Runder Tisch Wärmewende
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Einrichtung eines Runden Tisches zur Planung der Wärmewende in Frankfurt vor, um Mieter*innen und Umweltverbände aktiv in den Prozess einzubeziehen. Ziel ist es, Transparenz und Akzeptanz zu schaffen, damit die kommunale Wärmeplanung demokratisch und öffentlich verhandelt wird.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Für die Planung der Wärmewende in Frankfurt wird ein Runder Tisch eingerichtet, der sich aus Mitgliedern von Mieter*innenvereinen, Umweltverbänden und Vertreter*innen der Stadt zusammensetzt.
- Einmal im Quartal kommen Vertreter*innen der "Task Force Wärmeplanung" zu einem Treffen hinzu, um dem Runden Tisch über den Zwischenstand der kommunalen Wärmeplanung zu berichten. Damit soll die Möglichkeit gegeben werden, Hinweise, Bedenken und weitere Anregungen frühzeitig in die kommunale Wärmeplanung einfließen zu lassen.
- Die Sitzungen und Protokolle des Runden Tisches sind öffentlich zugänglich.
Begründung
Die kommunale Wärmeplanung ist die Grundlage für einen grundlegenden Umbau der Wärmeversorgung Frankfurts. Sie betrifft alle Frankfurter*innen. Transparenz, Akzeptanz und Vertrauen sind zentral für das Gelingen der Wärmewende. Damit die kommunale Wärmeplanung nicht über den Kopf der Frankfurter*innen entschieden wird, muss sie öffentlich und demokratisch be- und verhandelt werden. Die Menschen in Frankfurt, insbesondere Mieter*innen und Umweltverbände, müssen mit ihren Perspektiven und Expertisen in die Planungen über die zukünftige Wärmeversorgung und ihre Umsetzung einbezogen werden. Gerade Mieter*innen sind in der Frage der Heizung und des Umfangs von Sanierungsmaßnahmen den Entscheidungen der Vermieter*innen ausgeliefert. Dabei wird ein Teil der Kosten für die energetische Modernisierung auf die Mieter*innen umgewälzt. Gerade deshalb sollten sie aktiv an der kommunalen Wärmeplanung mitwirken können. Der Runde Tisch sollte aus Mitgliedern verschiedener Mieter*innenvereine, Umweltverbände und Vertreter*innen der Stadt, insbesondere aus den Ämtern im Bereich Umwelt, Energie, Wohnen und Soziales, bestehen. Diese können zum einen die Diskussionen des Runden Tisches direkt in ihre Arbeit einfließen lassen, zum anderen aber auch beratend bei Fragen rund um das Thema Wärmplanung tätig werden. Die neu eingerichtete "Task Force Wärmeplanung" (M 118/24) sollte einmal im Quartal mit den Mitgliedern des Runden Tisches zusammentreffen, um über den Zwischenstand des Planungsprozesses zu berichten. So können die Mieter*innenvereine und Umweltverbände ihre Anmerkungen, Bedenken und Vorschläge frühzeitig erörtern und in den Prozess der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Frankfurt einfließen lassen. Die Stadt kann aus diesen Rückkopplungen neben Hinweisen zur Wärmeplanung auch wichtige Impulse für deren soziale Ausgestaltung, die Energieberatung und den Mieter*innen- und Verbraucher*innenschutz aufnehmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Dezember 2024 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.01.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und Stadtv. Dr. Schulz (= Ablehnung) Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, BFF-BIG und Stadtv. Dr. Schulz gegen Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Annahme)