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Durch die entstehende Kita in der Gladiolenstraße wird ein Verkehrschaos erwartet. Bereits im März 2012 hatte der Ortsbe

Vorlagentyp: F
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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Frage vom 25.01.2013, F 733 Durch die entstehende Kita in der Gladiolenstraße wird ein Verkehrschaos erwartet. Bereits im März 2012 hatte der Ortsbeirat 15 Vorschläge der Stadt eingereicht, die dem Chaos entgegenwirken könnten. Die Zu- und Abfahrt zur Kita sollte durch einen asphaltierten Feldweg ermöglicht werden. Dieser Vorschlag wurde vom Magistrat abgelehnt. Auch der Mangel an Pkw-Stellplätzen an der Kita bereitet den Anwohnern der Gladiolenstraße große Sorgen. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Welche Möglichkeit sieht der Magistrat, dem bevorstehenden Verkehrschaos entgegenzuwirken sowie eine ausreichende Anzahl von Pkw-Stellplätzen zu schaffen?

Antwort des Magistrats: Selbstverständlich entspricht es der Intention des Magistrats, dass sich der Verkehrsfluss im gesamten Stadtgebiet flüssig gestaltet und Behinderungen nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Im Hinblick auf eine dem Kindeswohl entsprechende Vorsorge ist es nicht nur nach Recht und Gesetz - unser aller Verpflichtung, nach Kräften dazu beizutragen, Eltern ausreichende wohnortnahe Betreuungseinrichtungen für ihre Kinder zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund hält der Magistrat eine Forderung, von den Folgen dieser Anstrengungen möglichst nicht behelligt zu werden, schon für bemerkenswert. Betreuungseinrichtungen für Kinder werden in unserer Stadt nicht auf einer grünen Wiese geplant, sondern sind notwendigerweise in vorhandenen Wohnquartieren mit häufig sehr beengten Platzverhältnissen zu integrieren. Der Magistrat ist auch nicht der Auffassung, dass dadurch der Verkehr in einer Wohnstraße zusammenbricht. Nehmen wir die Kita in der Gladiolenstraße in Nieder-Eschbach zum Beispiel. Die Einrichtung wird über einen etwa 50 Meter langen Fußweg erschlossen. Selbst wenn ein Teil der Eltern ihre Kinder über den Tag verteilt notwendigerweise mit dem Auto zur Einrichtung bringen oder holen und hierzu auf der Gladiolenstraße kurzzeitig parken, wird hierdurch in einer gegenwärtig gering belasteten Straße der Verkehr zwar über den Tag verteilt zwar etwas zunehmen, mit Sicherheit jedoch nicht mit chaotischen Folgen. Während wir es begründet klaglos hinnehmen, in engen Wohnstraßen minutenlang hinter Müllfahrzeugen halten zu müssen, soll es nicht zumutbar sein, vor Betreuungseinrichtungen für Kinder kurzzeitig Einschränkungen im Verkehrsablauf hinnehmen zu müssen? Der Magistrat hält dies den Umständen nach durchaus für zumutbar. Ein Konzept, von den verkehrlichen Folgen im Zuge der Einrichtung einer Kindertagesstätte möglichst nicht behelligt zu werden, wird er deshalb in diesem Fall nicht veranlassen. Antragstellende Person(en): Stadtv. Stefan Freiherr von Wangenheim

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Januar 2013 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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