Im Sommer war es wieder extrem heiß in Frankfurt, daher gibt es ein Warnsystem für Hitzeschutz. Alten- und Pflegeheime,
Zusammenfassung
Das Gesundheitsamt hat ein Warnsystem für Hitzeschutz implementiert, um die Gesundheit der Frankfurter*innen an heißen Tagen zu schützen. Es werden präventive Maßnahmen ergriffen, um vulnerable Gruppen zu informieren und zu unterstützen. Die Maßnahmen sollen bis zum nächsten Jahr evaluiert und angepasst werden.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
Im Sommer war es wieder extrem heiß in Frankfurt, daher gibt es ein Warnsystem für Hitzeschutz. Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser, Ärzt*innen und das Sozialamt bekommen die Hitzewarnungen des Wetterdienstes. Pflegeheime sollen gekühlte Räume einrichten, Patient*innen aus aufgeheizten Zimmern holen und für Flüssigkeitsaufnahme sorgen, zudem sollen Rollos geschlossen, nachts ausgiebig gelüftet werden. Für alleinlebende Senior*innen gibt es entsprechende Informationsflyer.
Ich frage den Magistrat:
Wie hat das Gesundheitsamt im Rahmen des Warnsystems an den heißen Tagen die Gesundheit der Frankfurter*innen geschützt, und wie werden die eingeleiteten Schritte bis nächstes Jahr evaluiert beziehungsweise an aktuelle Gegebenheiten angepasst?
Antwort des Magistrats
Die Problematik der Gesundheitsbelastung durch Hitze ist seit vielen Jahren bekannt und lässt sich zusammenfassen als eine allgemeine Zunahme von Morbidität und Mortalität an Tagen mit besonders hohen Temperaturen, insbesondere dann, wenn es bereits in den vorangehenden Tagen zu hohen Maximaltemperaturen gekommen ist.
Die Präventionsmaßnahmen des Gesundheitsamtes lassen sich unter drei Oberbegriffe gliedern:
- Prävention/Vorkehrungsmaßnahmen;
- Hitzewarnung;
- Surveillance.
Seitens der hessischen Gesundheitsämter werden insbesondere die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes, DWD, herangezogen und an Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen, zum Beispiel Altenpflegeheime, Krankenhäuser et cetera weitergeleitet.
Darüber hinaus informiert das Gesundheitsamt im Rahmen der Gesundheitskommunikation vor und während anhaltenden Hitzeperioden unter anderem per Pressemitteilung, Flyer und sozialen Medien die Öffentlichkeit über die Gesundheitsrisiken und Verhaltensmaßnahmen.
Im Rahmen der Frankfurter Anpassungsstrategie an den Klimawandel wurden Maßnahmen auch für den Bereich Gesundheit definiert, die fortlaufend angepasst werden. Derzeit wird gemeinsam mit der Landesregierung und den Gesundheitsämtern hessenweit ein Hitzeaktionsplan erarbeitet, der bis zum Frühjahr 2023 vorliegen soll.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. September 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.