In der Presse wird des Öfteren die Parkraumbewirtschaftung thematisiert, so zum Beispiel in der FNP vom 05.01.2022 unter
Zusammenfassung
Der Magistrat prüft die Regelungen und Rahmenbedingungen rund um den Gewerbeparkausweis, um die betroffenen Unternehmen in Frankfurt zu unterstützen. Ziel ist es, ein Konzept für eine Neuregelung vorzulegen, das eine gerechtere Verteilung der Parkkosten und mögliche Preisstaffelungen beinhaltet. Dies soll zur Entlastung der Betriebe beitragen und die wirtschaftliche Situation verbessern.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
In der Presse wird des Öfteren die Parkraumbewirtschaftung thematisiert, so zum Beispiel in der FNP vom 05.01.2022 unter dem Titel "Der Exodus der Mittelständler beginnt". Die Kosten für Gewerbeparkausweise seien zu hoch und ihre Anzahl zu gering, Parkplätze fehlten, es fehlt an sinnvollen Alternativen. Diese Art von Parkraumbewirtschaftung ist aus Sicht der IHK eine "wirtschaftsfeindliche Politik", außerdem wird sie in dem Artikel eine "autofeindliche Politik" genannt.
Ich frage den Magistrat:
Was unternimmt der Magistrat, um diese betroffenen Unternehmen in Frankfurt zu halten?
Antwort des Magistrats
Die aktuellen Beschwerden von Gewerbetreibenden nimmt der Magistrat zum Anlass, die Regelungen und Rahmenbedingungen rund um den Gewerbeparkausweis zu prüfen. Das Verkehrsdezernat hat eine gerechtere Verteilung der tatsächlichen Kosten für das Parken auf der Straße im Fokus. Das Ziel ist es, noch in diesem Jahr ein Konzept für eine Neuregelung des Gewerbeparkausweises vorzulegen - unter anderem kann eine preisliche Staffelung, je nach Anzahl der benötigten Parkausweise, eine Möglichkeit zur Entlastung der Betriebe sein. Dazu werden aktuell Gespräche in der Koalition geführt. Auch steht der Magistrat im Austausch mit den Betrieben, Verbänden und Kammern. Das entstehende Konzept soll unter anderem auf den Anregungen der Gewerbetreibenden basieren.
Die monetäre Bewirtschaftung der innerstädtischen Bewohnerparkgebiete erfolgt auf Veranlassung des Verwaltungsgerichtes im Zuge der Luftreinhalteplanung und zur Vermeidung flächenhafter Dieselfahrverbote. In den bewirtschafteten Bewohnerparkgebieten darf weiterhin auf allen legalen Stellplätzen geparkt werden, nur nicht mehr kostenfrei - so wie es in der Innenstadt, Altstadt und im Bahnhofsviertel schon seit Jahren der Fall ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. Januar 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.