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Frage vom 15.03.2013, F 832 Der Neubau einer Kita im Sachsenhäuser Landwehrweg wird von den Anwohnern und Eltern problematisiert, da der Standort in Nachbarschaft zur Martin-Buber-Schule durch die bestehende Verkehrssituation bereits jetzt hoch belastet sei. Der Sachsenhäuser Landwehrweg ist gekennzeichnet durch sehr schmale Gehwege, eine enge Fahrbahn und fehlende Pkw-Parkplätze. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Wie bewertet der Magistrat die Verkehrssituation im Sachsenhäuser Landwehrweg, und welche weiteren Alternativen für eine mögliche Kita im Süden von Sachsenhausen hat der Magistrat geprüft?
Antwort des Magistrats: Eine durch den beabsichtigten Bau einer Kita im Sachsenhäuser Landwehrweg sich verschlechternde verkehrliche Situation vermag der Magistrat nicht zu erkennen. Nach den gegenwärtigen Planungen könnten zwei zur öffentlichen Verkehrsfläche gehörende nicht befestigte Geländestreifen als Stellfläche für insgesamt sechs Fahrzeuge hergerichtet werden. Deren Bewirtschaftung wäre mittels Parkscheiben möglich, um dauerndes Parken zu unterbinden. Nachdem der Sachsenhäuser Landwehrweg in diesem Bereich eine Breite von etwas mehr als drei Meter aufweist, ist ein problemloses Vorbeifahren an geparkten Fahrzeugen möglich. Bei der Standortsuche für den Neubau sind keine Alternativflächen gefunden worden. Im Norden des Schulbezirks Martin-Buber-Schule - zwischen Mörfelder Landstraße, Darmstädter Landstraße, S-Bahnlinie und Sachsenhäuser Landwehrweg - besteht verdichtete Wohnbebauung. Freie Flächen in ausreichender Größe sind nicht vorhanden. Für einen Kita-Neubau wird eine Fläche von 2.500 bis 3.000 Quadratmeter benötigt. Auch im südlichen Bereich - Lerchesberg - sind keine Flächen gefunden worden, dieser liegt im Übrigen auch in der Fluglärm-Zone. Der Neubau Kita an der Martin-Buber-Schule wird überwiegend den Bedarf aus der angrenzenden Wohnbebauung nördlich des Sachsenhäuser Landwehrweges bedienen. Hier liegt unter anderem die einwohnerreiche Hochhausanlage in der Mailänder Straße. Direkt angrenzend an den Kita-Standort ist in den letzten Jahren auch Wohnungsneubau entstanden - Esperantostraße zwischen Oberer Schafhofweg, Letzter Hasenpfad und Sachsenhäuser Landwehrweg. Nach strenger Überprüfung durch das Regierungspräsidium Darmstadt wird dessen Ausnahmegenehmigung vom 05.02.2013 gerade mit dem Mangel an Alternativgrundstücken begründet. Antragstellende Person(en): Stadtv. Annette Rinn
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. März 2013 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.