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Nach der zuletzt vorliegenden Prognose zu den Betreuungsplätzen 2026, B 233/24, lag der Versorgungsgrad für Grundschulki

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

In der Frage wird der Magistrat zur Anzahl der rechtsanspruchskonformen Betreuungsplätze für Grundschulkinder in Frankfurt zum Schuljahresbeginn 2026/27 sowie zu den Versorgungsquoten in verschiedenen Schulbezirken befragt. Der Magistrat berichtet von einer Beteiligungsquote von 80 Prozent, zeigt jedoch regionale Unterschiede in der Versorgung auf, während einige Schulen dem Rechtsanspruch für den 1. Jahrgang ab 2026/2027 gerecht werden können.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Frage an den Magistrat

vom 26.02.2026, F 3851 Nach der zuletzt vorliegenden Prognose zu den Betreuungsplätzen 2026, B 233/24, lag der Versorgungsgrad für Grundschulkinder lediglich bei rund 73 %, was einem Fehlbedarf von rund 8.000 Betreuungsplätzen entsprach. Aktuelle, belastbare Zahlen zu tatsächlichen Platzzuwächsen, der regionalen Verteilung sowie der Rechtsanspruchskonformität der Angebote werden im aktuellen KEP, B 36/26, jedoch ebenso wenig ausgewiesen wie im Gesamtkonzept Ganztag. Ich frage den Magistrat: Wie viele rechtsanspruchskonforme Betreuungsplätze gibt es für die Jahrgänge 1 bis 4 jeweils zum Schuljahresbeginn 2026/27 an allen Frankfurter Schulen und wie sehen die Versorgungsquoten für die Gruppe der Sechs- bis Zehnjährigen für die einzelnen Planungs- und Schulbezirke aus?

Antwort des Magistrats

Im Schuljahr 2024/2025 besuchten rund 27.000 Schülerinnen und Schüler 81 öffentliche Grundschulen und Grundstufen der Stadt Frankfurt am Main. Von diesen haben rund 21.500 einen Betreuungsplatz in der Schule oder im Hort in Anspruch genommen, was einer Beteiligungsquote von etwa 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den Klassen 1 bis 4 entspricht. Allerdings zeigen die Analysen der einzelnen Schulbezirke, dass diese 80 Prozent nicht an allen Grundschulen und Grundstufen erreicht werden. An 39 Grundschulen und Grundstufen wird der städtische Durchschnitt von 80 Prozent teilweise sogar deutlich - bis zu 123 Prozent - überschritten. Bei den verbleibenden 42 Grundschulen und Grundstufen liegt die Versorgungsquote unter dem städtischen Durchschnitt und variiert je nach Standort zwischen 46,1 Prozent und 78 Prozent. Neben den 81 Grundschulen und Grundstufen mit Schulbezirk bieten in Frankfurt auch elf Förderschulen mit Grundstufe Betreuungsangebote an. Von 538 Schülerinnen nutzen 271 einen Betreuungsplatz, was einer Beteiligungsquote von rund 50,4 Prozent entspricht. Bei der Auswertung der Förderschulen wurde die Heinrich-Hoffmann-Schule, Schule für Kranke, nicht berücksichtigt, da die Schülerinnen und Schüler dort nur vorübergehend unterrichtet werden und die Betreuungsplätze bereits durch die jeweiligen Stammschulen erfasst sind. In den kommenden Jahren wird der Pakt für den Ganztag an weiteren Schulstandorten ausgebaut. Zum Schuljahr 2024/2025 setzten 43 Grundschulen den Pakt für den Ganztag um. Vorbehaltlich der finalen Zustimmung durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen setzen elf weitere Schulen den Pakt für den Ganztag ab dem Schuljahr 2026/2027 um, das heißt insgesamt sind es dann 54 Grundschulen. Diese können alle vier Jahrgänge ganztägig betreuen. Bei der Analyse von fehlenden Betreuungsplätzen zeigt sich, dass an der Zentgrafenschule im Schuljahr 2026 Betreuungsplätze in der Jahrgangsstufe 1 fehlen werden. Alle übrigen Grundschulen können den Rechtsanspruch für den

  1. Jahrgang zum Schuljahr 2026/2027 erfüllen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Februar 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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