Frankfurt am Main ist eine internationale Stadt. Viele unterschiedliche Kulturen und Religionen kommen hier zusammen. Di
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt wird gefragt, wie sie die unterschiedlichen religiösen Bedürfnisse in der Bestattungskultur berücksichtigt und ob es zentrale Ansprechpartner für die religiösen Gemeinden gibt. Ziel ist es, die kulturelle Sensibilität zu fördern und die Bestattungsangebote für verschiedene Religionen zu verbessern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Frankfurt am Main ist eine internationale Stadt. Viele unterschiedliche Kulturen und Religionen kommen hier zusammen. Dies bedeutet in vielen Bereichen auch, dass eine gewisse kulturelle Sensibilität wichtig ist. Einer dieser Bereiche ist die Bestattungskultur unterschiedlicher Religionen. Zuletzt gab es in diesem Bereich bundesweit Schlagzeilen, und auch in Frankfurt gibt es immer wieder Situationen, die zumindest zu Diskussionen führen. Ich frage den Magistrat: Inwiefern trägt die Stadt Frankfurt Sorge dafür, unterschiedliche religiöse Bedürfnisse bei der Bestattungskultur zu berücksichtigen, und gibt es hierfür zentrale Ansprechpartner für die religiösen Gemeinden?
Antwort des Magistrats
In Frankfurt gibt es insgesamt 37 kommunale Friedhöfe, auf 36 Friedhöfen bestehen diverse Bestattungsmöglichkeiten. Zudem betreut die Stadt Frankfurt zwölf jüdische Friedhöfe. Islamische Bestattungen sind grundsätzlich auf allen kommunalen Friedhöfen möglich. Auch im Parkfriedhof Heiligenstock wurde ein Bereich für islamische Bestattungen eingerichtet, unter Einbindung muslimischer Expertinnen und Experten.
Eine Besonderheit des Parkfriedhofs ist die sakrale Trauerhalle, die mit keinen religiösen Symbolen versehen ist und somit Bestattungen auch nicht-christlicher Religionen ermöglicht beziehungsweise diese erleichtert. Im Jahr 2015 wurden auf dem Friedhof in Oberrad-Wald rumänisch-orthodoxe Grabfelder eröffnet, auf denen auch Gläubige anderer orthodoxer Konfessionen bestattet werden können. Daneben gibt es seit vielen Jahren weitere Grabflächen auf den Frankfurter Friedhöfen, die auch an Vereine oder Interessensgruppen vergeben werden.
Das AmkA hat im Jahr 2015 für islamische Bestattungen einen Info-Flyer herausgegeben. Die Mitarbeitenden des Grünflächenamtes stehen für Beratungsgespräche vor Ort zur Verfügung und sind in Kontakt mit Religionsgemeinschaften sowie Bestattungsunternehmen, ebenso vermittelt das AmkA bei Anfragen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.