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Die Stadt Frankfurt ist eine der wichtigsten und größten Arbeitgeberinnen im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Dennoch sind vi

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat der Stadt Frankfurt plant verschiedene Personalentwicklungsstrategien, um junge Menschen als potenzielle Bewerber zu gewinnen. Dazu gehören die Teilnahme an Berufsmessen, der Einsatz von Social Media und die Ansprache von Schulen. Ziel ist es, die Stadt als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und die Personalgewinnung zu verbessern.

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Frage an den Magistrat

Die Stadt Frankfurt ist eine der wichtigsten und größten Arbeitgeberinnen im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Dennoch sind viele Ämter, wie zum Beispiel die Ausländerbehörde, oftmals unterbesetzt. Darum frage ich den Magistrat: Welche Personalentwicklungsstrategien, die besonders auch junge Personen, wie zum Beispiel Studierende sowie Schülerinnen und Schüler, ansprechen, plant der Magistrat für die kommenden Jahre, wie beispielsweise, als Aussteller unterschiedlichen Berufsmessen beizuwohnen oder sich Social Media als moderne Recruitingmethode zu Nutze zu machen?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner,

sehr geehrte Frau Stadtverordnete Schnitzler,

meine Damen und Herren!

Im Hinblick auf das Recruiting ist die Stadt Frankfurt am Main bereits seit mehr als zehn Jahren auf Ausbildungsmessen aktiv vertreten, seit letztem Jahr zusätzlich auch auf Fach- und Führungskräftemessen. Dies ist auch für die folgenden Jahre geplant.

Um möglichst viele Schüler*innen zu erreichen, werden in unregelmäßigen Abständen auch Frankfurter Schulen mit Vorabgangs- sowie Abgangsklassen besucht, um dort für unsere Ausbildungs- und Studienplätze zu werben. In diesem Jahr wurden zusätzlich Aushänge und Flyer an alle Frankfurter Schulen mit Abgangsklassen versendet.

Ein weiterer Baustein der Personalwerbungsstrategie ist seit Jahren die Veröffentlichung aller Ausbildungs- und Studienplätze in einschlägigen Onlinejobbörsen.

Im Zuge der Einführung der Arbeitgebermarke "Stadt-Up Frankfurt" wurde ein modernes Design für alle städtischen Personalwerbungsinstrumente geschaffen und neues Bildmaterial mit ausnahmslos städtischen Beschäftigten angefertigt. Bei der Erstellung und dem Einsatz des Bildmaterials wird auf Diversität geachtet, so dass sich möglichst alle Zielgruppen angesprochen fühlen und sich bei der Stadt Frankfurt am Main bewerben.

Seit August 2021 betreibt die städtische Personalwerbung zudem den Instagramkanal @stadtupfrankfurt, auf dem zeitgemäß für die Stadt Frankfurt am Main als Arbeitgeberin geworben wird. Auch dort wird auf die Messebesuche und auf ausgeschriebene Ausbildungs- und Studienplätze hingewiesen. Zudem werden auf diesem Kanal Berufsbilder in kurzen Videos vorgestellt.

Das bereits in 2018 implementierte Ausbildungsbotschafter*innen-Konzept, Nachwuchskräfte werben als Botschafter*innen für die Stadt Frankfurt am Main, wurde aktuell überarbeitet und der Einsatzbereich erweitert. Erfahrungen von Botschafter*innen werden von potenziellen Bewerbenden als authentisch wahrgenommen und geschätzt. Aus diesem Grund sollen die städtischen Ausbildungsbotschafter*innen in Kürze nicht nur bei Veranstaltungen wie beispielsweise Ausbildungsmessen und Schulbesuchen eingesetzt werden, sondern vermehrt auch auf dem Instagramkanal @stadtupfrankfurt sowie der Karriereseite und Stellenportalen in Erscheinung treten.

Die Vorauswahl von Nachwuchskräften in den zentral-finanzierten Berufsbildern erfolgt seit 2011 ausschließlich auf Basis eines Online-Eignungstests. Alle Bewerber*innen, die über den erforderlichen Schulabschluss verfügen beziehungsweise diesen zum Einstellungstermin anstreben, werden zum Testverfahren zugelassen. Überprüft werden hier kognitive Kompetenzen wie beispielsweise induktives Denken, numerisches und verbales Schlussfolgern oder der Umgang mit Informationen. Alle Bewerber*innen, die im Gesamtergebnis den für das Berufsbild festgelegten Mindestwert erreicht haben und deren Bewerbungsunterlagen grundsätzlich vollständig sind, werden ohne Ausnahme zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Im Bereich der Fach- und Führungskräfte wird der Bewerbungsprozess bei der Stadt Frankfurt am Main zudem über das städtische Jobportal mit der Software rexx ausschließlich digital und medienbruchfrei abgewickelt. Im Jahr 2021 sind insgesamt 18.848 Bewerbungen online eingegangen

Dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ist es wichtig, dass die Stadtverwaltung als moderne Arbeitgeberin auf dem Arbeitsmarkt präsent ist und durch potentielle Nachwuchskräfte sowie für Fach- und Führungskräfte als attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen wird. Vor diesem Hintergrund werden die Maßnahmen zur Personalgewinnung und -bindung regelmäßig betrachtet, weiterentwickelt und den Zielgruppen angepasst.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. September 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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