Nachdem die deutschen Fußballerinnen den Europa-Vizemeisterinnentitel erkämpft haben, gibt es viele Stimmen, die mehr Un
Zusammenfassung
Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zur Sichtbarkeit des Frauenfußballs und zur Förderung des weiblichen Fußballnachwuchses in Frankfurt zu ergreifen. Ziel ist es, die Gleichstellung im Sport zu fördern und die Teilnahme von Mädchen und Frauen am Fußball zu erhöhen.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenFrage an den Magistrat
Nachdem die deutschen Fußballerinnen den Europa-Vizemeisterinnentitel erkämpft haben, gibt es viele Stimmen, die mehr Unterstützung und Sichtbarkeit für den Frauenfußball fordern. Vor allem vom DFB wird mehr Nachwuchsförderung für Mädchen erwartet.
Ich frage daher:
Was kann der Magistrat dazu beitragen, Frauenfußball sichtbarer zu machen und den weiblichen Fußballnachwuchs in Frankfurt zu fördern?
Antwort des Magistrats
Die Gleichstellung von Mädchen und Frauen nicht nur im Fußball sondern im Sport allgemein ist dem Magistrat ein sehr großes Anliegen. Sie ist eine der wichtigen Schwerpunkte in der Sportförderung. Der Magistrat hat bereits einen großen Beitrag zur Förderung und für die Sichtbarkeit des Frauenfußballs und dessen Nachwuchsarbeit geleistet.
Bestes Beispiel dafür, dass die Maßnahmen Erfolg zeigen, ist die Tatsache, dass die Eintracht Frankfurt Frauen im Eröffnungsspiel der Ersten Bundesliga eine Rekordzuschauer*innenzahl von über 23.000 Fans begrüßen konnte.
Weitere Beispiele sind die Förderung des alljährlich stattfindenden Mädchen-Fußball-Turniers im Gallus oder die Sport-Schnupperkurse für Mädchen und Frauen im Rahmen des Frankfurter FrauenSportSommers, der das Ziel verfolgt insbesondere für Mädchen und Frauen durch gezielte Angebot die Teilhabe am Sport zu ermöglichen. Weiterhin werden durch Sportfördermittel Projekte der Frankfurter Fußballvereine wie zum Beispiel Feriencamps oder der Aufbau neuer Mädchenmannschaften gefördert.
Ein weiteres best practice Beispiel ist die Initiative der Sportvereinigung Kickers 1916 aus dem Frankfurter Nordend. Dort wurde im Jahr 2019 ein vom Hessischen Fußballverband unterstützter "Tag des Mädchenfußballs" veranstaltet, der einen wesentlichen Anteil dazu geleistet hat, dass der Verein nun über 90 Fußballerinnen in vier Mannschaften im Spielbetrieb verfügt - bei weiterhin steigender Tendenz. Der Verein plant, sich mittelfristig dauerhaft im Mädchenfußball zu etablieren und eine Frauenmannschaft anzumelden, und ist damit ein gewichtiger Förderer des Frauenfußballs in Frankfurt am Main.
Mit Großsportveranstaltungen wie der EURO 2024, die unter anderem in Frankfurt am Main ausgetragen wird, ergeben sich weitere Möglichkeiten, Fußballprojekte und -initiativen auch für Mädchen und Frauen zu fördern. In diesem Zuge werden auch sog. Clubberater*innen installiert, die die vorhandenen Strukturen und Netzwerke pflegen, ausbauen und dabei einen Fokus auf die Förderung der Nachwuchsarbeit, insbesondere der Mädchen setzen werden.
Der Magistrat steht bei all diesen Initiativen und Projekten als verlässlicher Kooperationspartner zur Seite.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. September 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.