Geodateninfrastruktur Frankfurt am Main (GDI-FFM) als Baustein der Digitalisierung: Betrieb, Weiterentwicklung und Finanzierung
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt den Betrieb und die Weiterentwicklung der Geodateninfrastruktur Frankfurt am Main (GDI-FFM) vor, um die Digitalisierung der Stadtverwaltung zu fördern. Ziel ist es, Geodaten als wichtige Informationsressource für die Verwaltung, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bereitzustellen und die Zusammenarbeit zwischen den Ämtern zu verbessern.
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Thema Stadtplanung verfolgenBeschlussvorschlag
- Auf der Grundlage des inzwischen umgesetzten Auftrages zum Aufbau der Geodateninfrastruktur Frankfurt am Main (GDI-FFM) als Baustein des E-Governments (Beschluss des Magistrats vom 15.01.2016) beschließt die Stadtverordnetenversammlung die folgenden Punkte, die bis Ende 2027 umzusetzen sind, bzw. nimmt diese zustimmend zur Kenntnis: 1. Der Auftrag zum Betrieb und zur Weiterentwicklung der GDI-FFM wird erteilt. 2. Die GDI-FFM ist ein integraler Bestandteil in Digitalisierungs- und E-Government-Prozessen. 3. Die Ämter, Referate und Betriebe der Stadt fördern die GDI-FFM weiterhin durch eine fachliche, konstruktive Zusammenarbeit. 4. Die Ämter, Referate und Betriebe erweitern über den heute erreichten Stand fachliche und technische Kompetenzen in der zielgerichteten Nutzung von Geodaten. 5. Die GDI-FFM integriert neue technische Entwicklungen. 6. Die GDI-FFM unterstützt mit städtischen Geodaten die Verwaltung, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in ihren Arbeitsprozessen. 7. Vernetzte städtische Geodaten werden verstärkt zur Lösung komplexer gesellschaftlicher Fragestellungen herangezogen.
- Der Magistrat wird beauftragt, die benötigten Mittel in Höhe von 1.300 T€ im aktuellen Verfahren der Haushaltsplanaufstellung für den Doppelhaushalt 2024/2025 im Rahmen der vom Magistrat definierten Eckwerte zu priorisieren.
- Es dient zur Kenntnis, dass a) bereits Mittel in Höhe von 615 T€ zur Verfügung stehen und sich der Haushaltansatz ggü. dem Haushalt 2023 um 685 T€ erhöht. b) durch den Wegfall der innerstädtischen Erträge von 533 T€ der Haushalt zusätzlich belastet wird. c) es bei den innerstädtischen Nutzern durch die wegfallenden Zahlungen zu einer Budgetentlastung kommt. d) weiterhin eine Verrechnung mit Gesellschaften, Eigenbetrieben und externen Nutzern erfolgt.
Begründung
A. Zielsetzung
zu
- Der Auftrag zum Betrieb und zur Weiterentwicklung der GDI-FFM wird erteilt. Geodaten als elementare Informations-Ressource der Stadtverwaltung Geodaten, also Daten mit Raumbezug wie Stadtpläne, Luftbilder, Biotop- und Lärmkartierungen, Bebauungspläne oder statistische Daten zur kleinräumigen Gliederung einfach zu nutzen ist das erklärte Ziel der GDI-FFM. Bestandteile der GDI-FFM sind die beschriebenen Geodaten, der Geodatenkatalog zur Recherche und das Geoportal zur Visualisierung der Daten. Durch die standardisierte Bereitstellung der Daten über Geowebdienste sind alle Daten der GDI-FFM neben dem Geoportal auch in unterschiedlichen Fach-Informationssystemen der Stadtverwaltung nutzbar. Elementarer Bestandteil aller Geoinformationssysteme der Stadtverwaltung sind die verwendeten Geobasis- und Geofachdaten. Geobasisdaten wie z.B. Luftbilder beschreiben die Umwelt anwendungsneutral und dienen der Orientierung sowie der Interpretation von Geofachdaten . Geofachdaten beschreiben Objekte aus einem Fachgebiet. Beispiele hierfür sind die Biotop- und Lärmkartierung, das Kanalnetz, die Bebauungspläne, die sicheren Schulwege oder die städtischen Grünflächen. Geobasisdaten der Stadtverwaltung Die Stadtgrundkarte wird vom Stadtvermessungsamt für das gesamte Stadtgebiet blattschnittfrei vorgehalten und laufend aktualisiert. Sie enthält u.a. die Gebäude mit Hausnummern, Straßennamen, Flurstücksgrenzen und -nummern sowie weitere topografische Objekte wie Verkehrsflächen, Bäume, Böschungen und bietet eine vielseitige Kartengrundlage für Planung, Bestandserfassung und Analyse von kommunalen Fachdaten. Die Stadtkartenwerke 1:10.000, 1:20.000, 1:30.000 und 1:50.000 sind im Unterschied zur Stadtgrundkarte maßstabsabhängige inhaltlich und graphisch vereinfachte Kartenwerke. Sie dienen der Orientierung und bilden die Grundlage für Themenkarten wie beispielsweise dem Stadtplan oder der Schulbezirkskarte. Ein weiterer wichtiger Datenbestand des Stadtvermessungsamtes ist das jährlich entstehende Luftbild des Frankfurter Stadtgebiets. Die letzte Befliegung aus dem März 2022 liegt in einer Bodenauflösung von 7 cm vor. Alle öffentlich als OpenData publizierten Bilder sind aus Datenschutzgründen auf eine Bodenauflösung von 20 cm reduziert. Die Panoramabilder als hochauflösende, digitale, georeferenzierte Aufnahmen vom öffentlichen Straßenraum der Stadt Frankfurt am Main entstehen durch jährlich stattfindende Straßenbefahrungen. Der webbasierte Zugriff auf die Daten für Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung ermöglicht virtuelle Ortsbegehungen, bietet Mess- und Objekterfassungsfunktionen im Straßenraum und bewirkt Zeitersparnisse in den Arbeitsprozessen. Geofachdaten der Stadtverwaltung Die Geofachdaten werden durch städtische Ämter, Referate und Betriebe erhoben und fortgeführt. Mehr als 100 Geofachdatenbestände sind derzeit im zentralen Geodatenkatalog registriert und dokumentiert. Zusammen mit den Geobasisdaten ermöglichen die Geofachdaten ein elementares und breites Informationsspektrum, um Analysen zu unterschiedlichen kommunalen Aufgabenstellungen zu generieren. Anwendungs- und Betriebskomponenten der GDI-FFM Im Rahmen des Aufbaus der GDI-FFM wurden unterschiedliche GDI-Bausteine organisatorisch wie technisch entwickelt: Das Geoportal (https://geoportal.frankfurt.de) ist der zentrale Einstiegspunkt der GDI-FFM. Über das Portal sind alle städtischen Geobasisdaten des Stadtvermessungsamtes wie Luftbilder, Stadtkarten, Schrägluftbilder und das 3D-Stadtmodell sowie zahlreiche Geofachdaten wie Biotopkartierung, Feuerwachen oder Sportstätten der verschiedenen Ämter, Referate und Betriebe für stadtinterne und externe Nutzer:innen verfügbar. Das Portal wird über die interkommunale Kooperation "Implementierungspartnerschaft Masterportal (IPM, vgl. https://www.masterportal.org) kontinuierlich von ca. 35 Entwicklungspartnern (Städte Hamburg, München, Stuttgart, Köln, ...) weiterentwickelt. Im angeschlossenen Geodatenkatalog (https://geodatenkatalog.frankfurt.de) sind die ca. 100 im Geoportal bereitgestellten Geodatenbestände beschrieben und können recherchiert werden. Das Angebot wächst kontinuierlich und wird optimiert. Durch die Umstellung und Konsolidierung des stadtinternen Geoinformationssystems "OfficeGIS" auf das neue Geoportal werden weitere Geodaten-Ressourcen wie die Panoramabilder erschlossen und für städtische Mitarbeiter:innen verfügbar. Seit Juni 2018 besteht darüber hinaus mit dem "Esri Enterprise Agreement (ESRI EA)" eine Unternehmenslizenzvereinbarung zwischen der Stadt Frankfurt am Main und Esri Deutschland GmbH. Die Esri-ArcGIS-Software-Plattform dient der Erfassung, Speicherung, Analyse, Präsentation und Bereitstellung von städtischen Geodatenbeständen im Rahmen der kommunalen Aufgabenerledigung. Mit dem Esri Enterprise Agreement werden derzeit ca. 20 Ämter, Referate und Betriebe unterstützt. Auf der Software-Plattform basieren verschiedene Fachsysteme: - Leitstellensystem der Branddirektion - Grünflächenmanagementsystem des Grünflächenamtes - Informationssysteme der Stadtentwässerung - Statistiksystem des Bürgeramts, Statistik und Wahlen - Geoinformationssystem für Geobasisdaten des Stadtvermessungsamtes - Umweltinformationssystem des Umweltamtes Durch die Esri-Unternehmenslizenzvereinbarung wurde das strategische und technische Lizenzmanagement gebündelt und von der Koordinierungsstelle GDI-FFM übernommen, wodurch Konsolidierungs- und Optimierungspotentiale genutzt werden konnten. Ein zusätzlicher wichtiger Aspekt ist die Anbindung weiterer Ämter, Referate und Betriebe an die Esri-Plattform durch den stadtweit verfügbaren Lizenz-Pool. Eine Fortführung der Unternehmenslizenzvereinbarung ist aus den vorgenannten Gründen wichtig, wird innerhalb der GDI-FFM kontinuierlich abgestimmt und technisch überprüft. Um einfache Erhebungen von städtischen Geofachdaten zu ermöglichen wurde die GDI-FFM-Komponente Geodatenerfassung als webbasiertes Editier-Werkzeug für die Ämter, Referate und Betriebe entwickelt. Dadurch ergeben sich auch für Ämter ohne GIS-Infrastruktur neue Möglichkeiten zur Digitalisierung eigener Geodaten. Alle Daten der GDI-FFM werden über standardisierte Geowebdienste bereitgestellt, um die Nutzung in unterschiedlichen Fachanwendungen innerhalb der Stadtverwaltung und - insofern sie nicht unter den Datenschutz fallen - auch von externen Bedarfsträgern zu ermöglichen. Um die beschriebenen GDI-FFM-Komponenten nachhaltig zu betreiben und weiterzuentwickeln wurden diese IT-Verfahren zum 01.01.2023 von der Projekt- in die Betriebsphase überführt. Die GDI-FFM wird künftig ein wichtiger Baustein für den Digitalen Zwilling der Stadt Frankfurt am Main sein. Als digitales Abbild der Stadt für Analysen und Simulationen ist der Digitale Zwilling eins der wichtigsten künftigen Digitalisierungsvorhaben. Das Geoportal (https://geoportal.frankfurt.de) als zentrale Geo-Komponente dieses digitalen Stadt-Abbildes nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Es ermöglicht die bedarfsgerechte Bereitstellung städtischer Geodaten der GDI-FFM zusammen mit Sensor- bzw. Echtzeitdaten der Urban Data Plattform. Entsprechende Schnittstellen sind bereits im Rahmen der Implementierungspartnerschaft Masterportal (vgl. https://www.masterportal.org) entwickelt und praxiserprobt. Eine Anbindung der Sensordaten wird mit der zuständigen Stabsstelle Digitalisierung abgestimmt und umgesetzt. Aus den vorgenannten Gründen sind der Betrieb und die Weiterentwicklung für die Stadtverwaltung unabdingbar. zu
- Die GDI-FFM ist ein integraler Bestandteil in Digitalisierungs- und E-Government-Prozessen. Kommunale Geschäftsprozesse haben in vielen Fällen einen Geodatenbezug. Beispiele hierfür sind Baumfällungen, Beantragungen von Außengastronomie-Genehmigungen oder Mängelmeldungen im städtischen Raum. Geodaten und Geodatendienste sind deshalb wichtige Informationsquellen zur Prozessunterstützung der kommunalen Aufgabenerledigung. Das Geoportal und der Geodatenkatalog sind zentrale Zugriffspunkte zu den geschäftsprozessrelevanten Geoinformationen. zu
