankfurt sind bereits seit geraumer Zeit durch die faktische Unbespielbarkeit der derzeit am Dornbusch vorzufindenden Sportplätze und die maroden Umkleidekabinen hart getroffen. Das diesen drei Vereinen seitens der Stadt vorgelegte Ausweichangebot ist völlig unzureichend, eine adäquate Fortsetzung der Vereinsarbeit ist damit quasi unmöglich. Bei einer ganzheitlichen städtebaulichen Betrachtung ergibt sich ein Lösungsansatz, über den nicht nur die Zukunft der vorgenannten Vereine gesichert, deren Arbeitsbedingungen erheblich verbessert und das Angebot für den Breitensport in Frankfurt erweitert werden. Zugleich lässt sich auch das Potential für die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers mit ca. 800 bis 900 Wohneinheiten heben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Juli 2020 brachte BFF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.10.2020 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen LINKE. und BFF (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Annahme); FRANKFURTER (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und LINKE. gegen BFF (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE. und FRAKTION gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF (= Annahme)