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Der Sportplatz der Johann-Hinrich-Wichern Förderschule in Eschersheim wurde seit seinem Bau 1963 nicht renoviert und ist

Vorlagentyp: F
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Thema Schulen und Bildung verfolgen

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Frage vom 31.05.2013, F 911 Der Sportplatz der Johann-Hinrich-Wichern Förderschule in Eschersheim wurde seit seinem Bau 1963 nicht renoviert und ist jetzt so verkommen, dass er kaum noch zu nutzen ist und zudem im Winter gesperrt werden muss. Außerdem steht der Container des Kinder- und Kulturtreffs Eschersheim seit etlichen Jahren auf dem Platz, was die Möglichkeit zum Sporttreiben weiter einengt. Deshalb frage ich den Magistrat: Wann wird der Sportplatz der Johann-Hinrich- Wichern-Schule saniert werden, und wann wird dem Kiku-Container ein neuer Platz zugewiesen, sodass die Schulgemeinde ihren Sportplatz endlich wieder angemessen nutzen kann?

Antwort des Magistrats: Stadträtin Sarah Sorge: Herr Stadtverordnetenvorsteher, lieber Herr Yüksel, meine Damen und Herren! Erst einmal zur definitorischen Klärung, auch wenn es jetzt vielleicht nicht so relevant ist: Bei dem angesprochenen Gelände handelt es sich lediglich um einen Bolzplatz mit rotem Granulat, also um keinen mit Sportplatzqualität. Man muss dazu sagen, der Schule stehen neben dem hier angesprochenen Bereich ausreichende Bewegungsflächen zur Verfügung, etwa eine asphaltierte Bolzfläche zum Fußballspielen auf dem oberen Schulhof und eine kleinere Fläche mit Korbanlagen vor dem Hauptgebäude. Die Containeranlage, in der der Kinderkulturtreff untergebracht ist, gehört zur Schule, eben nicht, wie in der Anfrage gesagt, dem Kiku. Aus diesem Grund muss sie auch am jetzigen Standort verbleiben. Die Anlage wurde ursprünglich als Ersatz für die maroden Holzbaracken angekauft und in Absprache mit der damaligen Schulleitung in diesem zentralen Bereich mit dem nahen Zugang zum Schulgebäude aufgestellt. Das Kiku hat inzwischen neue Räumlichkeiten gefunden und wird diese in den Sommerferien beziehen.

(Beifall) Jetzt ist es allerdings so, dass die Johann-Hinrich-Wichern-Schule für das kommende Schuljahr zusätzlichen Raumbedarf angemeldet hat und der Magistrat derzeit prüft, inwieweit die zusätzlichen Raumanforderungen der Förderschule erfüllt werden können. Es ist nicht auszuschließen, dass zur vorhandenen Anlage noch weitere Container auf dem Schulgelände aufgebaut werden müssen. Da hierbei dann der Bolzplatz als Zufahrt genutzt werden müsste, ist eine Sanierung logischerweise dann erst nach der eventuellen Installation der Container sinnvoll. Stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Baier: Es gibt eine Zusatzfrage von Herrn Stadtverordneten Yüksel. Bitte schön! Stadtverordneter Turgut Yüksel, SPD: (Zusatzfrage) Sie wissen, dass diese Container seit vier Jahren von der Einrichtung genutzt werden. Sie sind so verkommen, dass man sie nicht mehr gebrauchen kann. Fast die Hälfte des Bolzplatzes wird von diesen Containern in Anspruch genommen. Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal in der Schule waren. Sie erzählen das so, als ob das dort ein Paradies wäre. Ich habe eher den Eindruck, dass Förderschulen vernachlässigt werden, weil man für sie kein großes Herz hat.

(Zurufe) Meine Frage lautet: Teilen Sie meine Befürchtung? Stadträtin Sarah Sorge: (fortfahrend)

Herr Yüksel, ich habe es gerade erläutert. Wir nehmen uns den Problemen aller Schulen an. Dass ausgerechnet Förderschulen benachteiligt werden sollen, muss ich hier vehement zurückweisen.

(Beifall) Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie sich anschauen, was an einigen Förderschulen dieser Stadt in den letzten Jahren passiert ist, dann erkennen Sie, dass Menschen, die von außerhalb nach Frankfurt kommen und sich die Förderschulen anschauen, in positiver Hinsicht große Augen vom Staunen bekommen. Ich habe es Ihnen gerade erläutert. Die jetzt dort stehende Anlage gehört der Schule. Wir prüfen derzeit den Raumbedarf der Schule, und je nachdem, was diese Prüfung ergibt, müssen wir dort eventuell weitere Container aufstellen. Wenn das nicht der Fall sein sollte, stellt sich die Situation anders dar. Aber es ist doch logisch, dies erst einmal zu prüfen und dann zu handeln.

(Beifall) Stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Baier: Die zweite Zusatzfrage kommt von Herrn Stadtverordneten Müller. Bitte! Stadtverordneter Hans-Günter Müller, FREIE WÄHLER: (Zusatzfrage) Frau Dezernentin, ich bin sehr überrascht, denn offensichtlich ist der Schulleitung selbst nicht bekannt, dass diese beiden Container der Schule gehören. Die Schule selbst würde diese beiden Container liebend gern an einer anderen Stelle platzieren, und zwar so platzieren, dass sie auch von außen einen direkten Zugang hätten. Es gibt hierzu Möglichkeiten. Und wenn Sie sich das ansehen, dann werden Sie feststellen, man könnte diese Container tatsächlich relativ einfach umsetzen. Ich frage Sie daher: Wieso wurde das nicht schon vor geraumer Zeit getan? Stadträtin Sarah Sorge: (fortfahrend) Selbstverständlich gehören die Container nicht der Schule in dem Sinne, als dass Schulen eigenständig über Gebäude verfügen können. Die Dinge, die den Schulen zugewiesen sind, gehören der Stadt Frankfurt am Main. Wir sind mit der Schulleitung im Gespräch darüber, wie diese Schule weiterentwickelt werden kann. Erst dann, wenn der neue Raumbedarf, der angemeldet wurde, besprochen und eine Lösung gefunden ist, wird eine Umsetzung erfolgen, die eventuell auch dazu führen kann, was Sie gerade vorgetragen haben, eventuell aber auch nicht. Es kommt darauf an, was die Ermittlung des Raumbedarfs ergibt.

(Zurufe) Nein, sie gehören natürlich der Stadt Frankfurt am Main, nicht der Schule, aber auf jeden Fall nicht dem Kiku. Antragstellende Person(en): Stadtv. Turgut Yüksel

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 31. Mai 2013 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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