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Bei Veranstaltungen im Römer und in der Paulskirche gibt es entgegen dem Magistratsbericht B 62/2012 und der Antwort zu

Vorlagentyp: F
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Frage vom 10.06.2016, F 71 Bei Veranstaltungen im Römer und in der Paulskirche gibt es entgegen dem Magistratsbericht B 62/2012 und der Antwort zu Frage F 888/2013 noch immer keine Unterstützung für Hörgeschädigte. Zumeist wird dort aber bei Empfängen und Preisverleihungen eine mobile Tonanlage aufgestellt.

Ich frage den Magistrat: Welchen Mehraufwand bedeutet es, bei offiziellen Anlässen der Stadt unterstützende Technik für Hörgeschädigte bereitzustellen, und wurden im Saal des neuen Stadthauses bereits Induktionsschleifen verlegt?

Antwort des Magistrats: Im Stadthaus am Markt sind entsprechende Induktionsschleifen verlegt worden, was für den Neubau keine nennenswerten zusätzlichen Kosten verursacht hat. Anders sind nachträgliche Umbauten zu bewerten. Im Zuge der Sanierung der Römerhalle/Schwanenhalle, die Mitte 2013 abgeschlossen wurde, wurden Schwerhörigen-Schleifen und die dazugehörigen Verstärker eingebaut. Die Kosten für die Technik selbst waren mit rund 13.000 Euro vergleichsweise gering zu den baulichen Kosten. Diese lagen im fünffachen Bereich für die Bearbeitung des Bodens, die das aufwändige Wiederverlegen und Verfugen der Bodenplatten beinhalteten. In anderen Bereichen des Römers, wie dem Kaisersaal, Limpurgsaal oder dem Trausaal und in der Paulskirche, die noch nicht entsprechend technisch nachgerüstet sind, wäre aufgrund der dort vorhandenen Parkettböden beziehungsweise denkmalgeschützten Fliesen mit vergleichsweise noch höheren baulichen Kosten zu rechnen. Alternativ wäre es bei Veranstaltungen im Römer oder der Paulskirche möglich, Schwerhörigen-Schleifen zusätzlich zu den Lautsprecheranlagen als mobile Sendeeinheiten aufzustellen, wobei sich mit Blick auf die Kosten insgesamt die Frage stellt, ob die Technik tatsächlich eine Verbesserung für Schwerhörige bringt, da moderne Hörgeräte aufgrund ihrer "Kompaktheit" immer weniger die notwendigen Spulen zum Empfang der Signale der Schwerhörigen-Schleifen eingebaut haben. Antragstellende Person(en): Stadtv. Ayse Zora Marie Dalhoff

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. Juni 2016 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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