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In Schwanheim stehen laut Angaben der Kinderbeauftragten für 512 Schüler an August-Gräser- und Minna-Specht-Schule nur f

Vorlagentyp: F
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Thema Schulen und Bildung verfolgen

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Frage vom 27.04.2017, F 535 In Schwanheim stehen laut Angaben der Kinderbeauftragten für 512 Schüler an August-Gräser- und Minna-Specht-Schule nur fünf Horte sowie zwei Erweiterte Schulische Betreuungen, ESB, mit insgesamt 284 Plätzen zur Verfügung. Fast alle Kinder benötigen jedoch einen Betreuungsplatz. Seit Anfang 2016 setzen sich Eltern und Stadtteilvertreter dafür ein, dass eine Erweiterung der August-Gräser-Schule sowie alternative Standorte zur Platzerweiterung der ESB an der Minna-Specht-Schule geprüft werden. Auf medienwirksame Besuche und Versprechungen des Oberbürgermeisters folgte nichts.

Ich frage den Magistrat: Wie wird sichergestellt, dass zum nächsten Schuljahr alle Kinder in Schwanheim Betreuungsplätze erhalten, deren Familien darauf angewiesen sind?

Antwort des Magistrats: Stadträtin Sylvia Weber: Sehr geehrte Frau Fischer! Nach der Bestandserhebung "Betreuungsplätze für Kinder in Frankfurt am Main" zum Stichtag 01.11.2016 stellt sich die Situation wie folgt dar: An der August-Gräser-Schule stehen für 261 Kinder 62 ESB und 90 Hortplätze zur Verfügung. An der Minna-Specht-Schule stehen ebenfalls für 261 Kinder 70 ESB und 62 Hortplätze zur Verfügung. Ihre Zahlen sind also ungefähr richtig. Es gibt 522 Kinder im Schulbezirk, die dort wohnen, und 284 Betreuungsplätze zum Stand November 2016. Das entspricht einer gesamten Betreuungsquote von 54,5 Prozent. Hinzu kommen fünf Betreuungsplätze im Schulbezirk der August-Gräser-Schule über das Modellprojekt im Bereich Kindertagespflege, das in vom Stadtschulamt angemieteten Räumen in der katholischen Gemeinde durchgeführt wird. Diese Plätze werden längerfristig in die ESB überführt. Der Schulbezirk der August-Gräser-Schule liegt also mit 58 Prozent über der stadtweiten Versorgungsquote von 53 Prozent und der Schulbezirk der Minna-Specht-Schule leicht darunter mit 51 Prozent. Für beide Schulen wird für die Schuljahre 2017/2018 bis 2019/2020 laut aktueller Prognose zur Entwicklung der Schülerinnen- und Schülerzahlen eine Dreizügigkeit prognostiziert. Es besteht also Handlungsbedarf. So viel zum Sachstand. Um konkrete Bedarfszahlen zu erhalten, wird das Stadtschulamt zunächst die Anzahl der unberücksichtigten Vormerkungen in den Horten und Erweiterten Schulischen Betreuungen in Schwanheim bis zum 12. Mai 2017 abfragen. Es läuft eine Umfrage über die Frage, wie viele Kinder dort nicht berücksichtigt werden konnten. Wenn die Bedarfe ermittelt sind, können über neue Maßnahmen im Rahmen des Sofortprogramms entsprechende Hortangebote neu eingerichtet werden. Einige Träger befinden sich hierzu bereits auf der Suche nach geeigneten Liegenschaften. Ich nehme an, dass das in Schwanheim nicht ganz so schwierig ist wie in anderen Stadtteilen, dass auch Liegenschaften gefunden werden können. Für die August-Gräser-Schule wird außerdem momentan geprüft, ob und wann Pavillons mit vier Räumen aufgestellt werden können. Diese Räume können multifunktional genutzt werden. Eine Aufstockung der ESB von 62 auf 80 Betreuungsplätze ist in Prüfung. In beiden Schulen werden umfassendere Baumaßnahmen aktuell oder in Kürze durchgeführt, sodass die weitere Aufstockung der ESB längerfristig erfolgen kann, allerdings nicht zu Beginn des Schuljahres 2017/2018, und beide Schulen sich zukünftig als ganztägig arbeitende Schulen etablieren können. So viel zum Sachstand. Ich gehe davon aus, dass wir tatsächlich mit den Trägern gemeinsam auch Erfolg haben, noch Liegenschaften zu finden, um dort Container aufzustellen und die Hortkapazität zu erweitern. Das Geld ist da. Der Wille ist da. Wir müssen alle noch gemeinsam daran arbeiten. Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Renate Wolter-Brandecker: Die erste Zusatzfrage kommt von Frau Fischer. Bitte schön! Stadtverordnete Sabine Fischer, CDU: (Zusatzfrage) Es ist positiv, dass viel geprüft wird und dass bereits Schritte für einen nachhaltigen langfristigen Ausbau der Ganztagsbetreuung im Rahmen der ESB in Schwanheim eingeleitet worden sind. Sind Sie zuversichtlich, dass den betroffenen Eltern über die schnelle Einrichtung von Horten auch kurzfristig geholfen werden kann? Stadträtin Sylvia Weber: (fortfahrend)

Ja, ich bin zuversichtlich. Antragstellende Person(en): Stadtv. Sabine Fischer

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 27. April 2017 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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