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Der Presse war zu entnehmen, dass die lokale Wirtschaft in Frankfurt seit November einen erheblichen Einbruch erlitten h

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft, die durch die Coronapandemie stark betroffen ist. Ziel ist es, die Innenstadt und Stadtteile wieder zu beleben und mehr Menschen anzuziehen. Die Maßnahmen umfassen unter anderem die Kampagne FrankfurtReStart, Gutschein-Aktionen und die Unterstützung von Schaustellern und Food Trucks.

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Frage an den Magistrat

Der Presse war zu entnehmen, dass die lokale Wirtschaft in Frankfurt seit November einen erheblichen Einbruch erlitten habe, deren Auswirkungen weiterhin deutlich spürbar seien. Mit der neuen Kampagne Frankfurt Restart sollen Handel, Gewerbe und Gastronomie unterstützt werden und wieder mehr Menschen in die Innenstadt und Stadtteile gelockt werden. Ich frage den Magistrat: Kann der Magistrat bereits Auskunft darüber geben, wie viele Geschäfte in Frankfurt durch die Coronapandemie Insolvenz haben anmelden müssen, und welche weiteren kurzfristigen Maßnahmen zur Unterstützung und Wiederbelebung der zentralen Einkaufsstraßen in der Innenstadt und auch den Stadtteilen geplant sind?

Antwort des Magistrats

Aktuell sind in der Frankfurter Innenstadt 58 Leerstände dokumentiert und bekannt. Im Rahmen des Strategischen Leerstandsmanagements in der Verantwortung der Wirtschaftsförderung und in Zusammenarbeit mit dem Citymanagement werden Maßnahmen zur Reaktivierung von leerstehenden Ladenflächen und zur Entwicklung eines attraktiven, durchmischten und nachhaltigen Nutzungsangebotes in Innenstadt und Stadtteilen er- und bearbeitet. Ein Schwerpunkt liegt hierbei zurzeit auf der proaktiven Ansprache potenzieller Zwischen- und Nachnutzer aus den Bereichen Handel und Nichthandel, wie zum Beispiel öffentliche Einrichtungen, Freizeit, Kultur, Soziales, Bildung, Handwerk. Das City- und Stadtteilmarketing im Hauptamt und Stadtmarketing verfolgt mit dem Frankfurt-Plan verschiedene kurz- aber auch langfristige Projekte zur Innenstadtbelebung. Es ist eine Querschnittsaufgabe mit Entscheidungsträgern der Stadt, des Gastgewerbes, der Industrie und des Handels, um nicht nur die Corona bedingten Ausmaße, sondern auch den Wandel, der sich schon vor der Pandemie angekündigt hatte, aufzufangen und aktiv zu gestalten. Mit der Kampagne FrankfurtReStart soll Handel, Gewerbe und Gastronomie unterstützt werden und wieder mehr Menschen in die Innenstadt und Stadtteile gelockt werden. Des Weiteren ist die Kampagne "Mainviertel" in Planung, die vom Dachverband der Gewerbevereine initiiert wird. Die Kampagne wird nahtlos an FrankfurtReStart anknüpfen und voraussichtlich ab August starten. Weitere geplante Reaktivierungsmaßnahmen der Frankfurter Innenstadt und der Stadtteile sind eine Gutschein-Aktion mit dem Frankfurt Gutschein, Absprachen zum Thema Night-Shopping und im Sommer wird die Aktion "Gast in der eigenen Stadt" durch die TCF mit der Frankfurt Hotel Alliance und dem Citymarketing stattfinden. Aktuell geplant sind zwei Wochenenden an denen Bürgerinnen und Bürger aus Frankfurt und der Umgebung zu Sonderkonditionen in Frankfurter Hotels übernachten können. Die Ausweitung von Wochenmärkten werden aktuell intensiv besprochen. Die Hauptwache als zentraler Platz der Innenstadt wird mit Unterstützung des MOMEM Museums bei der Eröffnung optimal aufgewertet. Die Umsetzung von kostenfreiem Parken und vergünstigtem ÖPNV wir ebenfalls geprüft. Zur Belebung der Innenstadt sollen auch Schausteller und Food Trucks beitragen. Die Anträge des Schaustellerverbandes und der Food Truck-Betreiber sind beantragt. Über Recovering-Maßnahmen hinaus soll das Konzept "Erlebnis City FFM" wirken. Die Studie wurde als Ergänzung zum Masterplan Tourismus 2030 beauftragt und richtet den Fokus auf die Innenstadt und notwenige Maßnahmen. Sie blickt auf die Aufgaben des City- und Stadtteilmarketings und beobachtet Benchmarks, führt existierende Masterpläne zusammen und zeigt Chancen der Zukunft auf.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. Juni 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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