Stellenbesetzungsgrad realistisch abbilden
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, den Stellenbesetzungsgrad der Stadt Frankfurt realistisch abzubilden, indem Hilfsstellen nicht in die Berechnung einbezogen werden. Dies soll die tatsächliche Planstellenbesetzung verdeutlichen und den Mangel an Personal aufzeigen.
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
In den Berichten zur Stellenplanbesetzung der Stadt Frankfurt werden Hilfsstellen nicht in den Besetzungsgrad mit eingerechnet.
Begründung
In den letzten Berichten zur Ausführung und Besetzung des Stellenplans und zur Entwicklung des Personalbestandes werden neuerdings in der Übersicht zum Stellenbesetzungsgrads Hilfsstellen in der prozentualen Übersicht mit einberechnet. Dies führt zum Teil zu erstaunlichen und nicht realistischen Ergebnissen. Hilfsstellen sind Altersteilzeit kw-Stellen, Beamt:innen im Vorbereitungsdienst, Auszubildende, (Berufs-)Praktikant:innen und Volontär:innen sowie Personalgestellungen. Insbesondere das Miteinbeziehen von Auszubildenden, (Berufs-)Praktikant:innen und Volontär:innen in den Besetzungsgrad verzerrt jedoch die tatsächliche Planstellenbesetzung, da Auszubildende, (Berufs-)Praktikant:innen und Volontär:innen nicht als vollwertige Arbeitskräfte angesehen werden können und sollten. Dies führt zu einem geschönten Stellenplan, welcher den Mangel an Personal und die damit einhergehenden Probleme zur Erfüllung der Kommunalen Daseinsvorsorge verschleiert.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. Februar 2025 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.04.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke, AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt und Stadtv. Bäppler-Wolf gegen Linke, BFF-BIG, AfD, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)