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Etablierung und Realisierung einer Frankfurter Fashion Week sowie Beordnung der Tourismusbeiträge 2019 gemäß Beschlussziffer X. zum Jahresabschluss 2019

Vorlagentyp: M
3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt die Etablierung und Realisierung einer Frankfurter Fashion Week vor, die von Juli 2021 bis Juli 2023 in Frankfurt am Main stattfinden soll. Ziel ist es, das Image der Stadt zu verbessern und sie als internationale Fashion- und Lifestyle-Metropole zu positionieren.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Beschlussvorschlag

  1. Die Fashion Week mit Tradeshows, Konferenzen, Runways und Events wurde bislang in Berlin von der Messe Frankfurt als Veranstalterin der Modemesse Neonyt gemeinsam mit der Premium Group GmbH - u. a. Veranstalter von Europas größter Modemesse - ausgerichtet. Ab Juli 2021 bis Juli 2023 könnte die Fashion Week nun jeweils im Juli und im Januar in der Stadt Frankfurt am Main stattfinden. Die Realisierung einer Frankfurt Fashion Week birgt enorme Stadtentwicklungspotenziale und trägt dazu bei, das Image der Stadt weltweit positiv auszubilden.
  2. Die Gesamtkosten betragen für die Stadt Frankfurt am Main 6.000 T€. Es dient insoweit zur Kenntnis, dass sich neben der Stadt Frankfurt am Main das Land Hessen mit 3.000 T€ und die Messe Frankfurt mit 1.000 T€ an der Umsetzung beteiligen.
  3. Der Etablierung und Realisierung der Frankfurt Fashion Week wird zugestimmt.
  4. Es dient weiter zur Kenntnis, dass mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 04.06.2020, § 5888, zum Jahresabschluss 2019 in Höhe der im Haushaltsjahr 2019 nicht zweckgebunden verwendeten Erträge aus dem Tourismusbeitrag (6.471 T€) überplanmäßige Aufwendungen für das Haushaltsjahr 2020 genehmigt wurden.
  5. Die Verwendung resp. Verteilung der Ermächtigung zur Leistung von überplanmäßigen Aufwendungen (6.471 T€) wird wie folgt genehmigt: • für die Realisierung der Frankfurt Fashion Week 3.883 T€ • im Budget des Dezernates I (Bereich Stadtmarketing) 259 T€, • im Budget des Dezernates I (Bereich TCF) 1.295 T€, • im Budget des Dezernates VII 517 T€ sowie • im Budget des Dezernates IX 517 T€.
  6. Über die ausstehenden 2.117 T€ wird der Tourismusbeirat eine Empfehlung für die Folgejahre zur Finanzierung aus den Mitteln des Tourismusbeitrags geben.
  7. Der Magistrat wird beauftragt, das Weitere zu veranlassen, insbesondere die für die Ausrichtung notwendigen vertraglichen Grundlagen zu schaffen. Um den Einbezug der Stadt Frankfurt in die Konzeption und Ausgestaltung der Frankfurt Fashion Week sicherzustellen, werden Oberbürgermeister Peter Feldmann, Bürgermeister Uwe Becker, Stadtrat Markus Frank, Stadträtin Dr. Ina Hartwig und Stadtrat Stefan Majer in das Steuerungsgremium der Frankfurt Fashion Week entsandt.

Begründung

Die Messe Frankfurt als Veranstalterin der Modemesse Neonyt und damit als eine der Säulen der Berlin Fashion Week unterhält gute Beziehungen zur Premium Group, u. a. Veranstalter von Europas größter Modemesse Premium und Seek. Die ursprünglich in Berlin stattgefundene Fashion Week könnte mit Tradeshows, Konferenzen, Runways und Events in der Stadt Frankfurt am Main stattfinden. Die Frankfurt Fashion Week soll als neues Eco-System in der Stadt Frankfurt am Main etabliert werden. Im Fokus stehen dabei Formate für Business, Handel und Konsumenten. Durch diese inhaltliche Ausrichtung verfolgt die FFW das Ziel, fester Bestandteil des internationalen Fashionkalenders zu werden. Zum Veranstaltungskonzept der Frankfurt Fashion Week gehören drei Messen (Premium, Seek, Neonyt) sowie zwei parallele Konferenzen (Fashion Tech und Fashion Sustain), die auf dem Gelände der Messe Frankfurt ab Juli 2021 stattfinden könnten. Darüber hinaus sind weitere Veranstaltungen auf dem Messegelände der Messe Frankfurt geplant, die das Veranstaltungsportfolio der Frankfurt Fashion Week ergänzen. Für die kommenden drei Jahre soll die Frankfurt Fashion Week wie folgt veranstaltet werden: Juli 2021 FFW Sommer - Auftaktveranstaltung, Januar 2022 FFW Winter, Juli 2022 FFW Sommer, Januar 2023 FFW Winter, Juli 2023 FFW Sommer.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet

Der Weg dieser Vorlage

Am 30. Oktober 2020 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 05.11.2020 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 44 · 03.11.2020
TO I, TOP 32
Beraten
nicht auf TO Die Entscheidung über die Vorlage M 177 wird auf den Ältestenausschuss delegiert.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Ältestenausschusses
Sitzung 46 · 05.11.2020
TO I, TOP 9
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage M 177 auf die Tagesordnung II der 49. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Der Vorlage M 177 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
AfD
zu b)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
AfDLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD und LINKE. (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 49 · 05.11.2020
TO II, TOP 60
Angenommen
a) Es dient zur Kenntnis, dass der Ältestenausschuss mit der Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder die Aufnahme der Vorlage M 177 auf die Tagesordnung II der 49. Plenarsitzung beschlossen hat. b) Der Vorlage M 177 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
AfD
zu b)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
AfDLinkeÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Ablehnung der Dringlichkeit) zu b) CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

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