Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung Richtlinien zum Erwerb von Belegungsrechten an bestehendem Wohnraum
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Vortrag des Magistrats vom 20.07.2009, M 149
Betreff: Frankfurter Programm zur sozialen Mietwohnungsbauförderung Richtlinien zum Erwerb von Belegungsrechten an bestehendem Wohnraum Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 29.03.2007, § 1670 (M 11) Der Änderung der Richtlinien zum Erwerb von Belegungsrechten an bestehendem Wohnraum wird in nachfolgender Form zugestimmt: Im Abschnitt "5 Förderung" der Förderrichtlinie vom 29.03.2007 wird der Satzteil: "zuzüglich einer Aufwandspauschale in Höhe von 5 € pro qm und Bindungsjahr (aufgerundet auf volle Quadratmeter)." geändert in: "zuzüglich einer Aufwandspauschale in Höhe von 10 € pro qm und Bindungsjahr (aufgerundet auf volle Quadratmeter)"
Begründung: Die Resonanz von Wohnungsgesellschaften und privaten Eigentümern auf das Programm zum Ankauf von Belegrechten ist gering. Durch Befragung potentieller privater Interessenten liegen Erkenntnisse vor, dass das Programm u.a. finanziell zu wenig attraktiv ist. Die bislang gezahlten 5 € Aufwandpauschale stehen, von der Höhe des Betrages, insbesondere bei privaten Interessenten in Konkurrenz mit der möglichen Inanspruchnahme der Wesentlichkeitsgrenze von 20% gegenüber der ortsüblichen Vergleichsmiete. Zielsetzung Die Attraktivität des Programms zum Erwerb von Belegungsrechten soll erhöht werden, um dem Abschmelzen des öffentlich geförderten Wohnungsbestands in Frankfurt am Main effektiver entgegenwirken zu können. Alternativen Keine Lösung Die Aufwandspauschale wird von 5 € auf 10 € pro qm und Bindungsjahr erhöht. Im Mittel wird damit umgerechnet ein Quadratmeterpreis in Höhe von 12 % über der ortsüblichen Miete erreicht. Dies ist vertretbar, vor allem mit Blick darauf, dass der Vermieter tatsächlich einen höheren Verwaltungsaufwand hat. Die Erhöhung erscheint ausreichend, um den Interessentenkreis zu erweitern. Kosten Der Ankauf einer Wohnung verteuert sich um 5,00 € pro Quadratmeter und Jahr; bei beabsichtigten Ankäufen von 100 Belegrechten und einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 70 qm entstehen Mehrkosten von jährlichen 35.000 €. Die Mittel sind im Rahmen der Haushaltsansätze vorhanden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. Juli 2009 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 10.09.2009 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und Freie Wähler gegen LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und Freie Wähler gegen LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und Freie Wähler gegen LINKE. (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG, Freie Wähler, REP, NPD und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. (= Ablehnung)