Erweitertes Führungszeugnis für ehrenamtliche Trainer und Betreuer in Sportvereinen
Zusammenfassung
In dieser Anregung wird die Stadtverordnetenversammlung gebeten, zu prüfen, wie viele Trainer und Betreuer im Jugendbereich tätig sind und ob ein erweitertes Führungszeugnis für sie verpflichtend sein sollte. Diese Maßnahme wird als notwendig erachtet, um das Vertrauen der Eltern zu stärken und Missbrauch vorzubeugen.
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Thema Sport, Freizeit und Bäder verfolgenAnregung
Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, wie viele Trainer und Betreuer derzeit im Jugendbereich tätig sind.
Weiterhin ist zu klären, ob alle diese Personen vor Beginn ihrer Tätigkeit ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt haben. Sollte dies bisher nicht verpflichtend sein, wird angeregt zu prüfen, ob es eine verbindliche Voraussetzung für die Tätigkeit in Sportvereinen sein sollte, gemäß § 8 SGB VIII: "Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung".
Begründung
In vielen Frankfurter Sportvereinen trainieren zahlreiche Kinder mit Migrationshintergrund, ohne deren Teilnahme der Spielbetrieb oft nicht aufrechterhalten werden könnte. Eltern unterschiedlicher Herkunft - ob deutsch oder international - zeigen sich besorgt über Berichte in den Medien, die von problematischem Verhalten oder (möglichem) Missbrauch durch Trainer und Betreuer handeln. Leider werden solche Vorfälle häufig erst spät bekannt, was die Unsicherheit erhöht. Um dem vorzubeugen, sollten vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Ein aktuelles Beispiel ist der tragische Tod eines U19-Trainers eines bekannten Frankfurter Vereins.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Er wird in den zuständigen Ausschüssen behandelt und kann übernommen, abgelehnt oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen werden.
- 1KAV bringt Anregung ein
- 2Ausschüsse beraten
- 3ggf. Prüfung durch den Magistrat
Frist: 3 Monate bei Überweisung
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Oktober 2024 brachte die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV) diese Anregung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 12.12.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD und Volt gegen CDU und ÖkoLinX-ELF (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung) BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung) BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) sowie BFF-BIG (= Annahme)