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Teilfortschreibung des Schulentwicklungsplans für berufliche Schulen zur Zusammenlegung der Gutenbergschule sowie der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode

Vorlagentyp: M
4 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, die Gutenbergschule und die Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode zu einer neuen Schule mit dem Schwerpunkt Gestaltung und Gestaltungstechnik zusammenzulegen. Dies soll die schulische Ausbildung sichern und die Angebote gemeinsam weiterentwickeln. Die neue Schule wird unter dem Namen der Bauhauskünstlerin Anni Albers geführt werden.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Beschlussvorschlag

  1. Beschluss Der Magistrat beschließt, dass 1. die Gutenbergschule zusammen mit der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode zum Schuljahr 2025/26 in einer neuen Schule aufgeht, 2. die neue Schule den Schwerpunkt Gestaltung und Gestaltungstechnik hat, 3. der Betrieb der Gutenbergschule auf Grundlage von § 145 in Verbindung mit § 146 HSchG zum Ende des Schuljahres 2024/25 aufgehoben wird. 4. alle Bildungsgänge der Gutenbergschule in die Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode integriert werden.
  2. Kenntnisnahme Es dient der Kenntnisnahme, dass die Schulen in getrennten Schulkonferenzen einen neuen Namen für die neue berufliche Schule gefunden haben. Gemäß dem Willen der Kollegien soll die neue Schule nach der Bauhauskünstlerin Anni Albers benannt werden.

Begründung

A. Zielsetzung

Die schulische Ausbildung in den vorhandenen Berufsfeldern und Vollzeitschulformen der beiden Schulen ist gesichert. Die Schulen haben eine Perspektive diese Angebote gemeinsam weiterzuentwickeln.

B. Ausgangslage:

Beide Schulen sind seit Jahrzehnten im Wesentlichen am gleichen Standort. Daneben existiert auch eine Außenstelle der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode im Stadtteil Höchst. Beiden Schulen ist gemein, dass sie sowohl in Voll- wie in Teilzeitschulformen in den Jahren seit dem Schuljahr 2016/17 Rückgänge zu verzeichnen haben. Während bei der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode vor allem die Studierenden im Bereich der vollschulischen Angebote zurückgingen und der Rückgang im Bereich der Teilzeitschulformen nur leicht abschwächte, reduzierte sich in der Gutenbergschule, in beiden Bereichen, die Anzahl der Studierenden um ca. 40%. Insgesamt zeigt dies, dass beide Schulen deutlich geschrumpft sind. Dieser rückläufige Trend hat sich jedoch nach zunächst starken Rückgängen nun seit dem Schuljahr 2021/22 abgeschwächt. Beide Schulen haben seitdem nur leichte Rückgänge und die Anzahl von Schüler*innen verbleibt auf dem aktuellen Niveau. Vor dem Hintergrund der rückläufigen Nachfrage nach den angebotenen Bildungsgängen besteht die Gefahr, dass die einzelnen Schulen perspektivisch nicht mehr in der Lage sind eigenständig eine angemessene Größe zu erreichen.

Vor diesem Hintergrund wurde zwischen den Schulleitungen, unter Einbeziehung der Kollegien, diskutiert, ob eine Zusammenlegung der beiden Schulen eine mögliche Lösung darstellen kann. Dabei wurde neben den rückläufigen Entwicklungen insbesondere über die Nähe der jeweiligen Arbeitsfelder, die Zusammensetzung der Schüler*innen, die fachlichen Überschneidungsmengen der Lehrkräfte und mögliche Zukunftsperspektiven eines gemeinsamen Schulprofils diskutiert. Die Zusammenarbeit wurde kollaborativ weiterentwickelt, etwa mit der wechselseitigen Abordnung von Lehrkräften oder der gemeinsamen Nutzung von Räumen. Bislang verursachte dies einen Verwaltungsaufwand, der im Rahmen einer gemeinsamen Schulorganisation erheblich vereinfacht wird. Die bislang gut abgestimmte Stundenplanung, Raum- und Werkstattnutzung, Sicherheitsfragen, der Datenschutz und weitere Themen der pädagogischen Arbeit werden dann endgültig verzahnt und zur Profilschärfung beitragen. Auf dieser Grundlage erscheint es den Schulen erstrebenswert, diesen Prozess schulorganisatorisch durch eine Zusammenlegung zu untermauern.

Dazu wird der Betrieb der Gutenbergschule schulorganisatorisch eingestellt, wobei die Bildungsgänge sowie die Schülerinnen und Schüler in die Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode integriert werden. Beide Schulen sind besonders verbunden durch die Themen Gestaltung und Gestaltungstechnik. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die sehr ähnlichen Interessen, Stärken und Persönlichkeiten der Schüler*innen. Entsprechend wird die neue Schule den neuen Schwerpunkt Gestaltung und Gestaltungstechnik haben. Ein neuer Name wird ebenfalls von der Schulgemeinde angestrebt. In gemeinsamen Schulkonferenzen wurde der Name der Bauhauskünstlerin Anni Albers ausgewählt.

Auf diesem Weg gewinnt die Stadt Frankfurt eine zukunftsfähige Berufsschule mit einem klaren Profil in den Schwerpunkten Gestaltung und Gestaltungstechnik im Rahmen eines neuen Schulprogramms, einem einheitlichen Digitalisierungskonzept.

B. Alternativen

Beide Schulen sind seit Jahrzehnten im Wesentlichen am gleichen Standort. Daneben existiert auch eine Außenstelle der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode im Stadtteil Höchst. Beiden Schulen ist gemein, dass sie sowohl in Voll- wie in Teilzeitschulformen in den Jahren seit dem Schuljahr 2016/17 Rückgänge zu verzeichnen haben. Während bei der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode vor allem die Studierenden im Bereich der vollschulischen Angebote zurückgingen und der Rückgang im Bereich der Teilzeitschulformen nur leicht abschwächte, reduzierte sich in der Gutenbergschule, in beiden Bereichen, die Anzahl der Studierenden um ca. 40%. Insgesamt zeigt dies, dass beide Schulen deutlich geschrumpft sind. Dieser rückläufige Trend hat sich jedoch nach zunächst starken Rückgängen nun seit dem Schuljahr 2021/22 abgeschwächt. Beide Schulen haben seitdem nur leichte Rückgänge und die Anzahl von Schüler*innen verbleibt auf dem aktuellen Niveau. Vor dem Hintergrund der rückläufigen Nachfrage nach den angebotenen Bildungsgängen besteht die Gefahr, dass die einzelnen Schulen perspektivisch nicht mehr in der Lage sind eigenständig eine angemessene Größe zu erreichen.

C. Lösung

Keine.

D. Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Gutenbergschule sowie die Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode fusionieren zu einer neuen beruflichen Schule mit dem Schwerpunkt Gestaltung und Gestaltungstechnik.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. August 2024 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 19.09.2024 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 29 · 09.09.2024
TO I, TOP 14
Angenommen
Der Vorlage M 103 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Enthaltung:
Gartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme) Gartenpartei (= Enthaltung)

OBR 2
Sitzung 33 · 09.09.2024
TO II, TOP 20
Angenommen
Der Vorlage M 103 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 32 · 17.09.2024
TO II, TOP 12
Angenommen
Der Vorlage M 103 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltBFF-BIG
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-EL und BFF-BIG

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 34 · 19.09.2024
TO II, TOP 26
Angenommen
Der Vorlage M 103 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONBFF-BIG
Enthaltung:
Gartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG; Gartenpartei (= Enthaltung)

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