Seit dem 24.02.2022 herrscht Krieg in Europa. Dieser wird nicht nur mit Waffen geführt, sondern auch durch sogenannte Cy
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main hat Maßnahmen ergriffen, um die IT-Sicherheit zu erhöhen und kritische Infrastrukturen vor Cyberangriffen zu schützen. Dies geschieht durch die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und die Umsetzung aktueller Empfehlungen. Ziel ist es, die Gefährdung durch Cyber-Attacken zu minimieren.
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Thema Sicherheit verfolgenFrage an den Magistrat
Seit dem 24.02.2022 herrscht Krieg in Europa. Dieser wird nicht nur mit Waffen geführt, sondern auch durch sogenannte Cyberangriffe auf Behörden und andere kritische Infrastruktur.
Daher frage ich den Magistrat:
Was hat die Stadt Frankfurt seit dem 24.02.2022 zusätzlich unternommen, um unsere Daten zu schützen, digitale Prozesse zu erhalten oder kritische Infrastruktur wie die Wasserversorgung, Strom oder den ÖPNV vor Hacker-Angriffen zu bewahren?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner-Gölbasi,
sehr geehrter Herr Stadtverordneter Kumar,
meine Damen und Herren!
Für "kritische Infrastrukturen" definiert die KRITIS-Verordnung des Bundes besondere Anforderungen an einen sicheren IT-Betrieb, deren Einhaltung durch regelmäßige Audits entsprechend nachzuweisen sind.
Die Stadt Frankfurt am Main betreibt Ihre IT-Systeme auf Basis des Grundschutzkompendiums des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, BSI. Mit diesem wie auch mit dem Computer Emergency Response Team, CERT, des Bundes und des Landes Hessen arbeitet die Stadtverwaltung eng zusammen und setzt deren jeweils tagesaktuellen Empfehlungen im Rahmen der vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen um. Wie diese Maßnahmen im Detail aussehen, kann aus Sicherheitsgründen nicht im Einzelnen dargestellt werden, durch mehrstufige Sicherheitssysteme werden jedoch Gefahr von Cyber-Attacken auf ein Minimum reduziert werden. Sämtliche IT-Bereiche wurden über die besondere IT-Bedrohungslage unmittelbar in Kenntnis gesetzt und entsprechende Hinweise, Informationen und Handlungsempfehlungen kommuniziert sowie die Überwachung wesentlicher IT-Systeme und IT-Dienste mit zunehmender Gefährdungslage noch einmal verstärkt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.