Der neue Flugsteig G des Frankfurter Flughafens wurde gemäß der vorgezogenen Planung pünktlich zum Jahr 2022 fertiggeste
Zusammenfassung
Der Flugsteig G des Frankfurter Flughafens wurde planmäßig fertiggestellt, jedoch aufgrund der pandemiebedingten Auslastungsrückgänge soll die Eröffnung auf 2026 verschoben werden. Die Frage zielt darauf ab, ob durch eine Verzögerung Kosten gespart werden könnten und welche Zusatzkosten während der Nichtnutzung anfallen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Der neue Flugsteig G des Frankfurter Flughafens wurde gemäß der vorgezogenen Planung pünktlich zum Jahr 2022 fertiggestellt. Doch da die Auslastung des Flughafens durch die Pandemie abgenommen hat, soll der Flugsteig nun erst zum Jahr 2026 eröffnet werden.
Daher frage ich den Magistrat:
Hätten Kosten gespart werden können, wenn der Bau verzögert worden wäre, und welche Zusatzkosten entstehen während der Phase der Nichtnutzung?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner-Gölbasi,
sehr geehrter Herr Stadtverordneter Ritter,
meine Damen und Herren!
Langfristig wird der Luftverkehr nach Überzeugung der Fraport AG auch in Deutschland wieder wachsen. Es wird davon ausgegangen, dass bis zum Jahr 2026 wieder das Vorkrisenniveau erreicht und auch dann erst Terminal 3 in Betrieb genommen wird, auch Flugsteig G. Auf dem Weg zum Vorkrisenniveau liegt der Fokus jedoch zunächst auf der Auslastung der Bestandsterminals.
Die Arbeiten am Flugsteig G sind nahezu abgeschlossen. Aktuell werden zahlreiche technische Tests und Abnahmen durchgeführt. Der Flugsteig G wird bereits in der ersten Jahreshälfte 2022 in einen ruhenden Betrieb überführt werden. Je nach Entwicklung hat die Fraport AG bei Bedarf die Flexibilität, ihn früher als das Terminal 3 insgesamt in Betrieb nehmen zu können.
Sollte der Flugsteig G erst 2026 an den Markt gehen, wird trotzdem das eingeplante Budget von vier Milliarden Euro gehalten. Dies ist möglich, da die Instandhaltung nach Fertigstellung mit eigenem Personal bei geringen Kosten gewährleistet werden kann. Die Fraport AG nutzt die zusätzliche Zeit, um sicherzustellen, dass der zunächst als Solitär gedachte Flugsteig G 2026 mit dem Terminalhauptgebäude verbunden wird. Zusätzlich profitiert der Flugsteig G dann von den vollständig fertiggestellten Anbindungsstraßen und dem neuen Parkhaus. Ferner wird 2026 auch die neue Sky Line-Bahn das neue Terminal 3 komfortabel mit den Terminals 1 und 2 im Norden verbinden.
Die Fraport AG hält am Bau von Terminal 3 fest, da die Stilllegung der Baustelle aus technischer und wirtschaftlicher Sicht grob fahrlässig wäre. Ein solches Großprojekt vorübergehend "auf Eis" zu legen und später wieder hochzufahren, würde enorme zusätzliche Kosten verursachen und massive technische und bauliche Risiken nach sich ziehen. Diese bestünden in:
- Vertragsstrafen, denen keine Gegenleistungen entgegenstehen und die kurzfristig zahlungswirksam wären
- Instandhaltungskosten der ruhenden Baustelle, Beispiel: BER monatlich circa 20 Millionen Euro
- Erhebliche Wiederanlaufkosten
- Technische und bauliche Risiken
- Risiko zukünftiger Baukostensteigerungen
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. Februar 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.