Selbst verursachtes Fehlurteil des Verwaltungsgerichts hinterfragen
Zusammenfassung
Der Antrag zur Hinterfragung des Urteils des Verwaltungsgerichts zielt darauf ab, die Gleichbehandlung von Fraktionslosen über die vergangenen 20 Jahre zu klären. Es wird vermutet, dass das Gericht durch unvollständige Informationen getäuscht wurde. Das erwartete Ergebnis ist eine bessere Grundlage für die Behandlung von Fraktionslosen in der Zukunft.
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Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Urteil im Verwaltungsgerichtsverfahren 7 K 609/22 F, dass "keine Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht bestehe", wird in einem zu bildenden Sonderausschuss hinterfragt und ggf. Maßnahmen ergriffen.
Begründung
Übersetzt bedeutet das Urteil, es sei Unrecht gewesen, dass Fraktionslose, wie Jutta Ditfurth, Manfred Zieran, Erhard Römer, Rainer Rahn und viele andere in den letzten 20 Jahren Räume und Ausstattung bekommen haben bis in diese Wahlperiode hinein. Möglicherweise wurde das Verwaltungsgericht getäuscht, und das Verwaltungsgericht ging davon aus, dass es niemals Fraktionslose gab, die Räume und Ausstattung legal bekommen haben. Der https://www.stvv.frankfurt.de/download/NR_54_2006.pdf und weitere Protokolle lagen dem Verwaltungsgericht nicht vor. Über die tatsächliche Behandlung der Fraktionslosen in den letzten 20 Jahren wurde das Verwaltungsgericht möglicherweise getäuscht vom Rechtsamt und dem Büro der Stadtverordnetenversammlung, so dass die Behandlung von Fraktionslosen fälschlicherweise "als Unrecht" dargestellt wurde, in dem Urteil. Die oben genannten Politikerinnen werden so nachträglich in eine schlechtes Licht gestellt, sie hätten zu Unrecht Leistungen bezogen, obwohl es durch die Stadtverordnetenversammlung legitimiert gewesen war. Das darf nicht sein in einer Demokratie.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. November 2024 brachte Gartenpartei diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen Linke, AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen Linke, AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Ablehnung der Dringlichkeit)