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Klare Köpfe, sichere Feste: Cannabisverbot auf Volksfesten

Vorlagentyp: NRCDU
3 SitzungenAbgelehnt

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Thema Sicherheit verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, die Vergnügungsmarktordnung dahingehend zu ändern, dass der Konsum und Besitz von Cannabisprodukten auf durch diese Ordnung geregelten Volksfesten untersagt wird. Das Verbot soll durch die Aufnahme als Ordnungswidrigkeit im Sinne der städtischen Vorschriften verankert werden. Geeignete Maßnahmen zur Information und Durchsetzung sind sicherzustellen.

Begründung

Volksfeste ziehen eine Vielzahl von Besuchern an, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche. Ein klares Verbot des Cannabiskonsums ist ein wichtiger Schritt, um die familienfreundliche Atmosphäre zu schützen und Konflikte zu vermeiden. Der Konsum von Cannabis kann zu Beeinträchtigungen der Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit führen, wodurch das Risiko von Unfällen und anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen auf Veranstaltungen erhöht wird. Die bundesgesetzliche Regelung zur Nutzung von Cannabisprodukten ist unzureichend und bietet insbesondere für öffentliche Veranstaltungen keinen wirksamen Schutz. Um den besonderen Anforderungen kommunaler Veranstaltungen gerecht zu werden, muss die Stadt Frankfurt eigenverantwortlich handeln. Ein generelles Verbot stellt sicher, dass das Ordnungsamt und die Polizei rechtssicher und klar in ihrer Arbeit agieren können, ohne Unklarheiten in der Durchsetzung der Vorschriften. Da die bundesgesetzlichen Regelungen keine ausreichenden Schutzmechanismen bieten, ist die Aufnahme eines Cannabiskonsumverbots in die Vergnügungsmarktordnung ein notwendiger Schritt zur Wahrung öffentlicher Ordnung und Sicherheit auf kommunaler Ebene. Als bedeutender Veranstaltungsort hat die Stadt Frankfurt eine Verantwortung, klare Rahmenbedingungen zu schaffen und die Einhaltung kommunaler Vorschriften sicherzustellen. Mit der Ergänzung der Vergnügungsmarktordnung um ein Cannabisverbot auf Volksfesten zeigt die Stadt Frankfurt ihre Verantwortung für sichere und familienfreundliche Veranstaltungen und setzt ein klares Zeichen für die Stärkung des öffentlichen Wohls. Durch die Aufnahme des Verbots in den Bereich der Ordnungswidrigkeiten wird die Durchsetzung dieser Regelung effektiver gewährleistet.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Februar 2025 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.04.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 34 · 18.03.2025
TO I, TOP 11
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1154 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 34 · 31.03.2025
TO I, TOP 14
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1154 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltBFF-BIGÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfDStadtv. Bäppler-Wolf
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und BFF-BIG gegen CDU und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 39 · 03.04.2025
TO II, TOP 28
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1154 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPBFF-BIGVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfDStadtv. Bäppler-Wolf
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, AfD und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Annahme)

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