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Auf dem Grabungsgelände In der Römerstadt 126-134 werden wieder herausragende römische Funde entdeckt, die uns wichtige

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Es wird vorgeschlagen, eine museale Präsentation der römischen Funde aus der Römerstadt Nida zu erarbeiten. Ziel ist es, die Öffentlichkeit in den Prozess einzubeziehen und die Erkenntnisse über die römische Lebenswelt zu vermitteln. Die Diskussion über die Präsentation wird voraussichtlich im Herbst beginnen.

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Frage an den Magistrat

Auf dem Grabungsgelände In der Römerstadt 126-134 werden wieder herausragende römische Funde entdeckt, die uns wichtige Einblicke in die römische Lebenswelt vor 2.000 Jahren und in die Stellung der römischen Stadt Nida geben. Sie liefern uns aber auch Erkenntnisse darüber, wie organisiert und vernetzt die Welt schon damals war. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 24.02.2022 beschlossen, dass das Archäologische Museum eine museale Präsentation der Grabungsdenkmäler vor Ort unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeiten soll. Ich frage den Magistrat: Wann wird die museale Konzeption zur Präsentation der römischen Funde vorliegen, und wie ist die Beteiligung der Öffentlichkeit geplant?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnete Momsen!

Der Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt, AMF, nimmt an den Sitzungen des vom Ortsbeirat initiierten Runden Tisches zu diesem Thema teil. Die erste Sitzung hat im März stattgefunden, die nächste im Juni.

Derzeit haben die aktuellen Grabungen - wie vom Denkmalamt Ende April bei einem Ortstermin für den Ortsbeirat und die Medien präsentiert - erst das Planum I erreicht. Daher ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, für diesen Bereich des Geländes mit der öffentlichen Diskussion um die Erhaltung und Präsentation der architektonischen Denkmäler aus der Römerzeit zu beginnen.

Anders gelagert ist es im Fall der bereits seit gut zwei Jahrzehnten untersuchten Flächen derjenigen Grundstücke, wo im Anschluss an die Ausgrabung Steinkeller konservatorisch zugeschüttet wurden und andere römische Bodendenkmälern von der Stadt Frankfurt durch steinerne Schutzbauten geschützt worden sind, um diese als authentische und "in situ" gelassenen Zeugen der Antike als Basis in eine zukünftige Präsentation an Ort und Stelle im Rahmen einer musealen Gesamtkonzeption einzubeziehen.

Im AMF wurde eine Arbeitsgruppe zwecks Valorisation - Aufwertung - des römischen Fundplatzes Nida und der Erarbeitung eines umfassenden Vermittlungskonzeptes an Ort und Stelle in den Stadteilen Heddernheim und Praunheim gebildet.

Kern des ganzen Vorhabens sind die erwähnten, derzeit unter Schutzbauten oder unter konservatorischer Überdeckung befindlichen römischen Architekturdenkmäler aus älteren Grabungen sowie die erst mit weiterem Fortschritt der aktuellen Grabungen in einigen Wochen bzw. Monaten näher zu beurteilenden baulichen Reste auf den aktuell in Ausgrabung befindlichen Flächen. So dürfte nicht vor Herbst die konkrete Diskussion beginnen können.

Nichtsdestotrotz bereitet das Team des AMF im Rahmen seiner personellen und finanziellen Kapazitäten Vorstudien vor. Für die daran anschließende Erarbeitung konkreter architektonischer oder digitaler Konzepte müssten allerdings entsprechende Fachbüros oder Firmen einbezogen werden.

Die Öffentlichkeit wird in Gestalt des Ortsbeirats und des Forum Nida e. V. sowie der Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt e. V. eingebunden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. Mai 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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