Nachdem die Kunst- und Kulturszene in Frankfurt massiv unter den Coronamaßnahmen der letzten zwei Jahre gelitten hat, kü
Zusammenfassung
Der Magistrat plant, die Öffnungszeiten der städtischen Museen zu verkürzen, um Kosten zu sparen, was als kulturfeindlich wahrgenommen wird. Die Frage zielt darauf ab, warum nicht stattdessen die Attraktivität der Museen erhöht werden sollte, um die Besucherzahlen zu steigern und Einnahmen zu generieren.
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Thema Kultur verfolgenFrage an den Magistrat
Nachdem die Kunst- und Kulturszene in Frankfurt massiv unter den Coronamaßnahmen der letzten zwei Jahre gelitten hat, kündigte der Magistrat jetzt an, die Öffnungszeiten der städtischen Museen in Frankfurt zu verkürzen, um dadurch Kosten einzusparen. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, zu dem die Beschränkungen endlich wieder aufgehoben wurden und ein lange ersehnter und unbeschwerter Museumsbesuch wieder möglich ist. Daraus ergibt sich ein zweiter Schließtag pro Woche für die städtischen Museen. Ich frage den Magistrat: Warum wählt der Magistrat diesen kulturfeindlichen Weg, anstatt Museumsbesuche insgesamt attraktiver zu machen und - mittels einer Steigerung der Besucherzahlen - den Hebel auf der Einnahmenseite anzusetzen?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Yildiz!
Der Magistrat wählt hier keineswegs einen kulturfeindlichen Weg, sondern setzt seit Anbeginn mittels verschiedenster Maßnahmen, so zum Beispiel durch den Notfallfonds des Kulturdezernates, im Rahmen seiner Möglichkeiten alles daran, die Existenz und die Substanz der städtischen Kulturlandschaft dauerhaft zu sichern.
Dazu gehört allerdings vor dem Hintergrund der schwierigen städtischen Haushaltslage und hieraus resultierender Einsparnotwendigkeiten auch ein wirtschaftlich tragfähiger Ressourceneinsatz, welchem mit der temporären Einschränkung von Öffnungszeiten der städtischen Museen Rechnung getragen wurde.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Mai 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.