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Verkehrssicherheit erhöhen II - Verpflichtende Identitätsbestätigung für Miet-E-Scooter!

Vorlagentyp: NRBFF
2 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit durch eine verpflichtende Identitätsbestätigung für Nutzer von Miet-E-Scootern zu erhöhen. Dies soll durch das Laden eines Führerscheins oder Ausweisdokuments in die App erfolgen, um die missbräuchliche Nutzung vorzubeugen. Die Stadt Frankfurt wird aufgefordert, diesem Beispiel der Stadt Gelsenkirchen zu folgen.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Antrag

Der Magistrat wird damit beauftragt, die Sondernutzungserlaubnis für die Anbieter von Miet-E-Scootern zum nächstmöglichen Termin an die Bedingung zu knüpfen, dass die Nutzer vor Fahrbeginn jeweils verpflichtend deren Identität zu bestätigen haben, etwa indem sie einen Führerschein oder ein Ausweisdokument in die App laden.

Begründung

Dass Miet-E-Scooter leider hauptsächlich missbräuchlich genutzt werden, insbesondere in Fußgängerzonen und auf Gehwegen, häufig auch durch mehrere Personen gleichzeitig oder solche, die das vorgeschriebene Mindestalter noch nicht erreicht haben, ist nicht nur in Frankfurt der Fall. Auch die Stadt Gelsenkirchen hat das feststellen müssen und daher bereits Anfang dieses Jahres entschieden, eine Sondernutzungserlaubnis für die Anbieter von Miet-E-Scootern an die verpflichtende Identitätsbestätigung der Nutzer vor Fahrtbeginn zu knüpfen. Diese muss durch das Laden eines Führerscheins oder eines Ausweisdokuments in die App erfolgen. Die Anbieter in Gelsenkirchen waren dazu nicht bereit, in Folge dessen entschied das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen im Eilverfahren, dass die Miet-E-Scooter die städtische Verfügung zu befolgen oder deren E-Scooter aus dem öffentlichen Verkehrsraum zu entfernen hätten - letzteres ist eingetreten. Roller in Privatbesitz sind davon nicht betroffen. Eine abschließende gerichtliche Entscheidung liegt derzeit zwar noch nicht vor, die Vorgehensweise der Stadt Gelsenkirchen zeigt jedoch einen erfolgreichen Weg auf, wie die missbräuchliche und verkehrsgefährdende Nutzung der Miet-E-Scooter wirkungsvoll eingedämmt bzw. sogar komplett unterbunden werden kann. Frankfurt ist im Sinne der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer - und hier insbesondere von Fußgängern - gut beraten, diesem Beispiel Folge zu leisten!

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. November 2024 brachte BFF-BIG diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 12.12.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 31 · 02.12.2024
TO I, TOP 11
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1045 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 36 · 12.12.2024
TO II, TOP 9
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1045 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme)

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