Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Frankfurt am Main-Eschersheim
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenInhalt
Vortrag des Magistrats vom 07.05.2010, M 80
Betreff: Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Frankfurt am Main-Eschersheim Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 01.03.2001, § 7991 (M 18)
- Dem Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eschersheim auf der städtischen Liegenschaft Frankfurt am Main, Enge Gasse 1, wird zugestimmt.
- Mit der Durchführung der Maßnahme wird die Brandschutz-, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstzentrum Grundstücksgesellschaft (BKRZ) mbH & Co. KG beauftragt.
- Es dient zur Kenntnis, dass der Aufsichtsrat der BKRZ GmbH & Co. KG bereits seine Zustimmung zur Durchführung der Maßnahme vorbehaltlich der Zustimmung der städtischen Gremien beschlossen und die Geschäftsführung mit der Vergabe der Entwurfsplanung für den Neubau ermächtigt hat.
- Es dient weiterhin zur Kenntnis, dass die Gesamtkosten des Projekts auf Basis einer Kostenschätzung des beauftragten Architekturbüros bei insgesamt 1,76 Mio. EUR brutto liegen werden. In dieser Berechnung ist auch der komplette Leistungsumfang für die Errichtung einer Fotovoltaikanlage in Höhe von 163.090,-- EUR enthalten. Die im Rahmen einer Bau- und Finanzierungsvorlage üblichen Unterlagen und Berechnungen sind dieser Vorlage als Anlage beigefügt.
- Dem als Anlage beigefügten Standardraumprogramm nach DIN 14092 und dem Ist-Raumprogramm für das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Eschersheim wird zugestimmt. Es dient zur Kenntnis, dass dieses Standardraumprogramm nach DIN 14092 auch für alle anderen Standorte unter Beachtung der örtlichen und grundstücksbedingten Besonderheiten, die im Zuge der Prioritätenliste Teil 2 realisiert werden, gilt.
- Die im Investitionsprogramm und Vermögenshaushalt für diesen Neubau vorgesehenen Mittel werden entsprechend umgewidmet und als Kapitaleinlage in die Gesellschaft eingebracht. Begründung: A. Zielsetzung Mit der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Prioritätenliste, § 7991 vom 01.03.2001, sowie dem im Zusammenhang mit dem Haushaltsplan 2008 beschlossenen Prioritätenprogramm Teil 2 soll den Freiwilligen Feuerwehren in Frankfurt unter Beachtung der finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt und den berechtigten Forderungen der einzelnen Wehren die notwendige Planungssicherheit für die Zukunft gegeben werden. Die derzeitige Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr Eschersheim entspricht nicht mehr den Anforderungen dieser leistungsfähigen und mitgliederstarken Wehr. Der Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eschersheim kann nun, nachdem die umfangreichen Planungs- und Realisierungsansätze mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Ortsbeirat abgestimmt wurden, in Angriff genommen werden. B. Alternativen Hinsichtlich des Baues war zunächst eine Sanierung und Erweiterung des vorhandenen Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Eschersheim geplant. Die vom beauftragten Architekturbüro erarbeitete Mängelanalyse sowie die Sanierungs- und Erweiterungsplanung führten aber zu dem Ergebnis, dass eine Sanierung der maroden Gebäudehülle, des undichten Daches und des gerissenen Hallenbodens der Fahrzeughalle annähernd Neubaukosten erreichen werden. Entscheidend kam hinzu, dass wegen der vorhandenen Gebäudegeometrie die Fahrzeughallen auch im Zuge einer Sanierung nicht DIN-gerecht hergestellt werden könnten. Unter wirtschaftlichen Aspekten ist daher ein funktionaler Neubau einer Sanierung des