A 5-Ausbau stoppen
Zusammenfassung
Die Stadtverordnetenversammlung fordert den Stopp des zehnspurigen Ausbaus der A5 und ruft zur Teilnahme an einer Demonstration auf. Der Ausbau wird als schädlich für die Lebensqualität der Bürger*innen angesehen. Ziel ist es, den Ausbau zu verhindern und die Pläne aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung unterstützt die Proteste gegen die Pläne des zehnspurigen Ausbaus der A5 und ruft zur Teilnahme an der Demonstration "A5-Ausbau stoppen" am 29. September 2024 auf.
Begründung
In Frankfurt soll die breiteste Autobahn Deutschlands entstehen, mit zehn Fahrspuren. Im Juni hat die Autobahn GmbH endlich die Machbarkeitsstudie für den Ausbau zwischen dem Frankfurter Kreuz und dem Bad Homburger Kreuz vorgelegt. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hält den Ausbau für realisierbar und sieht einen Bedarf für diesen Ausbau. Die Stadtverordnetenversammlung hat bereits im Februar, vor der Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie, ihre Ablehnung des zehnspurigen Ausbaus der A5 in einem Beschluss festgehalten. Sie fordert, die Maßnahme soll planerisch nicht weiterverfolgt und aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen werden. Da seit Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie die Ausbaupläne weiter vorangetrieben werden, ist es wichtiger denn je, den völlig aus der Zeit gefallenen Ausbauplänen einer innerstädtischen Autobahn zu widersprechen, die die Lebensqualität der Bürger*innen schon jetzt massiv einschränkt. Die Frankfurter Stadtverordneten und der Frankfurter Magistrat sind im Rahmen ihrer Amtsausübung darangehalten, Schaden von der Stadt und ihren Einwohner*innen abzuhalten. Die Stadt sollte daher alles tun, um den Ausbau der A5 zu verhindern. Die Stadtverordnetenversammlung ruft daher zum Protest gegen die Ausbaupläne auf, am Sonntag den 29. September um 14 Uhr am Mainkai.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 16. September 2024 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 14.11.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu a) Ablehnung der Dringlichkeit durch CDU und BFF-BIG gegen GRÜNE, SPD, Linke, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF (= Aufnahme auf die Tagesordnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)