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Für eine saubere Stadt - Graffitischmierereien beseitigen

Vorlagentyp: NRCDU
3 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, Maßnahmen zur Beseitigung von Graffitis in Frankfurt zu beschließen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Graffiti das Stadtbild erheblich beeinträchtigen und hohe Kosten verursachen. Ziel ist es, Graffitis schnell zu entfernen und legale Flächen für Graffiti-Kunst zu schaffen.

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert,

  1. zukünftig dafür zu sorgen, dass Graffitis im Bereich der repräsentativen Stadtlagen sowie an den touristischen Highlights der Stadt Frankfurt an öffentlichen Gebäuden unverzüglich entfernt werden. Besonders prominente Orte sind innerhalb von drei Tagen, andere Stadtbereiche innerhalb von einer Woche zu reinigen.
  2. zu prüfen und zu berichten, welche technischen und finanziellen Mittel sowie wie viel Personal zur Verfügung stehen müssen, um zu gewährleisten, dass unerwünschtes Graffiti künftig umgehend entfernt werden kann. Zudem sollen präventive Maßnahmen wie der Einsatz von Anti-Graffiti-Schutzbeschichtungen geprüft werden.
  3. technische und finanzielle Mittel sowie Personal für die Entfernung von unerwünschtem Graffiti in dem erforderlichen Maß zur Verfügung zu stellen;
  4. bei Verträgen mit externen Dienstleistern einen Passus zu vereinbaren, der eine unverzügliche Beseitigung des Graffitis vorsieht (maximale Bearbeitungszeit: eine Woche). Dabei sollen auch Strafen für Nichteinhaltung der Frist festgelegt werden.
  5. das Melden von gesprühten Graffitis im Rahmen des "Mängelmelders" zu ermöglichen und sicherzustellen, dass diese, insbesondere in sensiblen Bereichen, möglichst zeitnah entfernt werden;
  6. zu berichten, welche Unterstützung private Eigentümer derzeit bei der Entfernung von Graffitischmierereien durch Stadt, Land und Bund erhalten;
  7. weiterhin Orte und Flächen zu identifizieren, wo Graffiti möglich und erwünscht ist, und diese entsprechend zu kennzeichnen. Gleichzeitig sollen durch Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern legale Graffiti-Flächen geschaffen werden.
  8. präventive Aufklärungs- und Informationskampagnen zur Förderung eines sauberen Stadtbildes in Zusammenarbeit mit Schulen, Vereinen und anderen lokalen Akteuren zu initiieren. Diese sollen das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen von Vandalismus stärken und legale Graffiti-Kunst fördern.

Begründung

In Frankfurt wird zunehmend öffentliches und privates Eigentum durch Graffiti-Schmierereien beschädigt. Diese beeinflussen das Stadtbild in erheblichem Maße und verursachen hohe Kosten für deren Beseitigung. Aktuelle Vorfälle, wie die Beschmierung des Ehrenmals in Heddernheim mit dem Schriftzug "ACAB" ("All Cops Are Bastards"), verdeutlichen die Notwendigkeit eines raschen Eingreifens. Solche Schmierereien greifen nicht nur das öffentliche Eigentum an, sondern verletzen auch den Respekt gegenüber denjenigen, die täglich ihren gefährlichen Dienst für die Gesellschaft leisten. Ein weiteres Beispiel ist die Beschädigung eines Gedenkbildes unter der Friedensbrücke, das den Opfern des Anschlags von Hanau gewidmet war. Hier wurden volksverhetzende Symbole wie SS-Runen und Hakenkreuze aufgesprüht, was erhebliche Kosten für die Restaurierung verursachte und zeigt, dass Vandalismus auch sensible gesellschaftliche Themen trifft. Die Broken-Windows-Theorie besagt, dass die Vernachlässigung kleinerer Schäden wie beispielsweise Graffiti-Schmierereien ein Zeichen von Desinteresse und Toleranz gegenüber weiteren Beschädigungen setzt. Dies kann zu einer Zunahme von Kriminalität führen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass Graffitis schnell beseitigt werden, um eine weitere Verschlechterung des Stadtbildes zu verhindern. Zudem ist es wichtig, denjenigen, die Graffiti als Kunstform nutzen wollen, legale Flächen zur Verfügung zu stellen, um illegale Schmierereien zu reduzieren. So wird gleichzeitig ein Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt geleistet, während unerwünschte und strafbare Graffitis konsequent entfernt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 9. Oktober 2024 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 14.11.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 30 · 31.10.2024
TO I, TOP 13
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1025 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) Gartenpartei (= Ablehnung)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 30 · 11.11.2024
TO I, TOP 11
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1025 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELFGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Ablehnung) BFF-BIG (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 35 · 14.11.2024
TO II, TOP 24
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1025 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Annahme)

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