Benennung von Straßen im Ortsbezirk 7 (Praunheim) als Vorankündigung und zur Beschlussfassung durch den Ortsbeirat
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Vortrag des Magistrats vom 10.01.2011, M 10
Betreff: Benennung von Straßen im Ortsbezirk 7 (Praunheim) als Vorankündigung und zur Beschlussfassung durch den Ortsbeirat I. Straßenbenennung Ortsbezirk 7 Stadtbezirk 422 (Praunheim) Benennung von Straßen Die im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 854 - Gewerbegebiet nördlich Heerstraße (Teilbereich 1) gelegenen öffentlichen Verkehrsflächen sollen gemäß den planerischen Festsetzungen ausgebaut werden. Diese Erschließungsanlagen sind zu benennen. Als Vorankündigung und zur Beschlussfassung durch den Ortsbeirat wird Folgendes vorgeschlagen: Die in Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße von der Heerstraße nach Norden führende Erschließungsstraße wird nach dem ehemaligen Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, Prof. Dr. Willi Brundert (1912 - 1970), in "Willi-Brundert-Straße" benannt. Die nördlich der Liegenschaften Heerstraße 138 - 184 gelegene Erschließungsstraße wird nach dem Stadtteil von Bad Homburg v. d. Höhe, Kirdorf, in "Kirdorfer Weg" benannt. Die von der Stierstädter Straße nach Westen abzweigende Erschließungsstraße wird nach dem Stadtteil von Oberursel (Taunus), Oberstedten, in "Oberstedter Straße" benannt. Die nördlich der Liegenschaft Stierstädter Straße 5 nach Westen abzweigende Erschließungsstraße wird nach dem Stadtteil von Schwalbach am Taunus, Limesstadt, in "Limesstädter Straße" benannt. Die westlich der Stierstädter Straße parallel verlaufende Erschließungsstraße wird nach dem Stadtteil von Bad Soden am Taunus, Altenhain, in "Altenhainer Straße" benannt. II. Den unter der Ziffer I vorgeschlagenen Benennungen wird zugestimmt.
Begründung: A. Zielsetzung: Die zu benennenden Straßen dienen der Erschließung der Flächen im Geltungsbereich das rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 854 - Gewerbegebiet nördlich Heerstraße (Teilbereich 1). Der Benennung liegt ein entsprechender Antrag des Amtes für Straßenbau und Erschließung zu Grunde. B. Alternativen: Keine. Die Straßenbenennungsmaßnahmen sind aus polizeilichen, postalischen und Orientierungsgründen erforderlich. C. Lösung: Die zu benennenden Verkehrsflächen dienen der Erschließung des Baugebietes. Die vorgeschlagenen Namen orientieren sich an dem östlich der Stierstädter Straße gelegenen Namensgebiet "Ortschaften im Vordertaunus". Kirdorf, seit 1902 einer von sechs Stadtteilen von Bad Homburg v. d. Höhe. Oberstedten, seit 1972 einer von vier Stadtteilen von Oberursel (Taunus). Limesstadt, Stadtteil von Schwalbach am Taunus. Entstand zwischen 1962 und 1973 und ist nach der Nordweststadt die zweigrößte Großwohnsiedlung im Rhein-Main-Gebiet. Altenhain, seit 1977 einer von drei Stadtteilen von Bad Soden am Taunus. Es bietet sich weiter an, die Verlängerung der nach dem ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeister benannten Ludwig-Landmann-Straße nach Norden über die Heerstraße hinaus ebenfalls nach einem ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeister zu benennen. Prof. Dr. Willi Brundert, geb. 12.06.1912 in Magdeburg, gest. 07.05.1970 in Frankfurt am Main, musste im Nationalsozialismus aus politischen Gründen den Staatsdienst quittieren und gehörte den Widerstandskreisen um Theo Haubach und Carlo Mierendorff an. Seine politische Überzeugung brachte Brundert auch mit dem DDR-Regime in Konflikt. Er wurde 1950 wegen angeblicher Wirtschaftssabotage und "Sozialdemokratismus" zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt, wovon er bis zu einer Übersiedlung nach Westdeutschland sieben Jahre teilweise in Einzelhaft verbüßte. Von 1962 - 1964 war Brundert Staatssekretär in der hessischen Landesregierung und von 1964 - 1970 Oberbürgermeister von Frankfurt am Main. In seiner Amtszeit wurde die Frankfurter U-Bahn eröffnet. D. Kosten: Entfällt Anlage Plananlage (ca. 485 KB)Beratung im Ortsbeirat: 7 Versandpaket: 12.01.2011
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 10. Januar 2011 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 18.01.2011 im OBR 7 abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme