Sportfördermittel hier: konsumtive Maßnahmen vereinseigener Sportstättenbau Umrüstung der Schießstände des Landesleistungszentrums des Hessischen Schützenverbandes e. V.
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Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant, dem Hessischen Schützenverband e.V. einen Zuschuss in Höhe von 90.000.- € für die Umrüstung der Schießstände des Landesleistungszentrums zu gewähren. Dies ist notwendig, um den Anforderungen an moderne elektronische Auswertungssysteme gerecht zu werden und die Bedeutung des Schießsportstandortes Frankfurt am Main zu sichern.
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Thema Kultur verfolgenBeschlussvorschlag
- Die Stadt Frankfurt am Main bewilligt dem Hessischen Schützenverband e.V. für die Umrüstung der Schießstände des Landesleistungszentrums einen Zuschuss aus Sportfördermitteln in Höhe von 90.000.- €.
- Für konsumtive Maßnahmen des vereinseigenen Sportstättenbaus sind im Haushalt 2021 in der Produktgruppe 21.16 Sportförderung (Kontengruppe 71 - Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse sowie besondere Finanzausgaben) Mittel in Höhe von 532.000,- € veranschlagt und in voller Höhe auch bereist verpflichtet. Die Finanzierung der jetzt benötigten Mittel in Höhe von 90.000,- € wird aus Minderaufwendungen innerhalb der Kontengruppe 71 - hier aufgrund der durch die Corona-Pandemie reduzierten Anzahl von Sportveranstaltungen - sichergestellt.
- Es dient zur Kenntnis, dass sich das Land Hessen mit einem Investitionskostenzuschuss in Höhe von 250.000.- € an diesem Vorhaben beteiligt.
- Es dient weiterhin zur Kenntnis, dass die Gesamtkosten für die Umrüstung der Schießstände des Landesleistungszentrums des Hessischen Schützenverbandes e.V. nach vorliegenden Planungen ca. 530.740.- € betragen.
Begründung
A. Zielsetzung
Das Landesleistungszentrum des Hessischen Schützenverbandes in Frankfurt-Schwanheim ist als Teil des "Bundesstützpunktes Wiesbaden / Frankfurt am Main" des Deutschen Schützenverbundes vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat bis 31. Dezember 2024 anerkannt. Am Bundesstützpunkt werden die Disziplingruppen Gewehr, Pistole und Flinte als Schwerpunktsportarten gefördert. Die Entwicklungen und Regeländerungen in den olympischen Schießsportwettbewerben der Disziplinen Gewehr und Pistole in den vergangenen Jahren stellen neue Anforderungen an die elektronischen Auswertungssysteme, die durch die aktuell installierten und seit 35 Jahren im Betrieb befindlichen Seilzuganlagen in der Druckluftwaffenhalle des Hessischen Schützenverbandes e.V. nicht darstellbar sind und eine komplett neue Messtechnik für die Anlage erfordert. Das Landesleistungssportzentrum des Hessischen Schützenverbandes e.V. stellt einen wichtigen Teil des Leistungssports in Frankfurt am Main dar und unterstreicht die herausragende Bedeutung des Schießsportstandortes Frankfurt am Main, die es für die kommenden Olympiazyklen zu sichern gilt. Viele später sehr erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen - unter ihnen die beiden Olympiasieger Christian Reitz und Henri Junghänel - haben im Landesleitungszentrum des Hessischen Schützenverbandes e.V. trainiert. Eine Aufwertung des Standortes in der Schwanheimer Bahnstraße liegt deshalb auch im Interesse der Stadt Frankfurt am Main und soll deshalb als Maßnahme der Standortpflege und -sicherung finanziell gefördert werden.
C. Lösung
Es ist geplant, die alten bestehenden Seilzuganlagen gegen ein neues elektronisches System auszutauschen, hierfür sind umfangreiche Elektroinstallationsarbeiten notwendig.
D. Öffentlichkeitsbeteiligung
{"jahresertraege": "keine", "zuwendungshoehe": "90.000.- €", "jahresfolgekosten": {"kapitalkosten": {"abschreibung": "keine", "kalkulatorische_verzinsung": "keine"}, "sachliche_folgekosten": "keine", "personelle_folgekosten": "keine"}, "leistungen_dritter": "keine", "zugehoerige_kosten": "keine", "finanzierungsbedarfszeitraum": "Für die Maßnahme wird der bewilligte Zuschussbetrag in Höhe von insgesamt 90.000,- € nach Beschlussfassung verpflichtet und kassenwirksam."}
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Oktober 2021 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 17.02.2022 im Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport angenommen.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung) sowie AfD (= Annahme im Rahmen des Revisionsberichts)