Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Die Berliner Initiative „Freiheitsfonds“ kauft Menschen aus Gefängnissen frei, die aufgrund des Fahrens ohne Fahrschein

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Praxis der VGF zur Verfolgung des Fahrens ohne Fahrschein und die rechtliche Einstufung dieser Handlung. Es wird erwartet, dass der Magistrat Stellung zu den Maßnahmen und der rechtlichen Bewertung nimmt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Frage an den Magistrat

Die Berliner Initiative "Freiheitsfonds" kauft Menschen aus Gefängnissen frei, die aufgrund des Fahrens ohne Fahrschein eine Geldstrafe erhalten haben, diese nicht zahlen können und deshalb eine Ersatzfreiheitsstrafe in JVAs absitzen. Die Kampagne setzt sich für eine Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein ein und bezahlt die Strafen von Menschen, die deswegen im Knast sitzen - ein Straftatbestand, der übrigens im Jahr 1935 durch das Nazi-Regime eingeführt wurde. Ein Hafttag kostet den Staat im Schnitt 150 Euro.

Ich frage den Magistrat:

Wie verfolgt die VGF das Fahren ohne Fahrschein in ihren Bahnen, und vertritt der Magistrat die Ansicht, dass das Fahren ohne Fahrschein eine Straftat ist, die mit Haftstrafen bestraft werden muss?

Antwort des Magistrats

Die VGF führt täglich Fahrausweisprüfungen in einer Mischung aus stichprobenartigen Fahrausweisprüfungen in den Verkehrsmitteln - U-Bahnen und Straßenbahnen - der VGF sowie Stationskontrollen durch. Bei Stationskontrollen werden die Fahrkarten bei Betreten sowie bei Verlassen der U-Bahn-Stationen geprüft. Die Fahrausweisprüfungen werden auf Grundlage der Gemeinsamen Beförderungsbedingungen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, hier insbesondere § 8 Erhöhtes Beförderungsentgelt durchgeführt. Demnach ist ein Fahrgast zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes in Höhe von 60 Euro verpflichtet, wenn zum Zeitpunkt der Fahrausweisprüfung keine gültige Fahrkarte vorgezeigt werden kann. Sollte die personenbezogene Fahrkarte nur vergessen worden sein, besteht die Möglichkeit, diese nachträglich beim VGF-Service-Center vorzuzeigen.

Persönliche und schriftliche Einsprüche gegen das erhöhte Beförderungsentgelt werden kundenorientiert und mit einem Kulanzspielraum geprüft, wenn zum Beispiel durch die Gesamtumstände erkennbar ist, dass versehentlich eine falsche Fahrkarte gezogen wurde.

Nur wenn ein Fahrgast wiederholt ohne Fahrkarte im Rahmen einer Fahrausweisprüfung angetroffen wird, stellt die VGF Strafanzeige wegen Leistungserschleichung nach § 265a.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. Januar 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung