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Lenkungskreis zur Förderung der Frankfurter Innenstadt: Initiative Innenstadt Kapitalrücklage für die Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main zur…

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Lenkungskreis zur Förderung der Frankfurter Innenstadt: Initiative Innenstadt Kapitalrücklage für die Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main zur Erfüllung von Sicherheitsanforderungen

Vorlagentyp: M
5 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, der Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main eine Kapitaleinlage von 4,00 Mio. € zur Verfügung zu stellen, um die Sicherheitsanforderungen bei öffentlichen Veranstaltungen zu erfüllen. Dies ist notwendig, um die Sicherheit bei großen Veranstaltungen zu gewährleisten und die Infrastruktur entsprechend anzupassen.

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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Beschlussvorschlag

I: Es wird zugestimmt, dass die Stadt Frankfurt am Main als Gesellschafterin der Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) eine Zuzahlung in Höhe von 4,00 Mio. € in die Kapitalrücklage der Gesellschaft leistet, damit diese weiterhin in die Lage versetzt wird ihren Gesellschaftszweck zu erfüllen, insbesondere zur Erfüllung von Sicherheitsanforderungen an öffentliche Veranstaltungen Investitionen in Sicherheitsinfrastruktur zu tätigen. II: Es wird zugestimmt, dass gemäß Beschluss §1858 vom 09.06.2022 (M55 / 2022), hierfür Mittel in Höhe von 4,00 Mio. € aus der Produktgruppe 98.03 Zentrale Finanzwirtschaft - Nicht fachspezifische Gesellschaften, Projekt 5.010684 und 5.010685 bereitgestellt werden und zur Finanzierung in der Produktgruppe 36.01 "Wirtschaftsförderung" herangezogen werden. III: Es dient weiter zur Kenntnis, dass die Mittel als Kapitaleinlage für das Geschäftsjahr 2024 der Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main bestimmt sind.

Begründung

A. Zielsetzung

Die Stadt Frankfurt am Main ist alleinige Gesellschafterin der Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF). Das Stammkapital beträgt 51.130,00 €. Gegenstand des Unternehmens ist die Vermarktung der Segmente Tourismus und Kongresse, Vermittlung und Erbringung von touristischen Dienstleistungen sowie der Kartenvorverkauf für Dritte, Erbringung von touristischen und werblichen Leistungen für Dritte sowie alle damit zusammenhängenden zukünftigen Geschäftsfelder. Darüber hinaus organisiert die Gesellschaft insbesondere Volksfeste, Stadtrundfahrten sowie Zimmerreservierungen und betreibt sonstige Werbeaktivitäten.

Die Sicherheitsanforderungen an öffentliche Veranstaltungen nehmen seit Jahren zu und werden immer komplexer. Neben den Auswirkungen von Anschlägen und Bedrohungslagen kamen mit der Corona-Pandemie auch hygienische Präventionsmaßnahmen hinzu.

Nach polizeilichen und ordnungsbehördlichen Vorgaben können größere Veranstaltungen im öffentlichen Raum nur noch dann durchgeführt werden, wenn den Sicherheitsbehörden dezidierte Sicherheitskonzepte vorgelegt und mit ihnen abgestimmt werden. Dabei muss z.B. das Veranstaltungsareal regelmäßig durch eine zertifizierte Sicherheitsinfrastruktur (z.B. durch Verkehrssperren) gesichert wird. Die bisher genutzten Betonsperren entsprechen seit Kurzem nicht mehr diesen Anforderungen. Beschallungsanlagen und Entfluchtungskonzepte gehören ebenfalls zu diesen Auflagen. Damit auch in Zukunft große Veranstaltungen im Stadtgebiet auf öffentlichen Straßen und Plätzen stattfinden können, ist es notwendig, dass entsprechende Sicherheitsvorrichtungen in ausreichendem Umfang im Stadtgebiet zur Verfügung stehen.

Bisher wird die Sicherheitsinfrastruktur von keinem Anbieter für das Stadtgebiet zur Verfügung gestellt. Der Bedarf an Sicherheitsinfrastruktur wird von der TCF übergangsweise durch Anmietung sichergestellt. Es ist nicht zu erwarten ist, dass die Sicherheitsanforderungen in nächster Zeit wieder sinken. Somit stellt sich die Bereitstellung von Sicherheitsinfrastruktur für öffentliche Veranstaltungen als eine Daueraufgabe dar. Als Zuschussbetrieb, also als nicht auf Gewinn ausgelegte Gesellschaft die Aufgaben von allgemeinwirtschaftlichem Interesse wahrnimmt, kann die TCF die notwendigen Investitionen nicht aus Eigenmitteln tätigen. Deshalb sollen der TCF die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um entsprechende Investitionen in (mobile) Sicherheitsinfrastruktur zu tätigen und weiterhin ihren Gesellschaftszweck erfüllen zu können.

Die bisherige Markterkundung der TCF hat gezeigt, dass ein Kauf der Infrastruktur deutlich wirtschaftlicher ist als eine dauerhafte Beschaffung auf Mietbasis.

B. Alternativen

Die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen können auch gemietet werden, allerdings zu deutlich höheren Kosten. Eine Verfügbarkeit der Mietsachen ist derzeit aufgrund der hohen Nachfrage am Markt nicht sicherzustellen. Die Veranstaltungen großer Frankfurter Feste wären von externen Faktoren abhängig und können nicht garantiert werden. Die Stadt Frankfurt am Main könnte selbst die erforderliche Sicherheitsinfrastruktur beschaffen und gegen Entgelt zur Verfügung stellen, müsste zusätzlich aber die gesamte Logistik, also Lagerung, Wartung, Transport und Verwaltung übernehmen.

C. Lösung

Durch eine Kapitaleinlage zu Investitionszwecken wird die Gesellschaft in die Lage versetzt entsprechende Beschaffungen von Sicherheitsinfrastruktur zu tätigen und erforderliche behördliche Auflagen zu erfüllen.

Aus Sicht des EU-Beihilfenrechts ist in der Betrauung berücksichtigt, dass eine entsprechende Kapitalisierung erfolgen darf. Die Maßnahme wäre beihilferechtlich unbedenklich.

D. Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Finanzierung der Einlage in die Kapitalrücklage in Höhe von 4,00 Mio. € erfolgt aus

dem Produktbereich 36 "Wirtschaftsförderung" - PG 36.01. Diese Mittel werden über

eine Sollveränderung aus dem Produktbereich 98 "Zentrale Finanzwirtschaft - Produktgruppe 98.03", Projekt 5.010684 und 5.010685 dem Produktbereich 36 zur Verfügung gestellt.

Aus Sicht des EU-Beihilfenrechts ist in der Betrauung berücksichtigt, dass eine entsprechende Kapitalisierung erfolgen darf. Die Maßnahme wäre beihilferechtlich unbedenklich.

  1. Investitionsbedarf:

4,00 Mio. €

  1. Finanzierungsbedarfszeitraum mit Angabe der Jahresraten:

2024

  1. Zugehörige Folgeinvestitionen unter Angabe des Umfangs- und Zeitraums:

Keine.

  1. Jahresfolgekosten:

Die Finanzierung von Investitionstätigkeiten ist aus Kreditaufnahmen vorgesehen. Der daraus resultierende Schuldendienst ist aus dem städtischen Haushalt zu erwirtschaften.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. November 2023 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 14.12.2023 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
OBR 1
Sitzung 25 · 28.11.2023
TO I, TOP 83
Angenommen
Der Vorlage M 210 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPDie Partei
Ablehnung:
LinkeÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Die Partei gegen LINKE. Und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Ausschusses für Wirtschaft, Recht und Frauen
Sitzung 22 · 28.11.2023
TO I, TOP 21
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Wirtschaft, Recht und Frauen die Beratung der Vorlage M 210 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDVoltFRAKTION
Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Volt und FRAKTION; LINKE. (= Enthaltung)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 22 · 05.12.2023
TO I, TOP 31
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau die Beratung der Vorlage M 210 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 25 · 12.12.2023
TO I, TOP 16
Angenommen
Der Vorlage M 210 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELFGartenpartei
Enthaltung:
LinkeBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, FRAKTION gegen ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung); LINKE. und BFF-BIG (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 27 · 14.12.2023
TO II, TOP 61
Angenommen
Der Vorlage M 210 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltFRAKTION
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELFGartenpartei
Enthaltung:
LinkeBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, FRAKTION gegen ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Ablehnung); LINKE. und BFF-BIG (= Enthaltung)

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