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Unter den Geflüchteten aus der Ukraine befinden sich viele traumatisierte Menschen. Diesen Menschen sollte schnell und n

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Es wird vorgeschlagen, geflüchteten Menschen aus der Ukraine, die traumatisiert sind, schnell und niedrigschwellig Zugang zu ärztlicher und psychologischer Hilfe zu ermöglichen. Dies soll durch die Einbindung ukrainischer Fachkräfte in Notunterkünften und anderen Einrichtungen geschehen, um die psychosoziale Betreuung zu verbessern.

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Frage an den Magistrat

Unter den Geflüchteten aus der Ukraine befinden sich viele traumatisierte Menschen. Diesen Menschen sollte schnell und niedrigschwellig Zugang zu Hilfe verschafft werden. Hierbei sollten auch ukrainische Fachkräfte eingebunden werden.

Ich frage daher den Magistrat:

Werden ärztliche und psychologische Fachkräfte aus der Ukraine bislang bereits gesondert registriert, und ist geplant, sie in den Notunterkünften oder in anderen Einrichtungen zeitnah einzubinden?

Antwort des Magistrats

Viele Geflüchtete aus der Ukraine haben traumatische Erfahrungen gemacht. Ob das zu längerfristigen Problemen führt, hängt zum Beispiel von der Art und der Intensität des Erlebten, aber auch von persönlichen Risiko- und Schutzfaktoren ab. Zusätzlich ist zu beachten, dass der Krieg anhält und dass sich die individuelle Belastungssituation ständig verändern kann. Wenn geflüchtete Menschen in Frankfurt ankommen, ist es zunächst wichtig, dass die Grundbedürfnisse wie Unterkunft, Sicherheit, Nahrung, Kleidung gewährleistet sind.

Aktuell steht die Koordinierungsstelle Psychosoziale Notfallversorgung, PSNV, des Gesundheitsamtes - in Absprache mit der Stabsstelle Unterbringungsmanagement und Flüchtlinge 58 - mit den Anbietern der psychotraumatologischen Versorgung in Frankfurt in Kontakt.

Die Koordinierung möglicher Anbieter läuft. Diese entwickeln spezifische Angebote für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Hierbei sind teilweise schon ukrainisch

oder russisch sprechende Fachkräfte eingebunden.

Auch hat die Psychotherapeutenkammer Hessen ein Hilfsangebot durch niedergelassene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten unterbreitet.

Aktuell sind folgende Schritte geplant:

- Bedarfserhebung in Notunterkünften durch Fachkräfte;

- Veröffentlichung von Informationen zum Thema unter www.frankfurt-hilft.de;

- Handout für die Betreiber der Notunterkünfte mit Fachinformationen;

- Schaffung von bedarfsgerechten Angeboten.

Unabhängig von diesen weitergehenden Planungen und dem strukturierten Ausbau stehen den geflüchteten Menschen in den Notunterkünften bereits jetzt Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die psychosoziale Betreuung in Krisensituationen zur Verfügung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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