Fahrradweg Eschersheimer Landstraße: Gewerbebetriebe sichern
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die sofortige Evaluierung der Auswirkungen des Fahrradwegs auf der Eschersheimer Landstraße auf die ansässigen Gewerbebetriebe. Dies ist notwendig, da viele Geschäfte massive Umsatzrückgänge beklagen und die Existenz der Betriebe gefährdet ist. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen zur Vermeidung wirtschaftlicher Schäden zu erarbeiten.
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Hügelstraße — 26 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 24.09.2026.
- Unfallschwerpunkte unterhalb der Tätigkeitsschwelle für die Unfallkommission: Hügelstraße/FelixDahn-Straße/Ricarda-Huch-Straße und Hügelstraße/Grafenstraße24.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Ergänzende Beschilderung an der Einfahrt zur Fontanestraße24.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Lärmblitzer für den Verbindungstunnel zwischen Platenstraße und Hügelstraße09.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Hügelstraße per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, mit Beteiligung der Wirtschaftsförderung Frankfurt und der IHK unverzüglich die Folgen des im Oktober 2024 auf der Eschersheimer Landstraße zwischen der Humser- und Hügelstraße eingerichteten Fahrradwegs zu ermitteln und auszuwerten. Dabei soll insbesondere untersucht und berücksichtigt werden:
a) Die Erreichbarkeit der ansässigen Geschäfte mit dem Auto.
b) Die wirtschaftlichen Belastungen für die betroffenen Betriebe durch die veränderten Verkehrsbedingungen.
c) Die Auswirkungen der neuen Verkehrsführung auf alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere den motorisierten Individualverkehr und den Radverkehr, aber auch die Fußgänger.
- Der Magistrat wird aufgefordert, spätestens innerhalb der nächsten drei Monate aufgrund des Ergebnisses der Auswertung konkrete Handlungsempfehlungen zu benennen und umzusetzen, um weitere wirtschaftliche Schäden für die Gewerbetreibenden zu verhindern.
Begründung
Seit der Einrichtung des Fahrradwegs auf der Eschersheimer Landstraße zwischen Humser- und Hügelstraße im Oktober 2024 beklagen zahlreiche dort ansässige Ladengeschäfte massive Umsatzrückgänge. Durch weggefallene Parkplätze und Staus bleiben insbesondere Kunden aus dem Umland, die auf dem Weg vor oder nach der Arbeit dort Einkäufe erledigt oder Dienstleistungen in Anspruch genommen haben, weg. Eine aktuelle Befragung der IHK hat zum Ergebnis, dass viele Gewerbetreibende über eine Schließung ihres Geschäfts nachdenken. Damit steht nicht nur die Existenz der Gewerbetreibenden selbst auf dem Spiel. Geschäftsaufgaben würden auch die Nahversorgung der Anwohner beeinträchtigen. Dies kann niemand wollen. Die aktuellen Vorstellungen des Verkehrsdezernats sehen vor, die Auswirkungen des Fahrradwegs erst nach einem Jahr zu evaluieren. Viele Betriebe können jedoch nicht so lange warten - für einige steht bereits jetzt die Existenz auf dem Spiel. Es ist deswegen notwendig, die Folgen des Fahrradwegs unverzüglich ergebnisoffen und unvoreingenommen zu ermitteln und Maßnahmen zu ergreifen, die auch die Situation der Gewerbetreibenden berücksichtigen. Eine faktenbasierte Anpassung und gegebenenfalls notwendige Korrekturen, um eine bessere Balance zwischen einer Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer und der Erreichbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Gewerbebetriebe zu finden, ist das Gebot der Stunde. Frankfurt braucht eine Verkehrspolitik mit Augenmaß, die nicht an der Realität der Menschen vorbeigeht.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. März 2025 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 08.05.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, BFF-BIG und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1.: GRÜNE, FDP und Volt gegen CDU, 1 Linke und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie SPD und 1 Linke (= Enthaltung) zu 2.: GRÜNE, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, 2 SPD und FDP (= Annahme) sowie 1 SPD und Linke (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und Linke gegen CDU, FDP, BFF und fraktionslos (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG und AfD (= Annahme) sowie Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung ohne Zusatz)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG und AfD (= Annahme) sowie Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Yilmaz (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG und AfD (= Annahme), Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Stadtv. Yilmaz (= Ablehnung ohne Zusatz) sowie Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)