Der Nutzungsmix im Bereich der neuen Altstadt sollte nach den Beschlüssen der DomRömer GmbH durch die Vergabe von Pachtv
Zusammenfassung
Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die traditionelle Gastronomie in der neuen Altstadt zu stärken. Dies ist wichtig für das Lebensgefühl der Frankfurterinnen und Frankfurter, insbesondere angesichts der zunehmenden Leerstände in städtischen Liegenschaften. Erwartet wird eine Verbesserung der gastronomischen Angebote und eine Wiederbelebung der betroffenen Liegenschaften.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Der Nutzungsmix im Bereich der neuen Altstadt sollte nach den Beschlüssen der DomRömer GmbH durch die Vergabe von Pachtverträgen aus städtischer Hand gesteuert werden. Eine traditionelle und lebendige Mischung war die Zielvorgabe. Dies gelang zunächst auch zur Freude von Frankfurtern wie Touristen! Seit Längerem häufen sich aber leider die Leerstände in den städtischen Liegenschaften: Steinernes Haus, Weinstube im Römer, Römerkeller.
Ich frage den Magistrat:
Was tut er, um die Bedeutung traditioneller Gastronomie für das Lebensgefühl der Frankfurterinnen und Frankfurter zu stärken?
Antwort des Magistrats
Eine Nachnutzung der in der Frage angesprochenen Liegenschaften erfordert hohe Investitionen, die beispielsweise für den Ratskeller und das Steinerne Haus im mittleren siebenstelligen Bereich liegen können. Diese Mittel sind nicht vorhanden und müssten im Haushalt angemeldet werden. Aus diesem Grund werden aufgrund der begrenzten wirtschaftlichen Ressourcen der Stadt Frankfurt am Main auch alternative Nutzungen geprüft. So wäre beispielsweise eine Nutzung des Ratskellers weiterhin als Veranstaltungsraum mit einer Bedarfsgastronomie möglich. Für das Steinerne Haus ist im Erdgeschoss alternativ eine kulturelle oder gewerbliche Nutzung mit einem geringeren Investitionsbedarf denkbar. Die Weinstube soll unverändert gastronomisch genutzt werden.
Über die drei in der Anfrage genannten Liegenschaften hinaus sieht der Magistrat keine Gefahr von weiterem Leerstand von Gaststätten im Bereich der Neuen Altstadt. Der Magistrat geht davon aus, dass die Nachfrage nach gastronomischen Angeboten an dem Standort auch ohne eine Reaktivierung der Liegenschaften grundsätzlich bedarfsgerecht abgedeckt werden kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. Februar 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.