Altgebäudes vorzuziehen (siehe auch C. Lösung). Hinsichtlich der Durchführung erfolgt die Abwicklung über den Hoheitshaushalt. Es wird jedoch angestrebt, in Analogie zum Bau der Standorte für das Staffelkonzept auch die Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehren in das Vermögen der Gesellschaft zu überführen und den Wertverlust durch Zahlung einer Kostenmiete aus dem konsumtiven Teil des Hoheitshaushaltes zu kompensieren. Hinzu kommt, dass die Gesellschaft inzwischen über weitgehende Erfahrungen im Bau von Feuerwehrhäusern verfügt und sich insofern Vorteile für diese Variante ergeben. C. Lösung Das vorhandene städtische Grundstück Enge Gasse 1, 60433 Frankfurt am Main, bietet optimale einsatztaktische Vorraussetzungen für ein Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtteil. Die Entscheidung für den Rückbau der vorhandenen Wache und den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Eschersheim an gleicher Stelle wurde neben wirtschaftlichen Erwägungen vor allem durch die Tatsache bestimmt, dass nur eine Neubausubstanz wirtschaftlich, ökologisch und funktional gestaltet werden kann und die Einhaltung der Arbeitsstättenverordnungen und Unfallverhütungsvorschriften gewährleistet. Das Bauvorhaben sieht den Neubau einer Fahrzeughalle mit 4 Stellplätzen, eines angeschlossenen eingeschossigen Lager- und Nebenraumbereichs und eines zweigeschossigen Sozialtraktes vor. Der entgegen dem Standardraumprogramm erforderliche
- Stellplatz wird für die Unterstellung des Gerätewagens der Stadtjugendfeuerwehr benötigt, deren Fahrzeuge bedarfsgerecht auf verschiedene Standorte der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet verteilt wurden. Das Gebäude folgt den Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen der Stadt und wird hinsichtlich Dämmung und konstruktiver Ausbildung im Niedrigenergiestandard (ENEV 2007-30%) errichtet. Die Dachflächen werden mit Fotovoltaikelementen belegt. Auf die Erreichung des Passivhausstandards wird bei den Feuerwehrhäusern der Freiwilligen Feuerwehren bewusst verzichtet. Da diese Häuser nur temporär genutzt werden, stehen die Mehrkosten des Passivhausstandards in keinem vernünftigen Verhältnis zu der Energieeinsparung. Die vorliegende Entwurfs- und Baugenehmigungsplanung wurde in enger Abstimmung mit der Wehr erstellt und im Entwurfsstadium bereits dem Ortsbeirat präsentiert. Entsprechend den Beschlüssen der städtischen Gremien werden die Bauabläufe so geplant, dass ein größtmöglicher Anteil von Eigenleistungen durch die Wehr erbracht werden kann. Der Baubeginn ist für das
- Quartal 2010 geplant. D. Kosten Die Gesamtkosten für den Neubau des Feuerwehrhauses Eschersheim werden auf Basis der vorliegenden Kostenschätzung bei insgesamt 1,76 Mio. EUR brutto (einschließlich Fotovoltaikanlage mit 163.090,--EUR brutto) liegen. Die Deckung der Ausgaben ist im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel für die beiden Prioritätenprogramme sichergestellt. Anlage 1_Kostenberechn ung (ca. 27 KB) Anlage 2_Plan_An sichten_NW_u_SO (ca. 263 KB) Anlage 3_Plan_An sichten_SW_u_NO (ca. 265 KB) Anlage 4_ Plan_3_Plan_Ansichten_SW_u_NO (ca. 265 KB) Anlage 4_Plan_Erdgesch oss (ca. 466 KB) Anlage 5_Plan_Oberges choss (ca. 387 KB) Anlage 6_Plan_Sch nitte_AA_u_BB (ca. 343 KB) Anlage 7_Standardr aumprogramm (ca. 14 KB)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. Mai 2010 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.07.2010 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD, Stv. Holtz und Stv. Schenk (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, FREIE WÄHLER, REP, NPD, Stv. Holtz und Stv. Schenk