- Die Ämter, Referate und Betriebe der Stadt fördern die GDI-FFM durch eine fachliche, konstruktive Zusammenarbeit. Durch die Etablierung des Lenkungsgremiums GDI-FFM sowie des GDI-Beirats wurde im Rahmen der GDI-FFM-Realisierung ein gut funktionierendes Informations-, Kommunikations- und Kooperationsnetzwerk aufgebaut. Diese konstruktive Zusammenarbeit wird künftig in der bewährten Form weitergeführt. Das Kooperationsnetzwerk wird durch Einbindung der städtischen Gesellschaften und weiterer Akteure um den neu zu gründenden "GDI-Wirtschaftsrat" ergänzt, um kommunale Projekte auch in Kooperation mit den externen Akteuren einfach realisieren zu können. zu
- Die Ämter, Referate und Betriebe erweitern über den heute erreichten Stand hinaus fachliche und technische Kompetenzen in der zielgerichteten Nutzung von Geodaten. Grundlage für den Betrieb und die Weiterentwicklung der GDI-FFM sind methodische und technische Kompetenzen der an der GDI-FFM beteiligten Akteur:innen im Bereich Geodatenmanagement. Alle beteiligten Stellen fördern die Mitarbeiter:innen der relevanten Arbeitsbereiche bedarfsgerecht und im erforderlichen Umfang bei Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, um den heutigen und künftigen Anforderungen im Bereich Geodatenmanagement gerecht zu werden. zu
- Die GDI-FFM integriert neue technische Entwicklungen Aktuelle und künftige Entwicklungen wie Sensordaten-Nutzung, Digitaler Zwilling oder Smart City erfordern die bedarfsgerechte technische Anpassung und Erweiterung der GDI-Komponenten. Die damit verbundenen technischen Neuerungen sind zu prüfen, zu implementieren und bereitzustellen. zu
- Die GDI-FFM unterstützt mit städtischen Geodaten die Verwaltung, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in ihren Arbeitsprozessen. Die GDI-FFM zielt auf die einfache, niederschwellige Datennutzung ab. Grundlage hierfür ist der nutzer- und bedarfsorientierte Zugriff auf qualitätsgesicherte Geodaten der Stadtverwaltung für die erwähnten Nutzergruppen. Entsprechende Rollendefinitionen und Zugriffskonzepte sollen die nutzerorientierte und bedarfsgerechte Geodatenbereitstellung gewährleisten. zu
- Vernetzte städtische Geodaten werden verstärkt zur Lösung komplexer gesellschaftlicher Fragestellungen herangezogen. Durch gesellschaftliche Entwicklungen und zunehmende Anforderungen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung steigt der Bedarf an verfügbaren Geodaten stetig. Die vernetzten, online verfügbaren städtischen Geodaten der GDI-FFM decken diesen Bedarf, beispielsweise für Projekte der Mobilitäts- oder Energiewende, adäquat. Sensible oder unter den Datenschutz fallende Geodaten stehen dabei nur berechtigten Nutzer:innen zur Verfügung.
B. Alternativen
Durch die Etablierung der GDI-FFM und die damit verbundene Integration der bereitgestellten GDI-Komponenten bzw. -Dienste in Prozesse und Verfahren der Stadtverwaltung ist der Betrieb und die Weiterentwicklung der GDI-FFM aus organisatorischer und technischer Sicht grundsätzlich alternativlos. Derzeit bestehende Angebote im Bereich der Geobasisdaten werden städtischen Anforderungen nicht gerecht:
- Amtliche Geobasisdaten des Landes Hessen
Hierbei handelt es sich um einen kostenfreien Geobasisdatenbestand der gesamten Landesfläche. Der Datenbestand zeichnet sich dadurch aus, dass er ausschließlich die Basisinformationen (Grundstücke und Gebäude) ohne topografische Objekte (z.B. Grünflächen, u.ä.) beinhaltet. Insbesondere zur Beantwortung komplexer und umfangreicher Fragestellungen der Fachämter, Politik, Wirtschaft und Bürger:innen ist dieser nur unter ganz erheblichen Einschränkungen nutzbar.
