Frankfurt liegt mit der Anzahl der Genehmigungen, der Genehmigungsdauer sowie auch bei der Realisierung der für die Elek
Zusammenfassung
Der Magistrat wird die E-Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main ausbauen, um die Genehmigungsdauer zu verkürzen und die Anzahl der Elektroladesäulen zu erhöhen. Dies soll dazu führen, dass bis zum Herbst 2022 eine signifikante Anzahl neuer Ladesäulen in Betrieb genommen wird.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFrage an den Magistrat
Frankfurt liegt mit der Anzahl der Genehmigungen, der Genehmigungsdauer sowie auch bei der Realisierung der für die Elektromobilität wichtigen Elektroladesäulen insgesamt leider deutlich zurück. Gerade unsere Stadt und die hier lebenden beziehungsweise arbeitenden Menschen werden von den positiven Effekten der Elektromobilität wie kaum eine andere deutsche Stadt profitieren.
Ich frage den Magistrat, was er konkret bis wann verbessern wird, damit umgehend eine höchstmögliche Anzahl einsatzfähiger Elektroladesäulen pro Jahr in Frankfurt realisiert wird.
Antwort des Magistrats
Die Versorgung mit E-Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main befindet sich derzeit im Aufbau und wird sich in den kommenden Monaten dynamisch entwickeln. Aktuell sind von der Bundesnetzagentur 303 öffentlich zugängliche E-Ladestationen in Frankfurt gelistet, 274 AC/29 DC. Circa weitere 60 Pilotstandorte mit 110 Ladeplätzen, AC-Laden, sind in der abschließenden Prüfung und sollen voraussichtlich bis Mitte April genehmigt werden. Die Inbetriebnahme ist bis zum Herbst geplant. Dazu wurden fünf DC Ladesäulen der Mainova mit 20 Ladeplätzen genehmigt. Die Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich Ende des Jahres 2022. Darüber hinaus wird die Mainova im Laufe des Jahres ihre bestehende Ladeinfrastruktur durch den Aufbau von insgesamt sieben Schnellladehubs im Frankfurt Stadtgebiet ergänzen. Diese belaufen sich jeweils auf eine Leistung von 4x 150 Kilowatt.
Nach der Genehmigung der ersten Pilotstandorte arbeitet der Magistrat aktuell daran, die Erfahrungen und Ergebnisse in eine Verschlankung der notwendigen Gestattungsverfahren einfließen zu lassen. Ziel ist ein einfaches und schnelles Verfahren zur Gestattung der Ladesäulen für Ladeinfrastrukturbetreiber. Dabei prüft der Magistrat auch, an zentraler Stelle einen Ladesäulenkoordinator einzusetzen. Die Bedeutung der Elektromobilität nimmt massiv zu und die Nachfrage nach Lademöglichkeiten steigt kontinuierlich. Das im Jahr 2020 verabschiedete Elektromobilitätskonzept hat bereits die Schaffung eines Ladesäulenkoordinators als "One Face to Customer" innerhalb der Stadtverwaltung vorgesehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.