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Im Sommer 2010 wurde die Öffentlichkeit alarmiert durch Presseberichte über Fischsterben in einem Niddaaltarm im Stadtte

Vorlagentyp: F
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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Inhalt

Frage vom 10.06.2011, F 73 Im Sommer 2010 wurde die Öffentlichkeit alarmiert durch Presseberichte über Fischsterben in einem Niddaaltarm im Stadtteil Praunheim. In der Stellungnahme ST 117 erläutert der Magistrat die Maßnahmen, die im Zuge der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Konzeption "Naturnahe Nidda" durchgeführt werden sollen. Damit soll unter anderem der Durchfluss der Altarme gesichert und somit das Fischsterben in der Zukunft vermieden werden. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Welche der in der Stellungnahme ST 117 aufgeführten Maßnahmen wurden durchgeführt, und wie beabsichtigt man ein Fischsterben, wie im vergangenen Sommer, in diesem Sommer zu verhindern?

Antwort des Magistrats: Die in den Praunheimer Niddaaltarmen treibenden Stämme und Äste wurden von der Stadtentwässerung Frankfurt am Main im Februar 2011 entfernt. Damit wird gewährleistet, dass die Rohre zwischen den Altarmen und der Nidda frei bleiben und eine Durchströmung der Altarme je nach Wasserführung der Nidda möglich ist. Die Rechenanlage wird, wie in der Stellungnahme ST 117 beschrieben, ständig überwacht und bei Regenereignissen nach Bedarf geräumt. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main hält zudem mobile Sprudler vor, die der Anreicherung von Sauerstoff im Wasser dienen. Sie werden bei länger andauernder Hitze und Trockenheit auf der Wasseroberfläche der Niddaaltarme eingesetzt, um ein Fischsterben bis zum naturnahen Umbau der Praunheimer Niddaaltarme zu verhindern, bei dem diese wieder offen an die Nidda angeschlossen werden sollen. In diesem Sommer mussten die Sprudler trotz der lang anhaltenden Trockenheit jedoch noch nicht eingesetzt werden. Ferner werden die Planungen zum naturnahen Umbau des Hausener Wehrs kontinuierlich fortgesetzt. Derzeit wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, den Umbau zumindest teilweise als Ausgleichsmaßnahme für den Bebauungsplan Nr. 696 Gewerbegebiet Nördlich Heerstraße Teilbereich 2 zu finanzieren. Wie bereits in der angesprochenen Stellungnahme dargelegt, benötigen diese Abstimmungen jedoch noch einige Zeit. Antragstellende Person(en): Stadtv. Annette Rinn

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. Juni 2011 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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