2. Luftbildbefliegung Land Hessen / Stadt Frankfurt am Main
Zwischen den Befliegungen des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt am Main bestehen signifikante Unterschiede:
| Land Hessen | Stadt Frankfurt am Main | |
| Befliegungsturnus | 2-jährlich | jährlich |
| Bodenauflösung | 20 cm | 7 cm |
| Schrägluftbild-Aufnahme | wird nicht erstellt | zusammen mit Luftbild |
Insbesondere sind der jährliche Befliegungsintervall und die deutlich höhere Bodenauflösung der kommunalen Befliegung für Anwendungsbereiche der GDI-FFM von entscheidender Bedeutung.
3. OpenStreetMap (OSM)
Die frei nutzbaren Geodaten werden durch Freiwillige erhoben, gesammelt und strukturiert in einer Datenbank abgelegt. Die Detailtiefe, Aktualität und die Richtigkeit der Daten ist von den erfassenden Nutzer:innen abhängig. Eine Gleichartigkeit in der Erfassung, wie durch eine Vermessungsstelle, ist nicht sichergestellt und kann somit als verlässliche Planungsgrundlage nicht ohne weitere Prüfung und Qualitätssicherung verwendet werden.
C. Lösung
Der Magistrat beauftragt das Stadtvermessungsamt, federführend den Betrieb und die Weiterentwicklung der GDI-FFM in Abstimmung mit den Ämtern, Referaten und Betrieben zu übernehmen. Die Gremien der GDI-FFM (Lenkungsgremium GDI-FFM, GDI-Beirat, künftiger GDI-Wirtschaftsrat) sowie die GDI-Beauftragten und Arbeitsgruppen als Organe der organisatorischen Umsetzung aus dem GDI-FFM-Projekt arbeiten in der jetzigen Form aktiv weiter bzw. werden initiiert. Alle realisierten technischen GDI-Komponenten gehen von der Projekt- in die Betriebsphase über und werden vom Stadtvermessungsamt administriert. In Abstimmung mit den Ämtern, Referaten und Betrieben erfolgt die Weiterentwicklung. Unberührt davon bleibt die Personalausstattung zur Umsetzung des Geodatenmanagements in den dezentralen Bereichen.
D. Öffentlichkeitsbeteiligung
Die Finanzmittel in Höhe von jährlich 1.300.000 EUR werden zentral im Haushalt, im Produktbereich 14, Produktgruppe 14.02, Profitcenter 140201 Geoinformationssysteme unter der Kostenstelle 620032 (Geobasisdaten) bei künftigen Haushaltsplanungen berücksichtigt, um die nachfolgenden Kostenpositionen und Komponenten bestreiten zu können:
| 550.000 EUR | Fachsoftware der Firma |
| ESRI für die gesamte Stadtverwaltung Frankfurt 300.000 EUR | 360°Panoramabilder von |
| rund 2.000 km Straße 150.000 EUR | Luftbildbefliegung / |
| Schrägluftbilder / 3D-Daten 200.000 EUR | Aktualisierung der |
| Stadtkartenwerke (Software, Dienstleistungen, Daten) 100.000 EUR | zentraler GDI Betrieb |
| 1.300.000 EUR | Gesamtbetrag |
Da die Umsetzung der genannten Ziele bis Ende 2027 definiert ist, wird dieser Betrag zunächst bis zum Jahr 2027 jährlich bereitgestellt. Eine bedarfsorientiert notwendige Anpassung ist für das Haushaltsjahr 2028 zu prüfen und ggf. vorzunehmen.
Anlage _Liste (ca. 19 KB)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Dezember 2023 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.02.2024 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen AfD (= Ablehnung der Delegation)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu a) Ablehnung der Dringlichkeit durch GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt und FRAKTION gegen AfD und BFF-BIG (= Aufnahme auf die Tagesordnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Annahme) Gartenpartei (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen Gartenpartei (= Ablehnung)