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Fehlende Stromsicherheit kann ggf. auch nur bei Brownout, aber insbesondere bei Blackout fatale und womöglich auch langw

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Gegenstand der Frage ist die Stromsicherheit in Frankfurt und die Konsequenzen aus bisherigen Begebenheiten, insbesondere den Vorfall in Berlin. Der Magistrat weist auf die hohe Zuverlässigkeit der Stromversorgung und die bestehenden Notfallpläne hin.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

vom 22.01.2026, F 3774 Fehlende Stromsicherheit kann ggf. auch nur bei Brownout, aber insbesondere bei Blackout fatale und womöglich auch langwierige Folgen für die hier lebenden und arbeitenden Menschen haben. Dies hat sich Anfang Januar sehr negativ in Berlin sehr deutlich gezeigt. Aber auch bereits kleine lokale Stromausfälle können nennenswerte private, aber auch geschäftliche Auswirkungen haben. Dies wurde wiederholt unter anderem auch im Ortsbezirk 10 moniert. Ich frage den Magistrat, welche Erkenntnisse er aus den bisherigen Berliner und insbesondere Frankfurter Begebenheiten zieht sowie welche vorgesehenen oder bereits veranlassten Änderungen, Planungen und Maßnahmen für die wichtige Stromsicherheit gerade in und für Frankfurt getroffen sind.

Antwort des Magistrats

Grundsätzlich hat Deutschland eines der zuverlässigsten Stromversorgungssysteme weltweit. Das gilt gleichermaßen sowohl für Hessen als auch Frankfurt am Main. Größtenteils redundante Systeme gewährleisten in Frankfurt eine hohe Versorgungszuverlässigkeit. Seitens der Netzdienste Rhein-Main GmbH, NRM, ein Tochterunternehmen der Mainova AG, wird die Sicherheit des Netzes durch regelmäßige Wartungs- und Erneuerungsmaßnahmen gewährleistet. Zudem ist das Stromnetz nach dem n-1-Prinzip ausgelegt. Das heißt, wenn eine Stromleitung ausfällt, sorgen weitere redundante Betriebsmittel für eine stabile Versorgung. Zudem ist die Stromversorgung Frankfurts durch den Anschluss an zwei Übertragungsnetze - von Amprion und Tennet - abgesichert. Trotz dieser umfangreichen Maßnahmen kann ein Stromausfall aufgrund von Wetterereignissen, technischen Defekten oder externen Beschädigungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Für den seltenen Fall eines Stromausfalls gibt es umfangreiche Notfallpläne, die ständig aktualisiert werden. Um bei einem Stromausfall schnell reagieren zu können, stehen rund um die Uhr Fachpersonal und Material zur Störungsbeseitigung zur Verfügung. Im Störungsfall ist das Fachpersonal der Erstentstörung in der Regel innerhalb kurzer Zeit vor Ort, um die Entstörung einzuleiten. Für lokal begrenzte Stromausfälle - zum Beispiel wenige Straßenzüge - hält die Mainova zusätzlich mobile Lösungen bereit. Außerdem hält die NRM für einen Netzwiederaufbau nach großflächigeren Stromausfällen Notfallpläne vor. Diese Notfallpläne sind sowohl mit dem vorgelagerten Übertragungsnetzbetreiber TenneT als auch den örtlichen Behörden abgestimmt. Notfall- und Krisenszenarien sowie die dazugehörigen Maßnahmenpläne bestehen und werden fortlaufend überprüft sowie an veränderte Rahmenbedingungen, Gefährdungslagen und Risiken angepasst. Die Wirksamkeit dieser Planungen wird regelmäßig fortgeschrieben und durch Übungen überprüft. Mainova ist mit den zuständigen Behörden der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen im Austausch. Derzeit wird geprüft, welche Erkenntnisse aus dem Vorfall in Berlin gegebenenfalls eine Anpassung der Gefährdungsbeurteilungen und Maßnahmenpläne erforderlich machen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 22. Januar 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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