Aufenthaltserlaubnis für ausländische Fachkräfte mit einem Arbeitsvertrag
Zusammenfassung
Die KAV fordert eine Vereinfachung der Verfahren für ausländische Fachkräfte mit unbefristetem Arbeitsvertrag, um diese schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Durch die Einführung eines direkten Aufenthaltstitels für ein Jahr und eine zügige Bearbeitung soll die Effizienz im Verfahren erhöht werden.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenAnregung
Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main setzt sich beim Städtetag für eine Vereinfachung der Verfahren für Ausländerinnen und Ausländer mit einem (unbefristeten) Arbeitsvertrag ein. Ziel ist es, auf Bundesebene eine einheitliche Regelung zu erreichen, die es ermöglicht, dass ausländische Fachkräfte, die bereits einen oft unbefristeten Arbeitsvertrag besitzen, automatisch ein Visum erhalten und sofort arbeiten dürfen.
Begründung
Aktuell dauert es bis zu 16 Monate, bis bei der Ausländerbehörde ein Aufenthaltstitel für Fachkräfte ausgestellt wird. Oft wird als Grund die Komplexität der bundesweiten Bestimmungen und des Ausländerrechts angeführt. Daher wird eine Vereinfachung vorgeschlagen: Ausländerinnen und Ausländer, die einen unbefristeten Arbeitsvertrag nachweisen können, sollen den Aufenthaltstitel direkt für die Dauer von einem Jahr erhalten, und dieser soll innerhalb von 10 Tagen ausgestellt werden. Dies schafft Planungssicherheit sowohl für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch für die Unternehmen. Die Bearbeitung des endgültigen Aufenthaltstitels kann während dieser Zeit erfolgen. Sollte sich im Verlauf der 12 Monate herausstellen, dass die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, kann der Aufenthaltstitel nach Ablauf nicht verlängert werden. Dies sorgt für Effizienz im Verfahren und nimmt den Unternehmen die Unsicherheit. Mit dieser Regelung könnten alleine in Frankfurt am Main Tausende Menschen schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden. Dies würde nicht nur die Fachkräfteengpässe lindern, sondern auch erhebliche Steuereinnahmen generieren, Firmenumsätze steigern, Krankenhäuser entlasten und die Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte stärken. Darüber hinaus würde diese Maßnahme Schicksale absichern, Kündigungen von Wohnungen verhindern und Familien entlasten. Letztlich würde Deutschland als Arbeits- und Lebensstandort für qualifizierte Fachkräfte weltweit attraktiver werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Er wird in den zuständigen Ausschüssen behandelt und kann übernommen, abgelehnt oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen werden.
- 1KAV bringt Anregung ein
- 2Ausschüsse beraten
- 3ggf. Prüfung durch den Magistrat
Frist: 3 Monate bei Überweisung
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Oktober 2024 brachte die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) diese Anregung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 12.12.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD, Volt und FRAKTION gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) und Linke (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= vereinfachtes Verfahren) BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) sowie Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, AfD und Volt gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) sowie Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG (= Annahme)