Das Projekt „Souveräner Arbeitsplatz“ wurde im November von der Bundesregierung und neun Bundesländern gestartet, um die
Zusammenfassung
Das Projekt "Souveräner Arbeitsplatz" zielt darauf ab, die Abhängigkeit des öffentlichen Sektors von Microsoft zu verringern, indem die dPhoenix Suite als alternative Lösung evaluiert wird. Die Stadt Frankfurt prüft derzeit die Einsatzmöglichkeiten dieser Software in der Verwaltung.
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenFrage an den Magistrat
Das Projekt "Souveräner Arbeitsplatz" wurde im November von der Bundesregierung und neun Bundesländern gestartet, um die Abhängigkeit des öffentlichen Sektors von Microsoft zu reduzieren. Als Grundlage des "Souveränen Arbeitsplatzes" soll die von Dataport entwickelte Produktivitäts- und Kommunikations-Suite "dPhoenix" dienen, die unterschiedliche Open-Source-Anwendungen kombiniert. Laut Bundesinnenministerium, BMI, soll der "Souveräne Arbeitsplatz" Ende 2023 einsatzbereit sein. In die Entwicklung wolle man Bedarfe der Bundesländer und Kommunen einfließen lassen.
Ich frage den Magistrat:
Inwiefern verfolgt die Stadt Frankfurt dieses Projekt oder prüft ähnliche Lösungen für herstellerunabhängige Office-Software-Lösungen?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner,
sehr geehrte Frau Stadtverordnete von Franqué,
meine Damen und Herren!
Wir haben aktuell eine Teststellung der dPhoenix Suite in der Evaluierung um zu prüfen, wie Funktionsumfang und Reifegrad sind und ob und gegebenenfalls wann diese in der Stadtverwaltung einsetzbar wäre.
Darüber hinaus ist neben den in der Verwaltung eingesetzten Office Anwendungen auch die zur Verfügung stehende Kommunikations-Software bei uns in der Evaluierung. In der dPhoenix Suite ist Jitsi im Einsatz für Videokonferenzen. Dies wäre auch ein möglicher Nachfolger für die Ablösung von CISCO Webex.
Das Feedback und unsere identifizierten Anforderungen zur dPhoenix Suite werden im Rahmen unserer Evaluierung entsprechend an DataPort kommuniziert. Das heißt, wir sind nicht explizit im Projektteam, aber im erweiterten Pilot-User-Kreis beteiligt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Mai 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.