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Amt für Bau und Immobilien: Zuständigkeit von Stadträtin Weber

Vorlagentyp: NRCDU
2 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Aufhebung der Zuständigkeit von Stadträtin Sylvia Weber für das Amt für Bau und Immobilien, um weiteren Schaden für die Stadt zu vermeiden. Dies ist notwendig aufgrund eines Rechtsstreits, der durch eine missglückte Anmietung von Dezernatsbüros entstanden ist. Das erwartete Ergebnis ist eine Übertragung der Zuständigkeit an ein anderes Magistratsmitglied.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert, die Zuständigkeit von Stadträtin Sylvia Weber für das Amt für Bau und Immobilien in der Dezernatsverteilung aufzuheben und einem anderen hauptamtlichen Magistratsmitglied zu übertragen.

Begründung

Im Streit um die missglückte Anmietung von Dezernatsbüros in der ehemaligen Stempelfabrik Hedderichstraße 108 hat die Vermieterseite zwischenzeitig vor dem Landgericht Klage gegen die Stadt Frankfurt am Main erhoben mit der Folge, dass die Stadt nun Entschädigungsansprüche in Höhe von einer dreiviertel Million Euro abwehren muss. Dem ging voraus, dass die bisher zuständige Stadträtin ohne einen Magistratsbeschluss und gegen den Widerstand von Revisions- wie Rechtsamt und des eigenen Amtes für Bau und Immobilien ein viel zu großes Dezernatsbüro für sich und ihre Mitarbeiter anmieten wollte. Dabei hat sie u.a. voreilig die Schlüssel vom Vermieter entgegengenommen (die sie mehr als 15 Monate behielt). Der Oberbürgermeister muss jetzt umgehend handeln, um weiteren Schaden für die Stadt durch die Amtsführung von Stadträtin Weber im Zusammenhang mit der Anmietung von Gebäuden in Zukunft zu vermeiden. Alleingänge und schadenstiftende Handlungen wie im Fall Hedderichstraße dürfen sich nicht wiederholen. Neben dem zu erwartenden finanziellen Schaden als Ergebnis des Rechtsstreits (ob nun durch eine Verurteilung oder eine Vergleichszahlung) hat das Gebaren der Stadträtin schon jetzt auch zu einem großen Vertrauens- und Ansehensverlust der Frankfurter Stadtverwaltung bei aktuellen und möglichen Geschäftspartnern geführt. Die Anmietung von Räumen und Gebäuden fällt nach der AGA der Stadt Frankfurt am Main in die Zuständigkeit des Amts für Bau und Immobilien. Dieses ressortiert nach der aktuellen Dezernatsverfügung des Oberbürgermeisters vom 13.07.2024 bei Stadträtin Weber (Dezernat XI).

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 11. Dezember 2024 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.01.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 35 · 28.01.2025
TO I, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1076 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenparteiStadtv. Yilmaz
Ablehnung:
CDUAfDStadtv. Dr
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz (= Ablehnung) Stadtv. Dr. Schulz (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 37 · 30.01.2025
TO II, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1076 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenparteiStadtv. Yilmaz
Ablehnung:
CDUAfDStadtv. Dr
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, Gartenpartei und Stadtv. Yilmaz gegen CDU, AfD und Stadtv. Dr. Schulz (= Annahme)

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