Die FNP berichtete am 08.01.2026 über die Sitzung des Ortsbeirats 8. In dieser Sitzung habe die Leiterin der Stabsstelle
Zusammenfassung
In der Frage wird nach den fünf Ortsbezirken gefragt, die am stärksten von illegalen Müllablagerungen betroffen sind. Der Magistrat liefert die Daten zu den Stadtteilen mit den meisten wilden Ablagerungen im Jahr 2025.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenFrage an den Magistrat
vom 22.01.2026, F 3802 Die FNP berichtete am 08.01.2026 über die Sitzung des Ortsbeirats 8. In dieser Sitzung habe die Leiterin der Stabsstelle Unternehmenskommunikation bei der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, FES, über das Konzept der Reinigung aus einer Hand, das vor vier Jahren startete, berichtet. Mit Sonderschichten für punktuelle Reinigungen oder Sperrmüllentsorgung in den Stadtteilen beseitige die FES zeitnah illegale Ablagerungen. "Ihr Ortsbezirk ist kein Hotspot für unsachgemäß oder wild abgelagerten Müll", wird die FES-Vertreterin zitiert. Ich frage den Magistrat: Welche fünf Ortsbezirke sind vor allem von illegalen Müllablagerungen betroffen?
Antwort des Magistrats
Bei den wilden Ablagerungen führt die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, FES, eine Statistik über die wilden Ablagerungen größer 1 Kubikmeter nach Stadtteilen. Da die Ortsbezirke sehr unterschiedliche Größen haben, ist ein Vergleich nach Ortsbezirken nur bedingt aussagekräftig. Nachfolgend die fünf Stadtteile mit den meisten wilden Ablagerungen im Jahr 2025 mit Anzahl in Klammern:
- Gallus - 488
- Nordend - 463
- Bockenheim - 449
- Bornheim - 385
- Sachsenhausen - 306 Die FES setzt zudem seit Mai 2025 zusammen mit dem Umweltamt das Pilotprojekt Stadtsauberkeit Plus im Frankfurter Westen um. Seitdem fährt ein Sperrmüllfahrzeug an sechs Tagen pro Woche in den Stadtteilen Höchst, Sossenheim, Griesheim, Zeilsheim, Nied und Unterliederbach wilde Ablagerungen ab. Ähnlich wird dies auch im Bahnhofsviertel und der Innenstadt durchgeführt. Da in diesen Bereichen somit die Verfahrensweise gegenüber den anderen Stadtteilen grundlegend geändert wurde, sind die ermittelten Zahlen derzeit nicht mehr direkt miteinander vergleichbar. Um hier Missverständnissen vorzubeugen, wurden diese Stadtteile vorübergehend aus dem gesamtstädtischen Monitoring ausgeklammert. Im Zuge der Digitalisierung plant die FES für alle Stadtteile ein umfassenderes Monitoring, welches auch die wilden Ablagerungen kleiner 1 Kubikmeter umfassen wird. Sobald dies umgesetzt ist, wird die Beurteilung von Ablagerungs-Schwerpunkten deutlich nachvollziehbarer.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 22. Januar 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.