Exklusive Senioren-Theatervorstellungen in der Vorweihnachtszeit erfreuen sich größter Beliebtheit. Die Karten können üb
Zusammenfassung
Die Anzahl der Senioren-Theatervorstellungen in der Vorweihnachtszeit wurde aufgrund der unsicheren Coronasituation und der damit verbundenen Planungsunsicherheit reduziert. Ziel war es, trotz der Widrigkeiten ein angepasstes Theaterangebot für die Senioren zu schaffen, um Enttäuschungen durch mögliche Absagen zu vermeiden.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenFrage an den Magistrat
Exklusive Senioren-Theatervorstellungen in der Vorweihnachtszeit erfreuen sich größter Beliebtheit. Die Karten können über das Jugend- und Sozialrathaus, Verbände , Sozialbezirksvorsteher et cetera erworben werden. Leider mussten die Vorstellungen im Jahr 2020 coronabedingt ausfallen, im November/Dezember 2021 dagegen waren die Spielstätten, allerdings mit begrenztem Sitzplatzangebot, geöffnet und ausgebucht. Die Theaterdirektionen hätten gerne mehr Vorstellungen angeboten. Gerade in dieser Zeit wäre für Senioren, die in dieser Zeit besonders isoliert waren, ein Theaterbesuch eine große Freude und eine soziale Abwechslung gewesen.
Ich frage den Magistrat:
Warum wurde die Anzahl der Vorstellungen reduziert statt vermehrt angeboten?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnete Fischer!
In Abstimmung mit dem Dezernat für Soziales, Jugend, Familie und Senior:innen kann die Frage wie folgt beantworten werden:
Die ungewisse Entwicklung der Coronasituation, die sich stetig ändernden Bestimmungen und die damit einhergehende fehlende Planungssicherheit haben die Organisation für das Theaterprogramm der Leitstelle Älterwerden, 51. D24, in der Vorweihnachtszeit 2021 erheblich beeinträchtigt und eine umsichtige Betrachtung des Angebots erfordert, zumal es sich bei dem Adressatenkreis um Personen der Risikogruppe handelt.
Die Durchführung eines großen Theaterprogramms bedarf einer mehrmonatigen Vorlauffrist, die aufgrund oben genannter Punkte nicht gewährleistet war. Es wurde daher ein eigens an die Gegebenheiten angepasstes Theaterprogramm zusammengestellt, um interessierten Frankfurter Seniorinnen und Senioren trotz vorhandener Widrigkeiten in kleinem Rahmen ein Theaterangebot zur Verfügung stellen zu können.
Bei der Festlegung der Anzahl der Veranstaltungen war auch die weiterhin bestehende Möglichkeit einer Absage durch Verschärfung der Bestimmungen zu beachten. Eine solche Absage hätte gerade bei der Zielgruppe der älteren Frankfurter Bürgerinnen und Bürger zu großer Enttäuschung geführt.
Insgesamt wurden drei Theatervorstellungen angeboten:
- Montag, 06.12.2021 Die Komödie - "Eine unerwartete Freude"
- Montag, 13.12.2021 Volksbühne im Großen Hirschgraben - "Frankforder Weihnachde"
- Dienstag, 14.12.2021 Fritz-Rémond-Theater im Zoo - "Wir sind keine Engel"
Die geplanten Vorstellungen konnten im vergangenen Dezember trotz kurzfristiger Änderungen der Coronaregelungen mit der unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygienebestimmungen höchst möglichen Zuschauerzahl angeboten werden.
Es wurden jedoch nicht alle bereitgestellten Theaterkarten von den Frankfurter Seniorinnen und Senioren abgerufen - etwa 15 Prozent des Kartenkontingentes sind im Rathaus für Senioren verblieben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. Februar 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.