Der im Jahr 2020 verabschiedete „Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus“, M 103/20, verweist auf
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gefragt, welche konkreten Maßnahmen er ergriffen hat, um die im Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus genannten Initiativen zu unterstützen und zu vernetzen. Ziel ist es, die Antirassismusarbeit in Frankfurt zu stärken und die Sichtbarkeit der Initiativen zu erhöhen.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
Der im Jahr 2020 verabschiedete "Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus", M 103/20, verweist auf eine Vielzahl städtischer Angebote und nicht städtischer Initiativen, die sich in der Antirassismusarbeit engagieren.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:
Was hat der Magistrat bislang konkret unternommen, um die im Aktionsplan genannten Initiativen in ihrer Arbeit zu unterstützen, besser zu vernetzen und bekannter zu machen?
Antwort des Magistrats
Seit Beschlussfassung über den Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus hat der Magistrat zahlreiche Initiativen, Vereine und Selbstorganisationen, die in Frankfurt im Bereich der Antirassismus-Arbeit tätig sind, unterstützt, vernetzt und begleitet. Im Rahmen eines stadtweiten und auch städteübergreifenden Netzwerkes werden regelmäßig Professionalisierungs-, Fortbildungs-, und Vernetzungsformate geschaffen. Die Koordinierungsstelle Anti-Rassismus im Amt für multikulturelle Angelegenheiten fungiert als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft. Einmal im Quartal finden Fortbildungs- und Empowerment-Angebote für Vereine und Initiativen, aber auch für die Ämter und Betriebe der Stadt Frankfurt statt, um die Antidiskriminierungsarbeit in Frankfurt intersektional auszurichten und für alle Formen von Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren. Gleichzeitig unterstützt der Magistrat Akteurinnen und Akteure, die sich im Bereich Anti-Rassismus engagieren, gezielt durch Projektförderungen. So wurde im Bereich des Anti-Schwarzen-Rassismus zuletzt die Ausrichtung einer BIPoC-Buchmesse unterstützt, die gezielt Schwarzer Literatur und Schwarzen Autorinnen und Autoren eine Plattform bot.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.